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Der Schiffsjunge: Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty [Gebundene Ausgabe]

John Boyne , Andreas Heckmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 18,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

20. September 2011
Portsmouth 1787: John Jacob Turnstile ist gerade mal 14, ein Meister in Taschendiebstahl und so einigen anderen Gaunereien. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er eines Tages erwischt wird. Doch statt im Gefängnis, landet er auf der Bounty. Unter Kapitän Bligh segeln sie in die Südsee, mit der Mission, auf Tahiti Setzlinge des Brotfruchtbaumes einzusammeln. Ein Abenteuer, dessen Ausgang bekannt ist. Hier aber wird die Geschichte erstmalig aus der Perspektive des Schiffsjungen erzählt. Die Ereignisse, Kapitän Bligh und seine Mannschaft erscheinem in einem komplett neuen Licht. Es ist als würde man von der Meuterei auf der Bounty zum ersten Mal hören. Spannend, aufwühlend und atemlos.
Sie kennen die Geschichte der Meuterei auf der Bounty? Der Schiffsjunge erzählt sie neu, unerwartet und verblüffend.

Wird oft zusammen gekauft

Der Schiffsjunge: Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty + Der Junge mit dem Herz aus Holz + Das Haus zur besonderen Verwendung: Roman
Preis für alle drei: EUR 42,93

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
  • Verlag: Fischer FJB; Auflage: 3 (20. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3841421180
  • ISBN-13: 978-3841421180
  • Originaltitel: Mutiny on the Bounty
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.817 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Florian Lukas' unaufgeregte Stimme zeichnet Figuren, prägt Stimmungen: sie allein trägt diese spannende Geschichtsstunde über den Alltag an Bord wie an Land, sie berichtet von Freundschaft und Vertrauen, von Verrat und Verzweiflung über alle gesellschaftlichen Grenzen hinweg bis zum packenden Finale." (Jurybegründung für die Bestenliste 2/2011 zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik)

"Dass der Roman noch in einiger Entfernung vom Lautsprecher nach Salzwasser schmeckt und nach Seeluft riecht, verdankt er Florian Lukas, der mit seiner Stimme die Wellen ans Ohr des faszinierten Hörers schlagen lässt und einfach Seeleute fein von Offizieren unterscheidet, der Stimmungen mit der Stimme greifbar macht." (Magazin Bücher)

"Schauspieler Florian Lukas liest stimmgewaltig ein Seeabenteuer, das schon heute das Zeug zum Klassiker hat." (Focus Schule) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Über den Autor

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er ist der Autor von neun Romanen, darunter ›Der Junge im gestreiften Pyjama‹, der sich weltweit über fünf Millionen Mal verkaufte, zahlreiche internationale Buchpreise gewann (u.a. Nominierung für den British Book Award) und mit großem Erfolg verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
4.1 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer auf hoher See 20. Februar 2011
Von Luna
Format:Gebundene Ausgabe
Ich weiß nicht, ob ich je ein Buch über die Meuterei auf der Bounty gelesen hätte, wenn sich nicht gerade John Boyne der Geschichte angenommen hätte - ein Autor, den ich durch seine Bücher "Der Junge im gestreiften Pyjama" und "Das Haus zur besonderen Verwendung" sehr zu schätzen gelernt habe. So war ich auch auf "Der Schiffsjunge", sein nunmehr 3. in Deutschland veröffentlichtes Buch, sehr gespannt.

Wir schreiben das Jahr 1787: Der 14jährige John Jacob Turnstile schlägt sich in den Straßen von Portsmouth als Taschendieb durch. Er wohnt im Haus eines gewissen Mr Lewis, der die missliche Lage heimatloser Jungen wie John gnadenlos auszunutzen weiß. Dieses Leben hat John zwar geprägt, dennoch ist kein verbitterter Charakter aus ihm geworden,eEr nimmt das Leben, wie es kommt. An einem Morgen kurz vor Weihnachten ändert sich dann jedoch alles: Turnstile wird bei einem Diebstahl erwischt und abgeführt. Doch er hat Glück im Unglück, denn der französische Gentleman, den er bestohlen hat, trägt ihm nichts nach, sondern ist ihm im Gegenteil sogar derartig wohlgesonnen, dass er mit dem Richter einen Handel schließt, der den Jungen vor einem Jahr Gefängnis bewahrt. Stattdessen kommt Turnstile auf Veranlassung seines Retters als Schiffsjunge an Bord der "Bounty" und sticht mit der Mannschaft unter Kapitän William Bligh in See. Diese Reise soll ein großes Abenteuer für ihn werden, an dessen Höhepunkt er bei der Meuterei mitten in der Südsee eine folgenschwere Entscheidung treffen muss.

Zu Beginn der Seereise passiert zeitweise eigentlich nicht wirklich viel. Dass das Buch trotzdem keine Sekunde langweilig wird, ist vor allem Boynes ungemein sympathischer Hauptfigur geschuldet. John Jacob Turnstile ist ein gewitztes Kerlchen, nie um eine Antwort verlegen und dabei doch eine ehrliche Haut. Aus seiner Sicht als Ich-Erzähler wird die Geschichte erzählt und dies geschieht auf eine recht kurzweilige Art und Weise, die dem Leser immer wieder ein Schmunzeln abringt. John Boyne gelingt es, seinen Protagonisten in herrlich humoristische Situationen zu bringen, zugleich scheut er aber auch die ernsteren Töne nicht, die besonders im Hinblick auf Turnstiles Vergangenheit immer mal wieder in den Fokus rücken.Und richtig spannend wird es dann natürlich ab dem Zeitpunkt der Meuterei ...aber ich will nicht zu viel verraten.

Alles in allem ein tolles Buch, das an die alten Abenteuer-Klassiker à la "Schatzinsel" oder "Robinson Crusoe" erinnert und sich vielleicht sogar durchaus daran messen kann. Einzig bin ich mir nicht sicher, ob ich "Der Schiffsjunge" in der heutigen Zeit unbedingt als "Jugendbuch ab 12" kategorisieren würde. Da haben sich die Trends und Interessen doch sehr verschoben. Sicher kann es Jugendliche ab 12 interessieren, ich würde es aber eher ab mindestens 14 empfehlen. Umso mehr denke ich, dass auch viele 'erwachsene' Leser ihre hellen Freude an dem Buch haben werden, die sich bitte von der Einordnung ins Jugendbuch-Genre keineswegs abschrecken lassen sollten.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wahre Geschichte der Meuterei auf der Bounty 16. Februar 2011
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD
Jeder kennt die Geschichte der Meuterei auf der Bounty, weltberühmt die Geschichte um Kapitän Bligh der schon mit James Cook auf Reisen war und mit seiner Mannschaft in Richtung Kap der Guten Hoffnung segelte und von dort aus den Weg nach Tahiti einschlug um auf der Reise Pflanzen zu sammeln, ein handfestes wirtschaftliches Interesse der Krone stand dahinter, wollte man doch von einigen Importen unabhängig werden. Jeder kennt den verlauf in dem Fletcher Christian und ein Teil der Mannschaft Meuterei begingen, nachdem sie mehr als ein Jahr auf See waren und die Verschnaufpause für die Rückreise in der Südsee denkbar knapp ausfiel.

Was nun neu ist, ist der veränderte Blickwinkel, nachdem der Autor John Boyne Aufzeichnungen verarbeitet hatte die vom ehemaligen Schiffsjungen auf der Bounty stammen, hier wird die Geschichte aus einem völlig veränderten und sehr interessanten Blickwinkel neu aufgezeigt.

Ich war mehr als fasziniert, als ich die erste Stunde angehört hatte und freue mich auch über den gewählten Sprecher dieses Hörbuches, Florian Lukas, welcher es mit Leichtigkeit geschafft hat die Welt und die Sichtweise des Schiffsjungen der Bounty realistisch und glaubwürdig mit seiner Stimme zu transportieren.

Die Geschichte endet wie sie enden muss, natürlich gibt es die Meuterei und die Meuterer werden ausgesetzt, auf Pitcairn in der Südsee leben noch heute die Nachkommen unter Ihnen auch die Urenkelin Carol Christian von der ich einige sehr schöne Bilder habe die sie an Besucher verkauft.

Eine wunderbare Geschichte, wie gemacht auch um sie vorzulesen, falls man das Buch hat. Das Hörbuch hat aber in jedem Fall Suchtcharakter, denn es ist sowohl Abenteuer als auch Historiendrama und wird Jungen wie hoffentlich auch Mädchen wieder in den bann der Bounty schlagen. Dabei hoffe ich, dass Kinder heute die Bounty nicht nur als Schokoriegel mit Kokosfüllung identifizieren.

Ein außergewöhnlich gut gelungenes und sehr stimmiges Hörbuch das die Sichtweise eines 14jährigen Schiffsjungen der zwei Jahre auf der Bounty verbringt bestens herüber bringt und dabei mit seinen eigenen Eindrücken und zum Teil kritischen Meinungen nicht spart.

Sehr empfehlenswert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum gelungener Roman und Geschichtslehrstunde 22. Juli 2011
Von €nigma TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt

Der vierzehnjährige John Jacob Turnstile, der unter der "Obhut" des
brutalen Mr Lewis in Portsmouth sein Leben als Taschendieb und Lustknabe
für reiche Herren fristet, wird bei einem Diebstahl erwischt und hat
die Wahl, entweder für 1 Jahr ins Gefängnis zu gehen oder als
persönlicher Diener des Kapitäns auf der Bounty zu arbeiten. Er
entscheidet sich für die Bounty und wird so zum Zeugen der berüchtigten
Reise nach Tahiti, von wo die Seeleute Früchte und Setzlinge des
Brotbaums mitbringen sollen. Das Schiff wird von Lieutenant William Bligh befehligt. Nach einer langen und teils recht stürmischen Reise gelangen
die Seeleute nach Tahiti, wo sie ein schönes Leben führen: viel
Freiheit, köstliche Nahrung und vor allem schöne, willige Frauen
versüßen ihnen das Leben.

Viele Mannschaftsmitglieder sind schließlich unwillig, Tahiti wieder zu
verlassen. Kurz nach der von Bligh durchgesetzten Abreise kommt es unter
der Leitung von Fletcher Christian
zur Meuterei. Bligh wird mit 18 loyalen Besatzungsmitgliedern, darunter
auch Turnstile, in einem Beiboot mit relativ wenig Proviant ausgesetzt.

Nun folgt eine 48-tägige Odyssee, geprägt von nagendem Hunger,
schrecklichem Durst und den gesundheitlichen Gefahren durch die
Witterung und durch unberechenbare Eingeborene auf den Inseln, die die
Ausgesetzten ansteuern, um ihren Proviant aufzustocken. Bligh gelingt
das Unmögliche, nur mit einem Kompass ausgerüstet, bringt er das Boot
nach Timor, von dort aus können die 13 Überlebenden nach England
zurückkehren.

Eigene Beurteilung

Die Handlung des Romans, die zum größten Teil zwischen 1787 und 1789
angesiedelt ist, wird vom Ich-Erzähler John Jacob Turnstile erzählt.
Turnstile ist die einzige fiktive Figur der Geschichte, alle anderen
Figuren segelten wirklich auf der Bounty. Hier kann man Weiteres über ihren Werdegang nachlesen.

John Boyne, der offensichtlich sehr gründlich recherchiert hat
(bibliographische Angaben hinten im Buch), zeichnet ein anderes Bild von
William Bligh als man es aus den Verfilmungen kennt, die ihn als
grausamen Befehlshaber darstellen, gegen den zu Recht aufbegehrt wurde.
Bligh war diszipliniert und äußerst pflichtbewusst, aber unter seinem
Kommando gab es wesentlich weniger Disziplinarmaßnahmen als auf anderen
Schiffen seiner Zeit. Auch in anderer Hinsicht war er fortschrittlich,
er führte drei Schichten ein, sodass die Matrosen längere Ruhepausen
hatten und er achtete besonders auf Hygiene und sorgte dafür, dass seine
Leute nicht an Skorbut erkrankten.

Dennoch wird er nicht als Heiliger dargestellt. Ab und zu ist er
cholerisch und trifft unkluge Entscheidungen. Sein Vorgehen, den
Matrosen auf Tahiti vorher in Aussicht gestellt Vergünstigungen zu
beschneiden, dürfte maßgeblich zu deren Unzufriedenheit beigetragen
haben.

Die Sprache des Romans ist humorvoll, der junge Turnstile ist zwar nicht
gebildet, hat aber ein Talent zum Erzählen und bietet viel Anlass zum
Schmunzeln. Am Anfang musste ich mich allerdings etwas in seinen Stil
einlesen.

Insgesamt ist das Buch in fünf Teile unterschiedlicher Länge
untergliedert, wobei der vierte Teil, der die 48 Tage im Beiboot
umfasst, die kein Seemannsgarn sind, sondern faktengetreu erzählt werden
(anhand von Blighs Logbuch), unglaublich fesselnd und erschütternd
sind. Auf zwei Seekarten vorne im Buch kann man den Weg der
Leidgeprüften verfolgen.
Dieses Buch möchte ich wärmstens weiterempfehlen, selten hat mich ein Roman so berührt.
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