Kurzbeschreibung
Die junge Hauptfigur Clemens begibt sich auf eine geheimnisvolle Suche nach Freundschaft, die Liebe, die Wahrheit und sich selbst. Dabei verliert er alles. Und findet den Wahnsinn in sich und den eigentlichen in der Welt.
Was mit einigen harmlosen Seltsamkeiten beginnt, steigert sich in ein irrsinniges Durcheinander im Denken und Fühlen von Clemens. Er wird von bösen, verschwörerischen Mächten verfolgt, immer aggressiver benimmt er sich und versinkt mehr und mehr im heillosen Chaos. Und immer wieder will er die Welt zu einer guten verändern. So irrational und erschreckend es ihn durch die Großstadt jagt, so sensibel und verletzlich ist er.
Hochinteressant zeigt sich der Stil des Buches:
Umso kranker und verrückter Clemens wird, desto ungewöhnlicher und verstörender gestaltet sich die einzigartige Sprache des Romans.
Der Leser liest den Wahnsinn eines paranoid Schizophrenen ganz so, als wäre er selbst seelisch erkrankt.
Kurzbiographie Tilmann Kleye:
1981 in Leipzig geboren. Grundschule in der DDR-Diktatur, Jugend in Nachwendewirren. Abitur 2000. Studium Germanistik und Mittlere und Neuere Geschichte. Viele Reisen innerhalb Europas. Schreibend seit 1997/98 als Reaktion auf schwere Schicksalsschläge. Kontakte zu verschiedenen Szenen und Milieus - Freundschaften und Bekanntschaft mit Künstlern, Musikern, Schriftstellern, Schauspielern und Menschen an sich - die sich in diversen Altern befinden. Magisterabschluss 2012. Redakteur für „Zucker“ und „Die Literaturzeitung der Universität Leipzig - Satz und Zeilensprung“. Hier auch Gründungsmitglied. Derzeit im Prozess zum Selbständigen. Arbeit am siebten (!) Roman. Nach „Der Schizo“ (2011) wird „Zwo“ voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen. Außerdem großformatige Acrylarbeiten und jüngst Film. Auch mithilfe des Germanistikstudiums extensive Literaturkenntnis. Geübt im Auftritt dank jahrelanger Erfahrung im Bereich Lesebühne und Poetry Slam.
Bisherige Veröffentlichungen von Tilmann Kleye
1998 - vierzeilige Strophe auf dem Plakat eines Kongresses
2000 - in Nationalbibliothek Deutscher Gedichte, „Die Sanduhr“
2005 - Kunstdruck meiner Lyrik-Monographie „Katakomben der Seele“
2008 - Anthologie „Texte an der Theke - Vorsicht, Autor!“, Kotte, Henner (Hrsg.), Reimprosa „Adlerfühlen“
2008 - „Rang und Namen“, Kunstmagazin aus Weimar, Kurzprosa „Lieber Gott!“ und „Schwache Stärke“ in „konkreter“ Typographie, limitiert
2008 - Gedicht bei Jokers „Bodhi-Imitat“
2009 - Gedicht bei Jokers „Lichtschwarze Nacht“
2011 - „Zucker“, Kunst,- und Literaturmagazin, Beiträge in Text, Grafik und Gemälde Ausgabe 11 - 17 und folgende
2011 - Text-Idee für einen Laserdruck der Künstlerin lagqaffe aus ihrer Lego-Serie
2011 - Veröffentlichung Debut-Roman „Der Schizo“
2011 - zweiwöchentliche Kolumne für den sju-Kunstsalon
2011 - Redakteur und Gründungsmitglied der „Literaturzeitung der Universität Leipzig - Satz und Zeilensprung“ vertreten mit experimenteller Short Story „Dicht“ und experimentellem Report zur „Texte an der Theke im Stuk“ - Lesebühne, moderiert von Henner Kotte
2011 - Film-Kanal auf Youtube „Tilmann Kleye“ bzw. „KindsAuge“ mit Lesefilmen
2012 - Magisterarbeit in der Universitätsbiblithek - Thema: „Jüdische und christliche Tradition in Rainer Maria Rilkes Neuen Gedichten“
2012 - „Satz und Zeilensprung - Literaturzeitung der Universität Leipzig“ - Interview mit dem Erfolgsautor Clemens Meyer, mit dem ich recht gut bekannt bin
2012 - „Kleists Flügel“ in der Kleist-Anthologie „KLEIST UND ICH“ des Freien Deutschen Autorenverbandes, Schutzverband Deutscher Schriftsteller, FDA Brandenburg im Zuge der Kleist-Tagung 2011 in Potsdam
2012 - Künstlerische Mitarbeit am Dresdner Kunstprojekt KunstWahnSinn (Texte, Film, Gemälde von mir) - Vernissage 22. September 2012 regelmäßige Auftritte auf Lesebühnen, Poetry Slams und auf Radio blau
