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Der Schatz der Gehenkten
 
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Der Schatz der Gehenkten

Robert Taylor , Richard Widmark , John Sturges    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Taylor, Richard Widmark, Patricia Owens
  • Regisseur(e): John Sturges
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Spanisch, Französisch, Italienisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 1958
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001DX9G12
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.291 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Ex-Outlaw Jake Wade hat die Seiten gewechselt und ist mittlerweile Sheriff einer Kleinstadt in New Mexico. Als er erfährt, dass sein Kumpel Clint aus früheren Tagen in der Nähe gehenkt werden soll, verhilft er ihm zur Flucht, um eine frühere Schuld zu begleichen. Das erweist sich als reichlich unkluge Entscheidung, denn Clint möchte in den Genuss der Beute aus dem letzten gemeinsamen Überfall kommen, die Jake versteckt hat. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, kidnappt er Jake und dessen Verlobte Peggy, die nichts von der Vergangenheit ihres Zukünftigen ahnte.

Produktbeschreibungen

Warner Der Schatz der Gehenkten, USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 10.10.08

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Der deutsche Titel des Sturges Western "The Law and Jake Wade" ist schon ein bisschen irreführend. Alles dreht sich zwar um diesen einen vergrabenen Schatz (Geld von einem Bankraub) auf den zwei Männer, die dem Henker entrinnen konnten, Anspruch erheben könnten. Die beiden sind insofern schicksalhaft miteinander verbunden, weil jeder den Anderen aus dem Gefängnis befreit hat und so vor dem Galgen bewahrt hat.
Einer davon ist Jake Wade (Robert Taylor), der sein Leben als Outlaw inzwischen aufgegeben hat und das Ende dieser Zeit symbolisch mit dem vergrabenen Geld vollzogen hat, ein bürgerliches Leben als Sheriff führt.
Clint Holister (Richard Widmark) ist der Andere, der Mann, der in der Anfangssequnez des Edelwestern aus dem Gefängnis befreit wird...er ist der ehemalige Komplize, der Freund, aber inzwischen auch der Kontrahent und Feind. Die Befreiung war ein Fehler, wie sich bald herausstellt, denn Clint will den Schatz und eine Unachtsamkeit von Jake führt seine ehemalige Gang auf die richtige Spur.
Somit reitet kurz darauf eine zwangsweise zusammengewürfelte Gruppe in die Wüste, die fünf Gangster sowie Jake und als Geisel und Druckmittel Jakes Verlobte Peggy. Der Schatz befindet sich in der Nähe einer kleinen Geisterstadt mitten im Gebiet der Komantschen....
"Schatz der Gehenkten" unterstreicht das grosse Können von Sturges im Westerngenre und wird nun endlich gemeinsam mit "Verrat in Fort Bravo" auf DVD veröffentlicht. Beide Filme gelten als Genreperlen, auch wenn beide Filme nicht ganz so bekannt und erfolgreich sind wie Sturges Meisterwerke "Die glorreichen Sieben" oder "Der letzte Zug nach Gun Hill".
Die Charaktere, denen wir im Film begegnen sind aber wohlbekannt: Taylor als der gute Sheriff, ein aufrechter Held mit Vergangenheit, der er sich stellen muss und mit einer Schuld konfrontiert ist, die er zu bearbeiten hat. Widmark spielt gekonnt wie immer den Fiesling, ein Dreckskerl scheinbar ohne Skrupel. Aber hinter der Fassade steckt der Mann, der Enttäuschte, der zwischen einer Art Liebe zu Jake, aber auch Hass und Rachegelüsten schwankt.
Es ist vielleicht neben der Darstellung des Komantschen-Todd in "Der letzte Wagen" Widmarks beste ´Performance in einem Western.
Die heute fast vergessene Patricia Owens spielt die Verlobte Peggy.
Die Wüstensequenzen wurden im Death Valley in Kalifornien gedreht, überhaupt kann der Film mit ausgezeichneten Landschaftsbildern glänzen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungener Western! 22. Oktober 2008
Von Ivan TOP 500 REZENSENT
Der Schatz der Gehenkten gehört zu den Highlights des Western Genre. Gerade in den 50er Jahren hatten die Western neben einer spannenden Handlung in tollen Landschaften auch interessante Charaktere anzubieten. Hier werden die Hauptprotagonisten von Robert Taylor als auch Richard Widmark dargestellt. Robert Taylor spielt den dunkel gekleideten Sheriff Jake Wade der trotzdem seinen alten Freund aus Banditentagen Clint Hollister (Richard Widmark herrlich böse)nicht ganz vergessen kann. Vor Jahren hat Jake Wade eine Beute vergraben doch Hollister entführt die Frau des Sheriffs.

Regisseur John Sturges hat wiedermal einen spannenden Western abgeliefert. Die Geschichte erinnert auch stark an die Western von Anthony Mann vor allem an "Der Mann aus dem Westen" (ebenfalls 1958 erschienen). Ähnlich wie in "Der Mann aus dem Westen" und anderen Western von Anthony Mann hat die Hauptfigur eine dunkle Vergangenheit. Nur gibt es bei Sturges nicht eine Explosion an Gewalt wie in den Western von Anthony Mann. Richard Widmark als auch Robert Taylor sind sehr überzeugend in ihren Rollen. Als Banditen kann man auch DeForest Kelley (Pille von Raumschiff Enterprise)und Henry Silva bewundern.

Als Bonus gibt es leider nur den Trailer. Alle Sprachen sind in D.D. 1.0. Deutsche UT gibt es sehr wohl allerdings nur für Hörgeschädigte. Das Bild ist ausgezeichnet. Wie schon am Cover erkennbar kann sich der Western Fan auf das Duell zwischen Richard Widmark und Robert Taylor nur freuen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
"The Law and Jake Wade" ist ein Western von John Sturges aus dem Jahre 1958 - einer Zeit, als die Guten noch gut und die Bösen noch unaussprechlich böse sein mussten, freilich auf eine Weise, die keine Schwierigkeiten mit der Filmzensur verhieß. Sturges' Film scheint zunächst gegen dieses Gesetz zu verstoßen, doch dann reiht er sich - dies mein einziger Kritikpunkt - brav in das gängige Schema ein. Dazu später mehr.

Der Titelheld Jake Wade (Robert Taylor) ist seit einem Jahr ein angesehener Hüter des Gesetzes in der kleinen Stadt Cold Stream, doch hat er eine finstere Vergangenheit, ritt er doch einst mit dem Bankräuber Clint Hollister (Richard Widmark) und seiner Rotte. Als Wade hört, dass Hollister im Gefängnis einer Kleinstadt auf seine Hinrichtung wartet, befreit er ihn kurzentschlossen, um eine alte Schuld - einst rettete Hollister ihn davor, gelyncht zu werden - zu tilgen. Zudem verband die beiden Männer in der Vergangenheit eine Freundschaft. Hollister ist Wade jedoch nicht im geringsten dankbar, fühlt er sich doch von seinem ehemaligen Freund durch dessen Entscheidung, ein ehrliches Leben zu führen, verraten, zumal Wade nach dem letzten Überfall die Beute von $ 20.000 mitgenommen und an geheimer Stelle vergraben hat. Deshalb spürt Hollister zusammen mit seinen Leuten Wade in Cold Stream auf und zwingt ihn und seine Verlobte Peggy Carter (Patricia Owens), die er als Geisel mitnimmt, ihn zu begleiten und ihm die Stelle zu zeigen, an der die Beute vergraben ist. Nach dem Erhalt des Geldes plant Hollister, Wade - in einem Duell? - aus Rache zu erschießen. Unglücklicherweise hat Wade das Geld seinerzeit in einer Geisterstadt versteckt, in der ein kriegerischer Trupp Komantschen Zuflucht gesucht hat, so dass Wade und seine Gegner bald auf Leben und Tod gegen die Indianer kämpfen müssen.

Die Handlung des Streifens ist einfach und überschaubar, mithin ein echter Westernkonflikt. Interessant sind in erster Linie die Charaktere, die hier gezeichnet werden - nicht nur die beiden männlichen Hauptdarsteller, sondern auch die einzelnen Mitglieder der Bande werden recht differenziert dargestellt, während der weibliche Part eher dem traditionellen Klischee entspricht. Widmark spielt einen Schurken, der mit seiner zynischen Eloquenz und bedrohlichen Gelassenheit unheimliches Charisma besitzt und in die erste Liga der Westernschurken gehört, und er tut dies so gut, dass er Taylor eigentlich in den Hintergrund drängt. Es ist im Grunde recht ironisch, dass Sturges oftmals ein Loblied auf den wortkargen Westernheld gesungen und behauptet hat, John Ford habe aus John Wayne einen Star gemacht, indem er ihn möglichst selten habe reden lassen, wo doch Hollister gerade durch seine Beredtheit ein so magischer Bösewicht ist. Auch die Nebenrollen in "The Law and Jake Wade" sind hervorragend besetzt und ausgestaltet, vor allem die des psychopathischen Revolverhelden Renni.

Eine Kostprobe des brillanten Wortwitzes, der den gesamten Film in ein packendes Psychoduell verwandelt, ist folgende Situation: Als es am Ende zwischen den beiden Hauptfiguren zum Duell kommt, wirft Wade einen Revolver möglichst weit von sich weg, damit der unbewaffnete Hollister sich von ihm entfernen muss, um zu einem Schießeisen zu kommen. Hollister sagt daraufhin: "Ich hätte dir den Revolver in die Hand gegeben." Wades Antwort: "Das kommt wahrscheinlich daher, dass du mich immer lieber mochtest, als ich dich." Welchem Westernfan geht dabei nicht das Herz auf?

Zum Schluß noch zu meinem oben angesprochenen Kritikpunkt: Leider erhält der Film die Spannung zwischen der dunklen Vergangenheit des Titelhelden und seinem Anstand nicht bis zum Ende aufrecht, so dass die Figuren rückblickend weniger nuanciert erscheinen. Wade hatte sich nämlich damals zurückgezogen, weil er glaubte, bei seinem letzten Banküberfall versehentlich ein Kind erschossen zu haben. Wie sich am Ende herausstellt, trägt er an dem Tod des Kindes allerdings keine Schuld und hat Hollister ihn absichtlich in dem Glauben gelassen, den Jungen getötet zu haben. Mir wäre ein innerlich etwas zerrissener, von Schuldgefühlen geplagter Held ohne Deus-ex-machina-Exkulpation glaubwürdiger erschienen. Auch die Frage Hollisters, warum die gleiche Lebensweise als Plünderer und Räuber, für die er im Frieden zum Tode verurteilt werden sollte, im Krieg ihm zu einer Auszeichnung verholfen habe, hätte den Antagonisten zu einem Mann mit Grautönen werden lassen können, wäre der Held nicht gar so rein geblieben.

Trotz dieser kleinen Schwäche bin ich der Meinung, dass "The Law and Jake Wade" ein unbedingt sehenswerter und spannender Western ist.
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