Eine vermeintliche Waise erbt überraschend ein Haus in Schottland, dass sich als mittelalterliche Burg entpuppt. Schon bald wird einem als Leser klar, dass sie und der Verwalter Harrison MacGinny zusammenkommen müssen, obwohl die beiden sich so gar nicht "riechen" können.
Eigentlich ist es eine ganz normale Geschichte mit vielen romantischen und stimmungsvollen Augenblicken. Aber wie bereits in anderen Romanen der Autorin, kommt eine dramatische Wendung. Nicht plötzlich, sondern langsam, aber unaufhaltsam. Geheimnisvolle Schritte in der Burg, eine vermeintliche Hexe und schließlich der Schatz, der seit Jahrhunderten in der Burg versteckt ist - all das macht das Buch zu einem gutem Abenteuerroman, gemischt mit gut dosierten Prisen von Liebe und Romantik. Ab ca. Seite 120 habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt, wollte ich doch unbedingt wissen, mit wem Lucille ihr Glück findet. Ja, ob sie überhaupt die ganze Angelegenheit überleben wird.
Zum Glück gibt es ein Happy End! Fünf Sterne gab es auch für den Stil, der mich sehr an eine meiner Lieblingsschriftstellerinnen - Victoria Holt - erinnert. Die Ich-Perspektive mag eine Geschmackssache sein, mir hat es sehr gut gefallen.