Eine vermeintliche Waise erbt ein Schloss in den schottischen Highlands, verliebt sich in den attraktiven Verwalter, der sie sie aber offenbar nur ausnützt und weist die ehrlichen Gefühle eines Nachbars zurück ...
Auf dem ersten Blick eine Liebesgeschichte wie viele, wenn da nicht eine äußerst interessante Protagonistin wäre. Lucille ist körperbehindert und auch sonst nicht die Schönste - soetwas findet man selten in einem historischen Liebesroman, in denen die Heldinen normalerweise ganz super toll und perfekt sind. Schon für diese Idee gibt es 5 Sterne. Die Geschichte bleibt auch nicht nur auf die beiden Hauptpersonen beschränkt, sehr schön fand ich die Einbindung der (unglücklichen) Liebesgeschiche der Nachbarstochter.
Je mehr es dem Schluss zu geht, desto verwirrter wird der Leser - das ist im posiivem Sinne gemeint, denn das Ende ist nicht voraussehbar.
Eigentlich bin ich keine potentielle Leserin von Liebesromanen, aber durch ein anderes Buch bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden, daher habe ich mir auch diesen Roman gekauft, da mir der Stil und die Art, wie die Autorin die Geschichten zeichnet, sehr gefällt.