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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2013
Der Kurzurlaub an die Côte d`Azur, der für Jan und Kate - die beiden Geschwister - und die Freunde Greg und Laura, eigentlich Erholung vom Arbeits- und Alltagsleben beiten sollte, entpuppt sich als das genaue Gegenteil.

Im verregneten Frankreich kommt es zum unvermeidlichen Streit und Laura verschwindet spurlos.
Einzig Jan, der schon seit Jugendjahren eine Verliebtheit zu Laura empfindet, glaubt nicht so recht an ein freiwiliges Verschwinden.
Als er dann auch noch Lauras Handy mit einem verstörenen Minifilmchen findet, macht er sich große Sorgen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, was mit Laura passiert sein könnte.

Auf der anderen Seite wird Froggy vorgestellt, der eine scheinbar sehr schreckliche Kindeheit erlebt...

Inhaltlich sollte das reichen, damit keine Spnnung vorweggenommen wird.

Und die gibt es - die Spannung - en masse - und von Marc Raabe hervorragend in Szene gesetzt.

Vom Fall her hat es mir fast noch ein wenig besser gefallen, als "Schnitt" , von den Protagonisten her mach dann "Schnitt" das Rennen.

Auch hier sind die Protagonisten - hauptsächlich Jan und Laura - gut beschrieben, interessant. Nur mit Laura konnte ich persönlich nicht so warm werden. Das mag daran liegen, daß der Autor sie meiner Meinung nach ein klein wenig zu oft in aussichtslos anmutende Situationenen katapultierte.

Ihr Hintergrund hingegen war dann wieder hoch interessant. Ebenso wie der einger anderer Figuren.

Jan war für mich der sympathischste Charakter und auch seine Schwester Katy wurde mir im Laufe des Buches immer verständlicher und auch sympathischer.

Anfangs wird der Leser noch ziemlich im Dunklen gelassen. Die unterschiedlichen Fäden Jan & Lauras auf der einen, Froggys auf der anderen Seite, werden peu à peu immer mehr zusammengeführt.

Das Verständnis für die Figuren, ebenso deren Handeln, wird so für den Leser immer ein kleines Stückchen erweitert.

Vom Spannungsbogen her steigert sich das Buch immer weiter, bis hin zum fulminanten Show Down.

Ich hab das Buch auch fast in einem Rutsch durchgelesen, da es doch schwer war, es zwischendurch aus der Hand zu legen.
Die kurzen Kapitel animieren dann besonders dazu: "ach, eins schaff ich noch"

Fazit
Ein hochspannender Psychothriller, der es schwermacht, das lesen zwischenzeitlich zu unterbrechen.
Auch steht er dem Vorgängerbuch von Marc Raabe in nichts nach in Bezug auf Spannung und Protagonistenbeschreibung.
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am 28. Juni 2013
Zum Inhalt
Der Protagonist dieses Thrillers ist der 34-jährige Jan Floss, ein studierter Psychologe, der zuletzt in der Firma seines Vaters in der Werbebranche arbeitete, nach Differenzen mit seinem Vater jedoch derzeit ohne Beschäftigung ist. Um sich abzulenken, fährt er mit seiner Schwester Katy, deren Freund Greg und der gemeinsamen Jugendfreundin Laura Bjely ins Ferienhaus seiner Eltern nach Südfrankreich. Jan hatte schon als Schüler für Laura geschwärmt, sie aber jahrelang aus den Augen verloren, als sie von ihrer strengen und lieblosen Mutter gegen ihren Willen in ein Internat geschickt wurde. Kaum sind Jan und Laura einander etwas näher gekommen, wird Laura von einem Mann, der ihr bereits aus Berlin gefolgt ist, entführt. Diesen Mann, der stets geschminkt und mit einer Tätowierungen ähnlichen "Kriegsbemalung" Jagd auf seine Opfer macht, hat der Leser bereits im Prolog kennengelernt. Damals (1969) war er ein unglücklicher Junge, der sowohl in seinem Elternhaus als auch in der Schule nichts zu lachen hatte und immer wieder Demütigungen ausgesetzt war. Inzwischen hat er sich ein makaberes Hobby zugelegt: er tötet junge blonde Frauen, indem er sie ausbluten lässt und gießt sie dann in Blöcke aus Kunstharz, mit denen er anschließend seine persönliche Galerie schmückt. Er schreckt jedoch auch nicht davor zurück, andere Menschen zu töten, wenn sie seinen Plänen hinderlich sind. Dabei handelt es sich vor allem um Menschen, die Laura nahestehen.
Ganz oben auf seiner Tötungsliste steht Jan Floss, der, um sich selbst und Laura zu retten, tief in die Familiengeschichte der Bjelys eindringen muss. Bereits vor Lauras Geburt wurden die Weichen für ihre schwierige häusliche Situation gestellt, die sie zur Flucht aus dem Internat und zum Abrutschen in die Obdachlosenszene inklusive Alkohol-und Drogenkonsum führten. Jan setzt alles daran, herauszufinden, wer Lauras neues Leben, das sie sich mühsam zurück erobert hat, ruinieren will und er begibt sich dabei mehr als einmal in Lebensgefahr...

Persönliche Beurteilung
Die Handlung dieses Psychothrillers ist geschickt konstruiert und erst nach und nach für den Leser durchschaubar. So ergeben sich viele Möglichkeiten, Theorien über die Hintergründe der Morde zu entwickeln, bis sich am Schluss alle Puzzleteilchen zu einem sinnvollen Ganzen ergänzen.
Wie schon im ersten Roman des Autors ("Schnitt") ist auch hier die Handlung von rasanten Szenenwechseln und durchgängig hoher Spannung geprägt. Die Sprache ist schnörkellos und sehr plastisch, sodass sensiblen Lesern die drastischen Beschreibungen der Morde und Kämpfe auf Leben und Tod zusetzen könnten. Der abgebrühte Thriller-Liebhaber kommt voll auf seine Kosten und kann das Buch kaum zur Seite legen.
Nicht alles ist in diesem Roman glaubwürdig, insbesondere die Polizei macht nicht den kompetentesten Eindruck. Obwohl Jan des Mordes verdächtigt wird, nachdem eine Tote in seiner Wohnung aufgefunden wurde, befindet er sich tagelang auf der Flucht, ohne dass die Polizei sich offenbar nennenswerte Mühe gäbe, seiner habhaft zu werden. Auch das vorherige Verschwinden mehrerer junger Frauen, die ihren letzten Ruheplatz in der Galerie des irren Mörders gefunden haben, hat die Ermittlungsbehörden anscheinend nicht weiter beschäftigt.
Hier steht ganz klar die spannende Unterhaltung im Vordergrund und diesem Anspruch wird der Autor gerecht.

Fazit
"Der Schock" ist ein extrem spannender Thriller, der Freunden "härterer" Kriminalliteratur aufregende Lesestunden bescheren wird.
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am 9. Oktober 2015
Ich habe mich auf das Buch gefreut, da ich sehr gerne Thriller lese, die Rezensionen vorwiegend positiv waren und die Inhaltsangabe mich angesprochen hat. Max Raabe kannte ich bislang noch nicht. Das Cover fand ich ansprechend.
Leider sagt mir der Schreibstil des Autors überhaupt nicht zu. Für mich klingt es an vielen Stellen etwas sperrig und unbeholfen.Viele Szenen sind mir zu ausgewalzt, so dass ich seitenweise die Story nur noch überflogen habe. Die Charaktere sind unsympathisch oder unbeholfen.
Schade.
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am 18. Juni 2015
Die Geschichte zieht einen ab der ersten Seite in ihren Bann und es ist unmöglich mit dem Lesen aufzuhören. Außer Klopausen war für mich nix drin *g*.

Der äußerst brutale Psychothriller ist in mehrere Handlungsstränge aufgeteilt, in denen man zwischen den Sichtweisen und Handlungen von Jan, Laura und dem Täter wechselt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und deren Hintergrund interessant. Man entwickelt Sympathie und Antipathie zu den jeweiligen Personen und fiebert mit ihnen mit.
Der Leser wird animiert zu spekulieren und Theorien aufzustellen und wenn man meint, man hätte die Lösung, ist es doch wieder ganz anders und man beginnt wieder von vorne.
Der Schreibstil ist rasant und der Autor schafft es alles sehr plastisch zu schildern. Für Leser mit schwachen Magen und Nerven könnten manche Szenen zusetzen. Für mich war es genau richtig und ich kam voll auf meine Kosten.
Die Auflösung ist sowas von überraschend, das Finale ist Spannung pur, lässt einem den Atem stocken und ist einfach nur grandios.
Am Ende schließt sich alles zu einem Kreis und man lehnt sich erleichtert und zufrieden zurück.
Die einzige Frage, die unbeantwortet im Raum schwebt ist die nach den letzten Worten.

Fazit:
Ein extrem spannungsgeladener und brutaler Psychothriller der etwas härteren Gangart. Ich kam voll auf meine Kosten und kann daher eine absolute Leseempfehlung aussprechen.
Mein erster Psychothriller von Marc Raabe war "Heimweh" und hat mich auf den Geschmack dieses Autors gebracht. "Der Schock" finde ich sogar einen Tick besser, da brutaler und morbider.
Nun werde ich mir auch noch "Schnitt" zulegen und hoffen, dass sich Marc Raabe nicht zu lange Zeit für einen neuen Psychothriller nimmt *g*
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am 9. September 2013
Habe es in den letzten Jahren bewußt vermieden (Ausnahmen bestätigen die Regel), mir Thriller von deutschen Autoren zu Gemüte zu führen. Bei besagten Ausnahmen habe ich nämlich durchweg schlechte Erfahrungen gemacht, da die von mir gelesenen Bücher deutlich gegen skandinavische und anglo-amerikanische Autoren abstinken.
Dieses Buch ist mir nur aufgrund der durchweg positiven Rezensionen in diesem Forum über den Weg gelaufen. Und was soll ich sagen: es war eine Offenbarung!
Fließender Schreibstil, detailliert gezeichnete Charaktere, nicht enden wollender Spannungsbogen! Für mich eine echte deutschsprachige Überraschung und ein wirklich zu empfehlneder Page-turner!
Mag sein, dass der eigentliche Plot an der einen oder anderen Stelle realitätsfern anmutet, aber das ist, wie wir alle wissen, in diesem Genre nicht gerade seltener Natur. Schließlich wollen wir doch gethrillt werden, gell!?
Absolute Kaufempfehlung! Bei diesem Autor kann man nichts falsch machen!
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am 29. Juni 2013
Wer sich für Psychopathen und Kontroll-Freaks interessiert, wen die Themen sexueller Missbrauch und zwanghafte Persönlichkeitsstörungen nicht schrecken, der sollte Marc Raabes neuen Psychothriller „Der Schock“ lesen, denn der Autor von „Schnitt“ nimmt auch in seinem zweiten Roman keine Rücksicht auf Verluste! Doch worum geht es?

Laura Bjely gerät an der Côte d’Azur in ein Unwetter - und in einen Albtraum. Ihr Freund Jan findet später nur noch ihr Smartphone - mit einer verstörenden Filmsequenz. Kurz darauf wird Jans Nachbarin in Berlin tot aufgefunden - mit einer letzten blutigen Nachricht an ihn. Allen Warnungen zum Trotz sucht Jan weiter nach Laura.

Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Ähnlich wie bei „Schnitt“, kommt der Leser sich vor wie in einem - schlechten - Film. Und so hat mir „Der Schock“ auch nicht so gut gefallen wie Raabes Debütroman. Die Geschichte wirkt konstruiert und unglaubwürdig. Spannung kommt eigentlich erst im letzten Drittel auf. Dennoch habe ich mich kurzweilig unterhalten gefühlt.

Ein Buch, das man schnell gelesen hat, aber auch genauso schnell wieder vergisst...
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am 15. Oktober 2013
"Froggy" wird in der Schule gehänselt. Sein Leben ist ohnehin nicht einfach, denn er leidet an Albinismus. Seine Mutter will eben dieses verbergen, so dass ihr Sohn nicht ungeschminkt das Haus verlassen darf. Da das MakeUp nicht alles aushält, darf er auch bald außer Haus nicht mehr toben oder gar essen.
Dies erfährt der Leser aus dem Prolog und damit wurde bei mir auch sofort eine Mischung aus Mitleid und Verständnis geweckt. Was für ein Leben für Kind! Das er geschminkt wird kann ja durchaus noch etwas gutes haben, nämlich das keiner seinen Albinismus bemerkt und er somit eben nicht gehänselt wird. Aber das er sonst nichts darf, stets aufpassen muss,... Ein kleiner Junge der nicht toben darf? Das ist keine schöne Kindheit und das seine Mutter ihn so versteckt muss irgendwann Störungen und Neurosen bei Fjodor auslösen. Wirklich sehr traurig, aber auch ein sehr schönes Beispiel was "falsche" Erziehung anrichten kann.

Sehr schön finde ich das sich der Autor hier mit dem Thema Albinismus, ebenso wie über die Zwangsstörungen wirklich sehr gut informiert hat. Fachbegriffe werden so erklärt, dass sie jeder verstehen kann uns auch die Hintergründe (Wieso macht der Täter genau das, was er eben macht.) sind sehr gut ausgearbeitet. So lernt der Leser auch gleich noch etwas während er in einem spannenden Roman versinkt.

Auch Jan hat es nicht leicht, denn er ist mit einem Feuermal gezeichnet. Dennoch hat es ihn nicht davon abgehalten Psychologie zu studieren. Durch ihn erfährt der Täter oft die Hintergründe, denn wie es sich für ein Psychologenklischee gehört, hat Jan den Drang immer alles zu analysieren.

Mit einigen Freunden möchte Jan an der Cote d’Azur ein paar schöne Tage verbringen. Doch dann verschwindet plötzlich Laura, seine Jugendliebe. Er macht sich große Sorgen und begibt sich auf die Suche, diese führt ihn zurück nach Deutschland. Doch kaum dort angekommen wird er von der Polizei gesucht und befindet sich mitten in den psychischen Abgründen eines psychisch Gestörten.

Der Leser bekommt hier Einblick in drei verschiedene Personen (physisch wie psychisch), die doch auf eine Art gleich sind: Ihnen fehlte in frühster Kindheit die Anerkennung. Sie alle liebten und litten. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, aber diese drei ganz besonders. Der Leser lernt sie mit jeder Seite so gut kennen, dass er sich letzten Endes in sie hineinversetzen kann.

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was aber dem Stil entspricht, denn sie sind wie ein Protokoll aufgebaut. Jedes beginnt mit Datum, Uhrzeit und Ort. Beispiel:
"17. Oktober 21:55 Uhr, Èze an der Cote d’Azur".
Eine etwa andere, aber wirklich sehr passende Art.

Der Schreibstil ist flüssig. Ab und an wird Slang benutzt, glücklicherweise ist dieser Roman aber nicht voll davon. Immer wieder schafft Marc Raabe es falsche Spuren zu legen und den Leser in die Irre zu führen. Das Ende ist überraschend, aber äußerst genial. (Und wird an dieser Stelle natürlich NICHT verraten! ;))

~°~ Fazit ~°~

Ein super schauriger schöner Thriller der tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt.
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am 8. Juli 2013
Jan fährt zusammen mit seiner Schwester Katy, deren Freund Greg und einer Bekannten namens Laura (die seit Kindertagen Jans heimlicher Schwarm ist) in den Urlaub an die Côte d'Azur. Leider ist ihnen das Wetter nicht hold, die Unterkunft ist auch nicht der Hit und so vertreibt man sich die Zeit mit Shoppen. Doch plötzlich kommt es zum Streit zwischen Laura und der Gruppe, so dass sie kurzerhand aus dem Auto geworfen wird, was Lauras schlimmste Albträume wahr werden lässt, denn jemand entführt sie. Jan findet später in Gregs Auto Lauras Handy und macht dort eine merkwürdige Entdeckung: Laura hat jemanden gefilmt, der das Auto der Gruppe verfolgt hat. Was hat das zu bedeuten? Jan begibt sich auf die Suche nach seiner Jugendliebe und zieht damit eine blutige Spur durch Berlin...

Marc Raabe schafft es dem Leser die schockierenden Momente des Buches in gut aufgeteilten Dosen zu verabreichen, was dem Namen des Romans alle Ehre macht. Man muss schon ein wenig abkönnen, um dieses Buch in vollen Zügen genießen zu können, aber es ist nun auch ein Psychothriller, da erwartet man so etwas ja auch. Die Schreibweise ist einfach gehalten ohne Niveau missen zu lassen. In der gesamten Handlung sind Hinweise gestreut, die es dem Leser ermöglichen nach der Lösung zu suchen, das gefiel mir ganz besonders. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, was den Lesefluss sehr fördert. Man kann jedoch auch kurz innehalten/ pausieren und später wieder einsteigen ohne das Gefühl zu haben nicht wieder in die Geschichte zu finden.

Die Protagonisten sind sehr detailliert dargestellt und man kann sich als Leser seinen Liebling herauspicken.

Ausgesprochen gut fand ich, dass hier mal nicht die Polizei ermittelt, sondern jemand, der seine Freundin retten will, das hat man eher selten.

Das Buch schließt mit einem schlüssigen Ende, die Mehrzahl der aufgeworfenen Fragen wird geklärt, aber eine letzte Grübelei bleibt dem Leser überlassen, so dass man das Buch nicht allzu schnell wieder vergisst.

Fazit: Ich habe mich äußerst gut unterhalten gefühlt, habe mit Spannung gelesen und den Thriller einfach nur genossen. Ich kann diesen Psychothriller nur wärmstens empfehlen, ideal um sich mal wieder ein wenig zu gruseln. Genial!
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am 4. Juli 2013
Jan fährt mit einigen Freunden, unter ihnen sein Schwarm Laura, zur Entspannung an die Côte d’Azur .Als Laura plötzlich spurlos verschwindet macht sich Jan auf die Suche und wird in einen Strudel blutiger Ereignisse gezogen.
Sicherlich ist man recht rasch von dem Buch in den Bann gezogen, zack, zack verschwindet Laura und dann geht es erst richtig los, ein blutrünstiges Ereignis jagt das nächste. Sprachlich ok und auch die Figuren sind teilweise gut dargestellt, doch die Jagd nach dem Schock des Lesers ist ein bisschen zu intensiv betrieben worden. Mir war diese wahllose Zusammenstellung aus Psychopathen und Irren, die alle nur ein gemeinsames Ziel haben, nämlich Laura, ein bisschen zuviel des Guten. Weniger ist oft mehr.
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am 13. Juni 2016
Dieses Buch ist sicherlich kein schlechter Thriller, hat mich persönlich aber nicht sonderlich mitgenommen... Es gibt ein paar brutale Szenen, die einen kurz ,,schocken", aber andererseits hat die Story nicht den Titel des Buches verdient. Die eine oder andere interessante Wendung ist durchaus dabei, hat meine ,,Lese-Hörbuch-Euphorie" allerdings nicht lange aufrecht erhalten können. Für Neulinge im Thriller-Bereich bestimmt ein relativ interessantes Buch, für Horror / Phsycho-/Thriller Cracks meiner Ansicht nach jedoch nicht zu empfehlen. Insb. am Ende hätte ich mir noch einen Storypunkt mehr aus Ihrer Vergangenheit erhofft, ich denke die Leute die es gelesen haben werden es vielleicht wissen was ich meine.
Was positiv zu erwähnen ist, dass die verschiedenen Erzählperspektiven eine gewisse Abwechslung in die Story bringen. Zudem ist alles relativ verständlich geschrieben.
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