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Der Scherz: Roman Taschenbuch – 1. April 1998


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423125217
  • ISBN-13: 978-3423125215
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,2 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 359.264 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Weil die schöne Marketa eine politische Schulung einem Wochenende in trauter Zweisamkeit mit Ludvik vorzieht, schreibt er ihr eine ironische Postkarte, die in falsche Hände gerät und Ludviks Karriere zerstört. Nach Jahren will er die lang ersehnte Rache nehmen und wird erneut bitterlich betrogen … Der Scherz ist ein Roman voller Liebesverwicklungen und Kunderas bewegendstes Buch – eine Lektüre für Leser mit Herz und Verstand. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Milan Kundera, 1929 in Brünn/Tschechoslowakei geboren, ging 1975 ins Exil nach Frankreich, wo er seither lebt und publiziert. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Urs Schmid am 8. Januar 2003
Format: Taschenbuch
Es gibt so Bücher, die einen so umhauen, dass man gradewegs sagen kann, es handle sich um "das beste Buch". Von solchen kann ich 5 (völlig unterschiedliche) aufzählen:
"Charly - flowers for Algernon"
"Der futurologische Kongress" (S. Lem)
"Picknick am Wegesrand" (Strugatzki)
"First and last man" (O. Stapledon)
und eben dieses Buch von Milan Kundera.
Ein kleiner Tropfen fällt ins Wasser und verursacht kreisförmige Wellen. Diese breiten sich weiter aus als mit menschlichem Auge erkennbar. Ein Netz an Konsequenzen wird ausgebreitet und vielleicht werden Fische auseinandergetrieben und dadurch Fisch-Liebschaften gewonnen oder zerstört.
Der Tropfen steht hier für einen Scherz. Einer, der in wenigen Sekunden erfunden, zu Papier gebracht und wieder vergessen wird. Bei mindestens 5 Menschen beeinflusst dies die Weiterentwicklung deren Werdegangs in vollem Umfang und das Leben eines jeden dieser Menschen hätte sich später vollkommen anderst entwickelt, wäre da nicht dieser Scherz gewesen.
So würde ich das Erzählgerüsts dieses Romans zusammenfassen - so stelle ich mir im weitesten Sinne auch die Grundidee des Authors vor. Der Scherz bildet den Mittelpunkt von Ereignissen ungeahnten Ausmasses. Des weiteren wird stets aus der Ich-Perspektive verschiedener Menschen erzählt, wobei die emotionalen Welten und Gedankengänge dermassen genau und nachvollziehbar geschildert werden, dass man immer in der Haut der jeweiligen Person zu stecken scheint, was unheimlich spannend ist und stark berührt, weil man "lernt", wie unglaublich verschiedenartig gewisse Aussagen/Reaktionen interpretiert werden können, wie sehr diese auch von der emotionalen Innenwelt abhängig sind.
Packt, interessiert und bewegt. Supermenschlich und brutal in seiner Konsequenz ist dieser Roman ein unvergessliches Erlebniss.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Luscher am 12. Juni 2006
Format: Taschenbuch
'Der Scherz' hat meiner Meinung nach in erster Linie eine philosophische und keine politische Aussage. Es klagt nicht an, sondern versucht viel eher die persöhnlicher Beweggründe verschiedener Akteure in der kommunistisch-diktatorischen CSSR der 50er, 60er und 70er zu erhellen. Es geht allerdings im wesentlichen um das Thema Wahrheit. In sprachlich und erzählerisch wunderbarer Weise wird dieser grundlegende menschliche Anspruch über die Themen 'Sünde' und 'Schuld', 'Liebe' und 'Haß' dargestellt, mit dem Fazit: Es gibt sie nicht, die Wahrheit.

Ludvik, Helena, Jaroslav, Kostka und einige weitere Charaktere zeigen völlig verschiedene Sichtweisen auf zum Teil ein und die selbe Begebenheit und zeigen damit, dass es weder einen objektiven, wahren Blick auf die Welt noch ein reines, ehrbares Verhalten gibt. Diese schmerzliche Einsicht bringt Sie alle auf den Boden der Tatsachen zurück, und trotzdem zeigt der Autor:

Es gibt ein Leben nach dem Verlust seiner Ideale, es geht irgendwie weiter, auch ohne Helden.

Diese sucht man auch in diesem Werk des Tschechen vergeblich; moralisch einwandfreie Charaktere tauchen nicht auf. Dafür bekommt man etwas anderes: echte Menschen.

Für mich ist 'Der Scherz' ein hervorragendes Buch, dass sicher nicht jedem gefällt. Vielleicht weil es ihm an manifesten Aussagen fehlt. Aber das macht seinen Reiz aus.

Ein trauriges, ernüchterndes, fesselndes und auch einfach schönes Buch.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heli An TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. Juni 2008
Format: Taschenbuch
Dieses Buch begleitet mich seit meinem 20 Lebensjahr, alle zehn Jahre muß ich es einfach nochmal lesen. Und nie hat es an Aussagekraft und Bedeutung verloren, wenn sich auch alles immer wieder ein wenig verschiebt.

Die Geschichte: in seiner Studentenzeit wurd Ludvik aufgrund eines zynischen Scherzes aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und verliert damit alle Hoffnung auf seine bis dahin so gut beginnende Karriere. Die nächsten Jahre seines Lebens im Arbeitslager und - etwas undefinierbarer die Zeit danach - ist er sehr mit sich selbst beschäftigt, sucht verzweifelt nach Liebe und will sich an den Menschen, die ihm das angetan haben, rächen. Auf diesem Weg verkennt er immer und immer wieder was er für die Menschen, mit denen er zu tun hat, bedeutet und hinterläßt eine Spur der emotionalen Verwüstung. Erst sehr viel später - vielleicht ist er 30, vielleicht 40, das wird nicht klar - wird ihm bewußt, daß es keine Möglichkeit gibt, das Vergangene zu verändern und wiedergutzumachen. Der Leser wünscht Ludvik, daß er ab nun mit innerem Frieden den Rest seines Lebens verbringen darf.

Dabei wird die Geschichte anhand von vier Protagonisten erzählt, die jeder ein einzelnes komplettes Bild im Mosaik abgeben. Am poetischsten und literarisch am schönsten verfaßt empfinde ich die Geschichte von Jaroslaw, welcher der alten mährischen Musik verfallen ist und so viel archaische Weisheit in ihr sieht und der verzweifelt - und zum Schluß leider vergeblich - veruchst, diese Musik in die Moderne zu transportieren.

Der Schmerz, den jeder einzelne Protagonist erlebt, erlebt der Leser hautnah.
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