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Der Schlangenbaum: Roman Taschenbuch – 1. Juni 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423126434
  • ISBN-13: 978-3423126434
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.153 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Uwe Timm gehört zu den erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Er wurde 1940 in Hamburg geboren. Nach einer Kürschnerlehre und einem Philosophiestudium in München und Paris veröffentlichte Timm 1971 seine ersten Gedichte. 1974 erschien sein Romandebüt "Heißer Sommer". Mit "Rennschwein Rudi Rüssel" machte er sich auch als Kinderbuchautor einen Namen. Geprägt von der 68er-Bewegung, nahm er sich als Autor auch immer wieder der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit an. Timm ist vierfacher Vater und lebt heute in München und Berlin.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Er ist vom ersten Satz an ein Thriller - und die Spannung hält vor bis zur letzten Seite.«
Frank Busch, Die Zeit

Der Verlag über das Buch

»Dies ist ein ganz vorzüglicher Roman. Sein Thema ist hochaktuell, die Story bündelt brisanten Stoff realitätsgenau und zügig in einem straffen Spannungsbogen, die Sprache greift knapp und plastisch zu ... Alle Schattierungen stimmen. Trefflicher und spannender kann man das wirklich nicht machen.« Heinrich Vormweg in der ›Süddeutschen Zeitung‹

»Dieses Buch fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite, ein Kriminalroman könnte nicht spannender sein.« Eva Ehret im ›Mannheimer Morgen‹

»Was an Timms Prosa gefällt, ist ihr Realismus, Landschaft und Leute (so auch das Leben auf Wagners Baustelle) sind genau und nahebringend beschrieben ... Ein wirklich lesenswerter Roman, spannend geschrieben im besten Sinne.« Wolfgang Jelend in ›Westermann's‹

»Nicht nur spannende Unterhaltung bietet dieser literarisch hervorragende Roman, sondern ›Der Schlangenbaum‹ ist auch ein pädagogisch vorbildliches Buch, wenn man mit der Hauptfigur nach der Lektüre zu einem Umdenkungsprozeß findet: ›Er hatte sich immer in der Lokomotive des Fortschritts sitzen sehen, vielleicht galt es jetzt, in das Bremserhäuschen umzusteigen.‹« Lutz Tantow in der ›Saarbrücker Zeitung‹

»Er ist vom ersten Satz an ein Thriller - und die Spannung hält vor bis zur letzten Seite.« Frank Busch in der ›Zeit‹


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jaiser@servix.mpi-stuttgart.mpg.de am 17. April 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Im 1986 ersterschienenen »Schlangenbaum« nimmt der Hamburger Ingenieur Wagner spontan das Angebot seiner Firma wahr, als Bauleiter einer Papierfabrik nach Südamerika zu gehen. Doch bald nach der Aufnahme seiner Arbeit gerät er in einen verhängnisvollen Strudel aus Korruption, Streik und Gewalt. Trotz Timms gleichmäßig ruhigen, lakonischen Erzählstils ist hinter jeder Seite die aufkeimende Katastrophe fast greifbar zu spüren. Der Aberglaube der Einheimischen, das mysteriöse Verschwinden einer jungen Spanischlehrerin, gefälschte Unterlagen und undurchsichtige Auskünfte weben ein ständig dichter werdendes Netz des Unheils, ohne dass Ursachen und Triebkräfte bekannt würden. Mit Wagners zunehmender Verunsicherung wächst auch sein Wunsch, einen Schlussstrich unter sein bisheriges Leben in Deutschland zu setzen. Fatalerweise ist es gerade der nicht abgeschickte, sich noch in seiner Jackentasche befindliche Abschiedsbrief an die Ehefrau Susann, der ihn aus den Fängen des Militärs zu befreien vermag. Doch die Rettung ist nur eine kurze, oberflächliche. Ein ungewöhnlich spannendes Buch, konzentriert und glasklar erzählt, mit feinen, apokalyptischen Untertönen, die nie ganz ausgereizt werden.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In diesem Roman, von Uwe Timm, geht es um einen deutschen Bauingenieur namens Wagner, der als Bauleiter nach Südamerika geschickt wird. Dort soll er den Bau einer Papierfabrik beenden, welcher schon zwei seiner Vorgänger zum Verhängnis wurde. Wagner nimmt den Auftrag an um schließlich seinem müden Familienalltag zu entfliehen. Denn durch den Auftrag in Südamerika erhofft er sich eine Art Neuanfang und Selbstfindung, was letztendlich Klarheit in seinem Leben schaffen soll.
Was jedoch nicht in die Kalkulation Wagners miteingeht, sind die Arbeitsverhältnisse in einem anderen Land. Auch sonst sind die Gewohnheiten, der in diesem Kontinent lebenden Menschen, alles andere als „Deutsch“. Wagners Alltag erfüllt sich nach und nach mehr mit Korruption, Gewalt und Aberglaube. Nach mehreren Versuchen den Bau mit deutscher Gründlichkeit zu Ende zu bringen, resigniert Wagner schließlich und stellt sich der ausweglosen Situation, der Erkenntnis, dass jegliche Anstrengungen gegen das einheimische System sinnlos sind. Bis er jedoch an diesen Punkt gelangt, muss er mehrere Feuertaufen durchlaufen die sogar seine Existenz bedrohen.
Uwe Timms Roman ist sehr authentisch auf Grund seiner detailgetreuen Recherchen über das Land und dessen Entwicklung. Die Geschichte lässt den Leser glauben selbst an Ort und Stelle zu sein, was er besonders gut durch seinen Wechsel zwischen Präteritum und Präsens akzentuiert, womit der Leser „gezwungen“ wird das Buch nicht eher aus der Hand zu geben, bis er dieses fertig gelesen hat. Es handelt sich bei dieser Lektüre keines Wegs nur um einen „einfachen Roman“ mit fiktiven Ereignissen, sondern um einen Roman der ein Teil europäischer Geschichte widerspiegelt.
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Von Wolfgang Reitzammer am 22. Dezember 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Im Grunde ist der Roman eine Fortschreibung von Max Frischs „Homo faber“ in das Ende des 20. Jahrhunderts. Die Auseinandersetzung des westeuropäischen Technikers Wagner (einen Vornamen erfährt man nicht) mit einer fremden, mythischen Welt, mit der politisch-sozialen Umbruchsituation Südamerikas und mit einer grundsätzlichen privaten Lebenskrise, die eventuell in den Untergang mündet, erinnert stark an die Erlebnisse des Walter Faber in den 50er Jahren.
Wagner lässt sich von seiner Firma als Bauleiter zu einem problematischen Projekt (Bau einer Papierfabrik) nach Südamerika schicken. Gleichzeitig erfährt man im Rückblick von den privaten Problemen zu Hause mit Frau und Familie. Wagner lernt die örtliche Prominenz und die abgeschottete deutsche Kolonie kennen, aber auch die Arbeitsbedingungen der Indios aus Bolivien. Dabei gerät er - weil er sich einmischen will - zunehmend in das Spannungsverhältnis zwischen autoritärer Diktatur und den psychologischen Empfindlichkeiten der Einheimischen. Seine Beziehung zu der jungen Luisa, die eventuell eine Gruppe von Freiheitskämpfern unterstützt, führt zu weiteren Schwierigkeiten - vor allem als Luisa spurlos verschwindet. Die Suche nach ihr wird zu einem spektakulären Roadmovie. Der Roman endet mit Wagners Rückkehr auf der Baustelle sowie einer fiebrigen Phantasie von Revolution und/oder Weltuntergang durch Starkregen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von basssopran TOP 1000 REZENSENT am 12. Februar 2013
Format: Taschenbuch
Der Hamburger Bauingenieur Wagner, verheiratet, ein Kind, unausgefüllt und unzufrieden, lässt sich als Bauleiter auf die Baustelle einer südamerikanischen Papierfabrik versetzen. Für ein Jahr, heißt es. Seiner Frau ist das scheinbar egal, aus der Ehe ist die Luft raus. Was sich Wagner erhofft, bleibt weitgehend unklar - eine allgemeine Unruhe treibt ihn an, das Verlangen nach Veränderung, das Elend auf hohem Niveau. Um Geld geht es ihm nicht, auch nicht wirklich ums Abenteuer. Denn eigentlich ist Wagner ein ziemlich langweiliger und emotionsloser Typ, er mag es nur gerne richtig ordentlich, und deswegen will er auf dieser Baustelle mit Schieflage aufräumen.

Schon bevor er die Baustelle überhaupt betritt, begeht Wagner den fatalen Fehler, eine bestimmte Schlange zu überfahren, die den Einheimischen heilig ist. Dieses Motiv eines Omens, eines gebrochenen Tabus zieht sich durch das ganze Buch und baut eine Erwartung auf, die nie erfüllt wird. Immer dräut die Katastrophe, doch sie kommt nicht. Auch als Wagners Ziellosigkeit in einer an sich unnützen und hirnlosen Fahrt in die Hauptstadt gipfelt, in der er haarscharf dem Untergang entkommt, verbessert sich nicht viel. Er lernt ein kleines bisschen, aber es ergibt sich weder die kathartische Lösung noch die erwartete Katastrophe. Das Ende ist so lau wie der Charakter des Hauptdarstellers, der dem Leser fremd und unsympathisch bleibt.

Die Figuren sind ansonsten weitgehend so, wie sich der Mitteleuropäer die inzestuöse, rassistisch gefärbte, narzisstische Kolonialgesellschaft vorstellt. Möglicherweise war der Roman vor 25 Jahren hochaktuell, heute ist er es nicht mehr.
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