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Der Schneeleopard Gebundene Ausgabe – März 2007

13 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1 (März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293003702
  • ISBN-13: 978-3293003705
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 422.041 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tschingis Aitmatow wurde 1928 in Kirgisien geboren. Nach der Ausbildung an einem landwirtschaftlichen Institut arbeitete er zunächst als Viehzuchtexperte in einer Kolchose. Nach ersten Veröffentlichungen zu Beginn der Fünfzigerjahre besuchte er das Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau und wurde Redakteur einer kirgisischen Literaturzeitschrift, später der Zeitschrift »Novyj Mir«. Mit der Erzählung »Dshamilja« gewann er Weltruhm. Von 1995 an arbeitete er als Botschafter der Republik Kirgistan in Brüssel. Tschingis Aitmatow verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 79 Jahren.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tschingis Aitmatow wird 1928 im Dorf Scheker im Talas-Tal in Kirgisien geboren. Seiner Großmutter hat er einen reichen Schatz an Märchen, alten Liedern, Dichtungen und Wahrheiten zu verdanken, immer wieder nimmt sie ihn zu den Sommerlagern der Nomaden mit. 1935 zieht die Familie Aitmatow nach Moskau um, wo Tschingis zur Schule geht. Sein Vater war einer der ersten kirgisischen Kommunisten auf leitendem Posten und interessierte sich lebhaft für Kultur und Literatur. Auch seine Mutter war eine gebildete und aufgeschlossene Frau. Innerhalb der Familie wurde er an die russische Sprache und Literatur herangeführt. 1937 wird sein Vater Opfer der stalinistischen Repression, und die Familie flieht zurück nach Kirgisien, wo sie unter ärmlichsten Verhältnissen ausharrt. 1942 muss Aitmatow wegen des Krieges die Schule verlassen und verschiedene Funktionen in der Verwaltung des Dorfes und des Kreises übernehmen. Nach dem Krieg gelingt es ihm, den Schulabschluss nachzuholen. 1946 bis 1948 studiert Aitmatow an der Veterinärfachschule in Dzambul, in dieser Zeit beginnt er zu schreiben. Anschließend immatrikuliert er sich an der kirgisischen landwirtschaftlichen Hochschule in Frunse (heute: Bischkek), wo er fünf Jahre lang studiert und, nach 1951, nebenher journalistisch tätig ist. Nach Abschluss der Hochschule arbeitet Aitmatow von 1953-56 als Tierzüchter auf einer Versuchsfarm, bis er 1956 ans Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau wechselt, um dort einen zweijährigen Lehrgang für junge Autoren zu besuchen. Während dieser Zeit erscheint seine erste Erzählung Aug in Auge. Als Abschlussarbeit verfasst er 1958 die von Louis Aragon als »schönste Liebesgeschichte der Welt« bezeichnete Erzählung Dshamilja, die seinen weltweiten literarischen Ruhm begründet. Beide Erzählungen sind bei Erscheinen aus politischen Gründen heftig umstritten: Aug in Auge wegen der Auseinandersetzung mit der Figur eines Deserteurs, Dshamilja wegen der verständnisvollen Zeichnung einer Frau, die mit bestehenden Tabus bricht. 1959 wird er Chefredakteur der Zeitung Literaturnaja Kirgizija (Literarisches Kirgisien). Ab 1960 ist Aitmatow für die Zeitung Prawda als Sonderkorrespondent in Mittelasien und Kasachstan tätig. Aus den Erfahrungen dieser Jahre schöpft er später immer wieder den Stoff für seine Geschichten. 1963 wird Aitmatow mit dem Lenin-Preis für Literatur und Kunst ausgezeichnet, 1968 mit dem Staatspreis der UdSSR. Ab 1967 ist er im Redaktionsbeirat der Zeitschrift Novyj Mir tätig, ab 1974 zudem als Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Kirgisien. Bis 1965 erscheinen verschiedene Erzählungen (u. a. Du meine Pappel im roten Kopftuch und Abschied von Gülsary). Die 1970 erschienene Erzählung Der weiße Dampfer löst wiederum eine heftige Diskussion aus, da Aitmatow durch den Einbezug von mythischen Motiven und Erzählmustern einen neuen Stil entwickelt. Die kirgisische literarische Tradition mit ihren Epen, Sagen, Volksliedern und Legenden spielt von nun an eine wichtige Rolle in seinem Werk.1983 erhält er den Staatspreis der UdSSR für seinen Roman Ein Tag länger als ein Leben. Der Roman Der Richtplatz gilt als erstes literarisches Signal der Perestroika, die er an führender Stelle mitgestaltet. 1986 ruft er das internationale »Issyk-Kul-Forum« ins Leben, eine Konferenz von Wissenschaftlern, Künstlern und Politikern aus der ganzen Welt am gleichnamigen kirgisischen See. Von 1988 bis 1990 ist Aitmatow Vorsitzender des Schriftstellerverbands in Kirgisien. 1989 wird er Abgeordneter des Volksdeputiertenkongresses und des Obersten Sowjets, Ende 1989 Gorbatschows Berater. 1990 geht er als Botschafter der UdSSR nach Luxemburg. Im gleichen Jahr erscheint die Erzählung Die weiße Wolke des Tschinggis Chan und ein Jahr später der Dialogband Begegnung am Fudschijama mit Daisaku Ikeda. 1994 wird ihm der Österreichische Staatspreis für Literatur verliehen. Seit 1995 ist er Botschafter der Republik Kyrgiyzstan in Brüssel. 1998 erscheinen seine Erinnerungen Kindheit in Kirgisien. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Freilich wussten die beiden nichts voneinander und erst recht nicht, wie sie auf Erden zusammenhingen. Der eine lebte in einer modernen Stadt, einem dicht bevölkerten Flecken Erde, wo sich Märkte ausbreiten und Schaschlikrauch durch die Straßen weht, der andere aber hauste zu der Zeit hoch in den Bergen, wo Schnee die Schattenhänge übers halbe Jahr bedeckt."

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Axel Becker am 11. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der neue Roman "Der Schneeleopard" erreicht nicht ganz die emotionale Tiefe von "Der Tag zieht den Jahrhundertweg", auch nicht die verblüffende Vielschichtigkeit der "Richtstatt". Dennoch ist dem Autor, wie in den beiden genannten Meisterwerken ein weiteres Mal eine packende Analyse des globalen gesellschaftlichen Wandels gelungen.

Noch einmal entführt uns Aitmatow in seine Heimat. In die Bergdörfer (Aile) des Tienschan, die einsamen Bahnstationen in der kasachischen Steppe und die Städte Mittelasiens. Das Schicksal der Menschen, die ihr Glück irgendwo zwischen Islam, Sozialismus und westlichem Geschäftssinn ("Bisnes") suchen, lässt uns das ganze Ausmaß der Globalisierung erahnen. Es ist der unbeschreibliche Schreibstil Aitmatows, der sehr einfühlsam die kleinen Dinge beschreibt und den Leser dahinter doch das große Ganze begreifen lässt.

Wie immer gibt es auch in diesem Roman ein Parallel-Schicksal in der Tierwelt. Warum der deutsche Übersetzter das Buch nach dieser Zweithandlung benannt hat ist mir nicht klar. Der eigentliche Titel des Romans ist "Die ewige Braut", eine der schicksalsschweren kirgisischen Sagen, die schon so oft in Aitmatows Romanen eine tragende Rolle gespielt haben und auch diesem Buch als "roter Faden" dient. Möglicherweise erscheint der Titel "Der Schneeleopard" unverfänglicher und ist somit besser für's "Bisnes"?

Wer mit diesem Buch Tschingis Aitmatow entdeckt hat, dem seien die beiden genannten Romane empfohlen, die heute unter diesen Titeln erhältlich sind:

"Der Richtplatz" und "Ein Tag, länger als ein Leben"
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 1. Mai 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der Roman spielt im Kirgisien der heutigen Tage und erzählt davon, wie die Globalisierung das Leben jedes Einzelnen erreicht. Eigentlich geht es jedoch um viel mehr – man möchte fast sagen um alles, was unser Leben bestimmt und prägt: um Politik und Wirtschaft, um die Folgen der systematischen Umweltzerstörung, um menschlichen Verrat, die Suche nach Glück, um Fügung, Liebe und Hoffnung.Das Buch mit seinen verschiedenen Erzählebenen und Handlungssträngen könnte kaum aktueller und zugleich zeitloser sein. Aitmatow lässt darin alte kirgisisische Mythen wieder aufleben und gibt ihnen eine neue Bedeutung in unserer Zeit. Es ist ein großes Buch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Robert Iswall am 24. Januar 2011
Format: Taschenbuch
Hat man den Roman gelesen, fällt es einem schwer, ihn in ein bestimmtes Genre einzuordnen.Handelt es sich um einen Liebesroman, um ein politisches episches Werk, um einen Heimatroman oder eine mythische Legende.Nichts ausschließlich, aber alle Aspekte finden in diesem letzten Roman von T. Aitmatow ihre poetische Gestaltung. Die Stärke ist aber zugleich auch die Schwäche des Werkes. So interessant sich auch diese Aspekte dem Leser darbieten, manchmal geht dadurch die poetische Dichte verloren, die der Autor in der " Richtstatt" oder " Der Tag zieht den Jahrhundertweg" erreicht hat.Dennoch ein lesenswertes Buch, das die Augen öffnet über Probleme der Globalisierung und die Zukunftsaussichten der Menschen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von trojafan am 16. September 2009
Format: Taschenbuch
Bedroht sind nicht nur die Schneeleoparden, sondern auch die in einer von wirtschaftlichen Zwängen bestimmten (Konsum)gesellschaft Lebenden Menschen. Aitmatow ist für mich einer der größten russischsprachigen Autoren und inspesondere die Romane "Die Richtstatt" und "Der Tag zieht den Jahrhundertweg" gehören zu herausragenden Werken der Weltliteratur. Der Roman "Der Schneeleopard" reicht nicht an die Klasse der früheren Werke heran. bei den Schilderungen der eingenommenen perspektive des Schneeleoparden sowie bei den Schilderungen der eindrucksvollen Natur zeigt Aitmatow seine alte Schriftstellerische Größe, und schreibt mit einer wunderschönen poetischen Kraft. Hingegen schwächer finde ich die Zeichnung der Charaktere, z.B. erscheint Arsen als eine Mischung aus einem von dumpfen Rachegedanken geleiteten Mann und einem Journalisten mit ökologischem Gewissen. Man kann ihn jedoch nicht einordnen, denn die Motive für seinen Mordplan wirken ziemlich konstruiert. Neben der stellenweise großen poetischen Kraft sind die ausgedachte Handlung und die Möglichkeit zur Gesellschaftskritik die Pluspunkte bei diesem Roman. Die Auswirkungen der Globalisierung auf die kleinen Leute und die einhergehende Zerstörung der Natur werden sehr anschaulich geschildert und auf diese Weise eine exzellente Gesellschaftskritik geliefert. Wie so oft bei Aitmatow findet der Leser auch hier Rückgriffe auf die kirgisische Sagenwelt, was einen interessanten Kontrast zu den großen gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart bedeutet. Dadurch wird eine stimmung erzeugt, die etwas vom Gefühl des Verlustes der unschuld in einer von Konsum und Commerz geprägten Welt mit sich führt.Lesen Sie weiter... ›
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Von Ingmar Kolb am 23. Juli 2014
Format: Taschenbuch
Man sollte nicht allzu streng mit den Werken eines gealterten Schriftstellers umgehen, der sich verständlicherweise von dem Tempo der nachsowjetischen Gesellschaftsentwicklung überrollt fühlen mag. Ich kann darin, wie der Vorrezensent, allerdings keine nostalgische Rückwende in die Sowjetzeit (die mit all ihren Schwierigkeiten gerade Aitmatov bewusst war) erkennen. Der unterstellten Alterssenilität, welche eine möglicherweise unbeabsichtigte Selbstüberhebung des genannten Rezensenten über einen großen Autor darstellt, ist positiv entgegenzuhalten, dass Aitmatov distanziert und kritisch auf neue Entwicklungen schaut, die den Großteil der Gesellschaft mitreißen bzw. mitgerissen haben. Das ist meiner Ansicht nach eine ehrenhafte Aufgabe von Schriftstellern, die sich außerhalb des Mainstreams situieren. Viele Aspekte der vorgebrachten Kritik sind dennoch berechtigt, denn über weite Strecken ist der Roman Gedankenwiedergabe der Hauptfigur und Aitmatov benutzt seine Reflektorfigur Arsen Samanchin allzu offensichtlich als Sprachrohr seiner Empfindungen, was vor allem die Charakterzeichnung Arsens Schaden nehmen lässt. Arsen, der idealistische Schreiber und Apologet eines Kulturjournalismus, der von den gesellschaftlichen Werten des Sowjetsystems geprägt ist, vermag nicht zu überzeugen: Psychologisch zu wenig motiviert sind seine Rachepläne, zu kindisch die plötzlich aufflammende Verliebtheit, zu souverän meistert er trotz dieser unterstellten Neigung zu Gemütslabilität seine Alltagsgeschäfte.Lesen Sie weiter... ›
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