Der Schneider von Panama und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
EUR 3,02
Gebraucht: Gut | Details
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Aus privater Sammlungsauflösung. Eventuell Widmung oder Stempel vorhanden. Normale Lesespuren. Schnitt leicht nachgedunkelt und oder Ecken leicht bestossen, Umschlag leicht berieben oder minimal eingerissen.
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Dieses Bild anzeigen

Der Schneider von Panama Taschenbuch – 1999


Alle 13 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Taschenbuch, 1999
EUR 173,95 EUR 0,01
Hörkassette
"Bitte wiederholen"
EUR 6,92
1 neu ab EUR 173,95 91 gebraucht ab EUR 0,01 3 Sammlerstück ab EUR 0,01

Buch-GeschenkideenWeihnachtsgeschenk gesucht?
Entdecken Sie die schönsten Buch-Geschenke im Buch-Weihnachtsshop.
Hier klicken

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 463 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: Heyne (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453147340
  • ISBN-13: 978-3453147348
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 584.620 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John le Carré, 1931 geboren, studierte in Bern und Oxford. Er war Lehrer in Eton und arbeitete während des Kalten Kriegs kurze Zeit für den britischen Geheimdienst. Seit nunmehr fünfzig Jahren ist das Schreiben sein Beruf. Er lebt in London und Cornwall.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

John le Carré, der größte Schriftsteller von Spionageromanen während des Kalten Krieges, fährt auch nach der Ära des Eisernen Vorhangs fort, ein Genre zu formen, zu dessen Perfektionierung er wesentlich beitrug. Der klassische Spionageroman war quasi eine Geschichte der Guten (England, Vereinigte Staaten) gegen die Bösen (Nazi-Deutschland, Sowjetunion), in der das Gute mehr oder weniger siegreich war. Der Schneider von Panama ist etwas ganz anderes: Ein Spionageroman ohne Spione, in dem die Bösen die meiste Anerkennung ernten. Es ist außerdem eine boshaft lustige Satire.

Der Roman spielt in Panama, wo eine Verschwörung im Gange ist, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen, der die Kontrolle über den Panamakanal den Panamaern 1999 zurückgeben würde. Im Zentrum der Ereignisse steht Harry Pendel, der Schneider aus dem Titel. Er wird gezwungen, für den britischen Geheimdienst zu arbeiten und heckt eine linksgerichtete Bewegung mit der Zielsetzung aus, das amerikanische Militär zu ködern, die schmutzige Arbeit zu tun -- nämlich Panama à la 1989 zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Angefangen von den Charakteren bis hin zum Schauplatz hat es le Carré erfolgreich geschafft, neue Parameter für ein altes Genre zu setzen.

Klappentext

In Panama bahnt sich eine Verschwörung an, um den Panama-Vertrag zunichte zu machen. Dieser sieht vor, die Kontrolle über den Kanal 1999 den Panamaern zu überlassen. Der gutmütige Herrenschneider Harry Pendel wird von dem britischen Spion Andy Osnard gezwungen, für den Geheimdienst zu arbeiten. Er soll das amerikanische Militär ködern, die schmutzige Arbeit zu tun - nämlich Panama wie 1989 zu besetzen und den Vertrag für null und nichtig zu erklären. Pendel verfolgt jedoch ein ganz anderes Ziel. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "martinsekura" am 16. August 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Sowohl John Le Carré als auch Übersetzer Werner Schmitz haben sich mit diesem Buch selbst übertroffen. Solch ausgeprägte Spiele mit der deutschen Sprache ist man sonst nur aus wirklich deutschen Texten gewohnt.
Aber auch die Story steht dem in nichts nach: Wer sich für die drückende Hitze in Panama, die Korruption der Mächtigen und die beinahe kindlichen Spielereien der Geheimdienste in diesem eigentlich ja völlig unschuldigen Land interessiert, der ist mit Le Carrés Werk genau richtig bedient.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 31. Juli 2003
Format: Taschenbuch
Das Buch ist klar zu empfehlen ! Exzellente Sprache, perfekt gezeichnete Charaktere, viele satirische Seitenhiebe. Überhaupt ist das Buch satirischer als die meißten anderen Werke von John Le Carré. In den anderen Rezensionen wird öfters beschrieben wie "langweilig" das Buch doch sei. Doch wer Wert auf intelligente Unterhaltung, ausgedrückt mit exzellenter Sprache legt, der wird an dem Buch seine Freude haben. Und für all die, dies langweilig finden empfehle ich seichte Kost wie James Bond etc.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von exurlauber am 25. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Darauf habe ich schon lange gewartet. Ein Buch, dass sich nicht leicht dahin liest, sondern ein Buch für die "grauen Zellen" und ein Buch über das man nach dem Lesen nachdenkt. Ein Buch, dass man nicht so schnell vergisst, weil es nicht, wie die meisten Bücher, nur so dahin plätschert. Man vollzieht in diesem Buch Sprünge von der Lüge zur Wahrheit und von der Wahrheit zur Lüge, immer in dem Glauben, das gerade gelesene wieder relativieren zu müssen. Ein Buch, dass die Hauptfigur nicht in den Himmel lobt und gerade deshalb so etwas wie Trauer für Harry Pendel, dem Schneider, hervorruft, denn er ist selbst Schuld an den Ausuferungen seines ach so schön "erfundenen Lebens". Ein Buch das Spaß macht bis zum Schluss ohne richtiges Happy End und einer doch etwas gebrochenen Hauptfigur.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Format: Taschenbuch
Wahrscheinlich liegt es am behäbigen und umständlichen Schreibstil JOHN LE CARREs, dass ich den Büchern dieses Autors nur wenig abgewinnen kann.

DIE STORY:

HARRY PENDEL ist Engländer. Nach einem Knastaufenthalt wegen Brandstiftung ist er nach Panama ausgewandert. Dort hat er sich als Schneider niedergelassen. Zu seiner Kundschaft gehört alles was in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Rang und Namen hat. Sie geben sich alle bei PENDEL die Klinke in die Hand. HARRY bekommt auf diese Weise einiges an Gerüchten etc. mit. Die Übergabe des Panama-Kanals von den Amerikanern an Panama steht kurz bevor. Das weitere Schicksal dieser wichtigen Handelsstraße ist ungewiß. Vor diesem Hintergrund wird HARRY für den englischen Geheimdienst interessant. Dies auch deshalb, weil seine Ehefrau, LOUISA, die Sekretärin und rechte Hand von DELGADO ist. DELGADO ist für die Verwaltung des Kanals zuständig. Wen verwundert es da, dass eines Tages der englische Geheimdienst in persona von ANDREW "ANDY" OSNARD bei HARRY im Laden auftaucht und HARRY für den "Dienst verpflichtet". So weit so gut, wirklich "Geheimes" und "Berichtenswertes" erfährt HARRY eigentlich nicht, weshalb er beginnt, den Geheimdienst mit erfundenen Nachrichten zu versorgen ...

FAZIT:

Eine echt laue Geschichte, die zudem noch unter dem wenig erfrischenden Erzählstil LE CARREs zu leiden hat. In seiner "Danksagung" am Ende des Buches erläutert LE CARRE, dass er von GRAHAM GREENs "UNSER MANN IN HAVANNA" so fasziniert war, dass er auch selbst unbedingt einmal einen Roman über einen "Nachrichtenerfinder" schreiben wollte. Meine Empfehlung: man sollte lieber zum Original/Vorbild greifen, das kann eigentlich nur unterhaltsamer sein!

Viel Spaß dabei.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R.Reger am 3. Juli 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Die Mär vom unglücklichen zweifachen Brandstifter Harry Pendel zählt für mich zu den Höhepunkten der anspruchsvollen Unterhaltungsliteratur der letzten zwanzig Jahre. Selten wurden die Regeln und Gesetzmäßigkeiten dieser Welt, in der wir leben, derart brillant enttarnt. Stets geht es um Macht und deren Mißbrauch - ob in dem Mikrokosmos einer Familie oder auf der Makroebene dieses Globus. Die Erkenntnis zementiert sich in allen Ebenen: Menschen, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit (z.B. Panama), Religion (z.B. Jude), sozialer Klasse (z.B. Armenviertel) oder familiärer Herkunft (z.B. Waise) einmal zu den "Menschen von der anderen Seite der Brücke" gehören, haben keine reelle Chance, diesem fremdbestimmten Schicksal zu entrinnen, so sehr sie sich mühen. Auf ihrem Rücken werden die Ränkespiele "übergeorneter" Machtzentren ausgetragen - die geborenen Opfer, die in wohlmeinender Absicht vorbestimmte Katastrophen erst richtig in Gang bringen - und dafür büßen.

Es gehört zu den Tugenden großer Schriftsteller, grausame Wahrheiten literarisch so zu verkleiden, dass sie den Leser nicht abstoßen und in die Passivität treiben, sondern ihn ermutigen, sich mit dem Geschilderten nachhaltig zu befassen. Le Carré ist ein Meister dieses Weges: hinter seiner sarkastischen, teilweise zynischen Schreibweise ist jederzeit der sentimentale Humanist erkennbar. Zudem gelingt es ihm, das Ende des Buches offen zu halten, die Hoffnung zu bewahren...

Selbstverständlich hat das Buch Mängel - manche Passagen sind zu lang oder schlichtweg überflüssig - aber den "Schneider von Panama" liest man zwischen den Zeilen. Dieses Buch lebt, obwohl wenig passsiert!
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden