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Der Schieber: Kriminalroman
 
 

Der Schieber: Kriminalroman [Kindle Edition]

Cay Rademacher
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

ich kein Thema für ein Krimi ist. Doch je tiefer man einsteigt, desto mehr nimmt sie einen gefangen. Denn zwischen den Ruinen blüht die Hochspannung. NEUE PRESSE Eindrucksvoll schildert Rademacher das Leben im Jahr 1947 mit allen Nöten und Hoffnungen. Ein Stück Geschichte wird lebendig und berührt den Leser ungemein. HAMBURGER MORGENPOST Das Faszinierende des Buches ist die Schilderung des zerstörten Hamburgs, für die der Autor offenbar viel recherchiert hat. Und ganz besonders widmet er sich in kleinen Beobachtungen und geschickt eingewebten Charakterstudien auch der Verfasstheit der Deutschen im Jahr zwei. WDR5 MORDSBERATUNG Wieder verbindet Rademacher eine spannende Krimihandlung mit einer genauen Beschreibung Hamburgs in der Nachkriegszeit. Die politische Lage wird ebenso behandelt wie die Probleme des Alltags in der zerstörten Stadt, die Schwierigkeiten der polizeilichen Ermittlungen unter erschwerten Bedingungen spielen eine große Rolle. AACHENER NACHRICHTEN Der Name Cay Rademacher bürgt für historische Kompetenz. ( ) Neben dem spannenden Krimi-Plot bietet Der Schieber auch eine lebendige Darstellung der bedrückenden Schwarzmarktlebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren. GEISLINGER ZEITUNG / SÜDWEST PRESSE Das Buch wirft ein Schlaglicht auf eine aus den Fugen gegangene Welt. Der Autor vermeidet dabei strikt jedes Pathos, schreibt schnörkellos und temporeich. [ ] Ein Krimi mit Niveau und Tiefgang. Absolut empfehlenswert. BUCH-MAGAZIN Cay Rademachers Krimi Der Schieber lebt von den authentischen Beschreibungen der Trümmerlandschaft, dem Leben darin und den täglichen Problemen. Das ist nicht nur anschaulicher Geschichtsunterricht mit großem Unterhaltungswert, Der Schieber ist auch wie es sich für einen guten Krimi gehört eine nervenaufreibende Jagd nach dem Mörder. NDR HÖRFUNK

Kurzbeschreibung

Kommissar Staves zweiter Fall
Hamburg 1947: Es ist das Jahr der Extreme. Nach dem bitterkalten Hungerwinter stöhnt die zerbombte Stadt schon im Frühling unter quälender Hitze. Und Oberinspektor Frank Stave wird mit einem neuen Fall konfrontiert. In den Ruinen einer Werft wird die Leiche eines Jungen gefunden. Zusammen mit Lieutenant MacDonald und Doktor Czrisini macht sich Stave auf die Suche nach dem Mörder, und die Ermittlungen führen sie in die Welt der »Wolfskinder« – jener elternlosen Kinder, die aus den besetzten Ostgebieten geflohen sind und sich nun zu Banden vereint als Kohlenklauer, Prostituierte und Schmuggler durchschlagen.
Doch nicht nur beruflich sieht Frank Stave sich vor Rätsel gestellt: Mitten in den Untersuchungen steht plötzlich sein Sohn vor der Tür, der aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist. Ein schmerzhafter Weg der Annäherung liegt vor ihnen, während Stave zugleich um den Erhalt der Beziehung zu seiner Geliebten Anna kämpft.
Als zwei weitere Leichen entdeckt werden, gerät Stave zunehmend unter Druck. In einer dramatischen Nacht im Hafen soll sich schließlich entscheiden, ob Stave den Täter zu fassen bekommt …

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1349 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3832196870
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0089EMMSW
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #5.183 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Mehr über den Autor

Cay Rademacher wurde 1965 geboren und studierte Geschichte sowie Philosophie in Köln und Washington. Seit vielen Jahren schreibt er für GEO und GEO-Epoche.
Wenn ihn bei seinen Recherchen ein Ereignis oder eine Kultur besonders fesselt, dann entzündet das seine zweite schriftstellerische Leidenschaft: Krimis.
So stieß er bei Nachforschungen über das Leben im zerbombten Hamburg während des eisigen Winters 1946/47 auf den realen und nie aufgeklärten Fall des "Trümmermörders". Das inspirierte ihn zu einer Trilogie, in der er Oberinspektor Frank Stave auf Mördersuche durch die verwüstete Hansestadt schickte.
Rademacher verfasste auch einige historische Sachbücher - etwa "Drei Tage im September" über das dramatische und fast vergessene Schicksal des britischen Ozeandampfers "Athenia", der am allerersten Tag des Zweiten Weltkrieges von einem deutschen U-Boot im Atlantik versenkt wurde. Oder "Blutige Pilgerfahrt", die Geschichte des Ersten Kreuzzuges, halb wahr gewordenes Rittermärchen, halb glaubensfanatische Schauergeschichte.
Nach 14 Jahren an der Elbe brach Rademacher gen Südfrankreich auf: Seit 2013 lebt er mit seiner Familie in der Provence. Die uralte Region zwischen Mittelmeer und Alpen, Camargue und Cote d'Azur hat tausend schöne Ecken - und auch einige finstere Winkel. Ein idealer Schauplatz für neue Krimis...

Mehr über das Leben im Midi unter: http://provencebriefe.blogspot.fr/

"Selten wurde das Mittelalter so lebensnah und glaubhaft geschildert. Ein historischer Krimi der Extraklasse, fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite."
Abenteuer Archäologie

"Nicht nur Krimi-Liebhaber, auch Geschichte-Freaks kommen bei diesem Buch auf ihre Kosten."
Oberösterreichische Neue


"Der Trümmermörder" ist eine außergewöhnliche Mischung aus Krimi, Nachkriegserzählung und Hamburger Milieustudie. Empfehlenswert nicht nur für Krimifreunde.
WDR 4

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1947, in einer zerstörten Stadt. 4. November 2012
Von dubh
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem Kältewinter 1946/47 folgt in Hamburg ein ungewöhnlich heißer Frühling. Nach wie vor ist die Versorgung der Bevölkerung der zerstörten Hansestadt schwierig und auch die Wohnungssituation entspannt sich nur kaum merklich. Zudem schürt die Britische Besatzungsmacht mit dem Abbau und teilweise sogar der Sprengung wichtiger Hafenanlagen Angst unter den Hafenarbeitern...
In dieser Zeit wird in der Ruine einer Lagerhalle auf einer Blohm & Voss-Werft ein toter Junge auf einem noch scharfen Blindgänger gefunden und Oberinspektor Frank Stave wird mit dem Fall betraut. Dieser macht sich mit dem britischen Lieutenant James MacDonald auf die Suche nach dem Mörder - doch zuerst einmal müssen sie wissen, was der 14jährige überhaupt an diesen Ort zu suchen hatte. Nach und nach erfährt Stave, wie sich Kinder und Jugendliche ohne Eltern in Hamburg über Wasser halten. Aber auch privat gibt es beim Oberinspektor einige Neuigkeiten, die es erst einmal zu verdauen und auch zu regeln gilt, und dann kommen noch weitere zwei Leichen hinzu...

Im Grunde wird die Beschreibung "Kriminalroman" auf dem Cover des Buches dem Inhalt nicht gerecht, denn beim "Schieber" handelt es sich viel mehr als 'bloß' um einen Kriminalroman. Natürlich ist Frank Stave Polizist und ermittelt gemeinsam mit Kollegen und dem britischen Lieutenant MacDonald rund um dem Mord an Adolf Winkelmann, einem verwaisten Hamburger Jungen - aber dabei sind die Beschreibungen der zerstörten Stadt und der Lebenssituatonen verschiedenster Menschen einfach so atmosphärisch dicht, dass sie mich wirklich in diese Zeit haben eintauchen lassen!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter zweiter Teil 29. Dezember 2012
Von Katja
Format:Gebundene Ausgabe
Der zweite Band von Cay Rademacher um den Oberinspektor Stave und wie schon im ersten Teil war ich auch diesmal davon begeistert, wie der Autor die Stimmung eingefangen hat. Er hat es wieder geschafft, das Hamburg im Jahr 1947 lebendig werden zu lassen. Um einen Kriminalfall herum lernen wir die Gegebenheiten Hamburgs kennen, die Lebensumstände werden dem Leser auf interessante, spannende und packende Weise näher gebracht. Der Neuanfang nach dem Krieg, die Heimkehr des Sonnes – der Neuanfang mit der neuen Partnerin. Dabei der Kriminalfall, der der Mittelpunkt der Handlung ist, aber dennoch nicht zuviel Raum einnimmt und überspitzt wirkt – denn das zwischenmenschliche ist ein wichtiger Bestandteil des Buches. Das macht die besondere Atmosphäre des Buches aus. Die Charaktere sind sehr glaubhaft dargestellt, mit all ihren Schwächen, Gedanken und Gefühlen, der Schreibstil klar und unverschnörkelt – dem „Rahmen“ entsprechend. Ich hoffe nun, es gibt noch einen weiteren Band, denn ich wüsste schon sehr gern, wie es mit all den liebgewonnenen Charakteren weitergeht.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Buchdoktor HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Im Sommer 1947 ist im kriegszerstörten Hamburg unter Britischer Militärverwaltung die Bewältigung des Alltags noch immer eine tägliche Herausforderung. Ganze Straßenzüge sind zerbombt, viele Menschen leben in Baracken oder Bunkern und Lebensmittel werden noch immer auf Lebensmittelkarten zugeteilt. Einige tausend elternlose Kinder schlagen sich in der Stadt mit Kohlenklau von fahrenden Eisenbahnzügen und Schwarzmarktgeschäften durch. Davon sind (laut Rademachers Nachwort) allein eintausend so genannte Wolfskinder, die ohne Erwachsene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten flüchteten. Der Hafen ist zerbombt, gesunkene Schiffe versperren die Fahrrinnen. Als auf dem Gelände der Werft Blohm und Voss in Steinwerder (die englisches Sperrgebiet ist) ein Jugendlicher erstochen aufgefunden wird, arbeitet der deutsche Oberinspektor Frank Stave von der Hamburger Kripo mit Lieutenant MacDonald von der Britischen Besatzungsarmee zusammen. Die halboffizielle Zusammenarbeit zwischen der Hamburger Kripo und den "Tommies" illustriert sehr gelungen, wie kompliziert das Zusammenleben von Besatzungsmacht und den Bürgern im besetzten Nord-Deutschland war. Von der Hamburger Polizei wird der Einsatz für Recht und Ordnung erwartet, Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Briten Benzin für den Fuhrpark, die "Peterwagen", bewilligen. Ermittlungen auf dem Werftgelände sind eine heikle Sache, da die Militärregierung gerade die Demontierung der Produktionsanlagen angeordnet hat und die zum großen Teil in der KPD organisierten Werftarbeiter das durch aktiven oder passiven Widerstand verhindern wollen. Ein Fächer von Mordmotiven bietet sich den Ermittlern an. Lesen Sie weiter... ›
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anna
Format:Audio CD
Die Geschichte beginnt 1947 in Hamburg. Oberinspektor Stave, der bereits in Rademachers Geschichte „Der Trümmermörder“ ermittelt, ist auch diesmal wieder die Figur, die im Mittelpunkt des Ganzen steht. Mit dem Fund eines kleinen Jungen, der erstochen auf einer nicht gezündeten Bombe liegt, beginnt ein neuer, rätselhafter Fall.

Die Geschichte ist sehr detailliert geschildert, sodass der Hörer fast das Gefühl hat, selbst du die zerbombten Straßen und verlassenen Ruinen zu streifen.

Burghardt Klaußner, der schon den Vorgänger „Der Trümmermörder“ mit seiner Stimme aufleben ließ, baut nun das zweite Mal das noch größtenteils zerstörte Hamburg um den Hörer herum auf. Insbesondere die Darstellung der verschiedenen Charaktere durch unterschiedliche Stimmen gelingt Klaußner ganz ausgezeichnet: Er variiert in verschiedenen Dialekten und Akzenten, vom amerikanischen Akzent bis zum Hamburger Dialekt, mal ist seine Stimme rau und polternd, dann wieder ruhig und sanft.

Fazit:
Rademacher hat nach „Der Trümmermörder“ auch mit „Der Schieber“ einen Krimi geschrieben, der erfrischenderweise jenseits der herkömmlichen Krimi-Schauplätze in der heutigen Zeit spielt. Trotzdem liefert er einen spannenden Krimi, der absolut hörenswert ist – wozu Burghardt Klaußner als facettenreicher Sprecher auch einiges zu beiträgt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Genausogut wie das erste Buch DER TRÜMMERMÖRDER
Mir hat auch das zweite Buch von Cay Rademacher sehr gut gefallen, man fühlt sich wirklich in die Zeit versetzt, es spielt auch mal in Hamburg, und nicht wie so viele ander en... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Mathilde Sommeregger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein Fall im Hamburg in der Nachkriegszeit - Krimi und lokale...
Mit „Der Schieber“ ist Cay Rademacher eine durchaus gelungene Fortsetzung des Romans "Der Trümmermörder" geglückt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Birgit Goldenbow veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine gelungene Fortsetzung
Auch wenn es sich hier nicht wirklich um eine Fortsetzung des Romans "Der Trümmermörder" handelt, so habe ich sie doch gern in dieser Reihenfolge gelesen und sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von schneupel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes und gut geschildertes Buch
Cay Rademacher beschreibt in seinem Krimi: "Der Schieber" auch die Umgebung und die Lebensbedingungen in der Zeit so eindrucksvoll, dass man sie sich sehr gut vorstellen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heckenkirsche veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung
Spannende Handlung, wenn auch etwas unwahrscheinlich (Häufung von Zufällen wie im vorhergehenden Band), clever aufgebaut wegen des auf der persönlichen Ebene offenen... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ulrike Rumler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toll recherchiert und geschrieben
Gut - ich gebe zu - der erste Fall von Oberinspektor Stave ("Der Trümmermörder") hat mir noch besser gefallen. Aber "Der Schieber" ist auch sehr gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von AustrianGirl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fesselnd und beeindruckend
Man hat das Gefühl in der damaligen Zeit zu leben. Für Hamburg-Liebende mit Ortskenntnissen ein muss und man fiebert mit Oberinspektor Stave
Vor 3 Monaten von B. Thiel veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gefällt mir
Sehr intensiv fühlbar wird die Atmosphäre im Nachkriegs-Hamburg geschildert. Für alle, die sich für geschichtliche HIntergründe interessieren. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von SHS veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend und lesenswert
Ich hatte vor einiger Zeit den " Trümmermörder " gelesen, und war vor allen Dingen von der Schilderung der Nachkriegs- und Kriegsverhältnisse sehr... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sneweu Ute veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spitzenkrimi
Ein Krimi wie man ihn selten findet. Ein Glücksfall - bestimmt nicht für jeden Leser, denn das Verständnis für die Zeit, besser noch das erlebt haben dieser... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Erwin Friedrich veröffentlicht
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