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Der Schattenesser: Historischer Roman
 
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Der Schattenesser: Historischer Roman [Taschenbuch]

Kai Meyer
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 397 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (18. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404154002
  • ISBN-13: 978-3404154005
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 444.090 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kai Meyer
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Kurzbeschreibung

Prag im Dreißigjährigen Krieg: Das Heer der Katholischen Liga hält die Stadt besetzt. Doch in den finsteren Gassen und Hinterhöfen lauert eine noch viel größere Gefahr ═ ein geisterhafter Mörder, der den Menschen ihre Schatten stiehlt. Die junge Sarai wird zum Ziel seiner Wut, als sie dem Tod ihres Vaters nachspürt. Über die Brücken und durch die Paläste führt die Jagd in die Judenstadt. Während die Häuser um Sarai in Flammen aufgehen, blickt sie in den Abgrund ═ in das Gesicht des Schattenessers.

Klappentext

Prag im Dreißigjährigen Krieg: Ein geisterhafter Mörder geht um. Er tötet nicht Menschen, sondern ihre Schatten - mit verheerender Wirkung. Doch als er das Mädchen Sarai zu seinem Opfer erwählt, beginnt ein mystisches Verwirrspiel. Gefallene Engel und weise Alchimisten, der sagenhafte Golem und eine lebende Kanonenkugel kreuzen Sarais Weg, während der Schattenesser in Prager Gassen und Palästen sein Unwesen treibt. Ein Schauerroman, ein Abenteuerepos und ein tragisches Märchen - ein Buch in der Tradition der großen Phantasten.

"Kai Meyer ist ein brillanter Erzähler. Was ihn heraushebt, ist seine unerschöpfliche Phantasie." Westdeutsche Allgemeine Zeitung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der 30-jährige Krieg wütet, Prag ist besetzt und von der Außenwelt abgeriegelt. In der Stadt führen allerlei überirdische Kräfte einen Kampf gegeneinander, in den das jüdische Mädchen Sarai verstrickt wird. Meyer schreibt mit schier grenzenloser Fabulierkunst vom Golem, dem künstlichen Schutzwesen der Judenstadt, von einem unheilvollen Engel, von geheimnissvollen Hühnerfrauen, von einem ewig lebenden Mann ohne Furcht, von der Hexe Baba Jaga, von einem Kannibalen, von der Pest und vielem mehr. Und das ist vielleicht auch das Manko des Buches, wie bei vielen Romanen Meyers: zuviele Figuren tummeln sich auf den Seiten, zuviele Ideen müssen miteinander verknüpft werden. Die Geschichte erfährt ständig neue Wendungen, bis eine befriedigende Auflösung kaum noch möglich ist.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Nach der Lektüre von "Die Alchimistin", "Göttin der Wüste" und "Das Haus des Daedalus" - alles hochspannende Romane - erwies sich "Der Schattenesser" als ein Buch von erstaunlich schlechter Qualität. Schon nach wenigen Kapiteln muß man als Leser zum Schluß kommen, dass dem Autor hier eine wirr zusammengekleisterte Geschichte lediglich als Vehikel dient, um über hunderte von Seiten knietief im Blut herumzuwaten.
Dabei geht es nicht um jenes notwendige Maß an Grusel und Grauen, das jede gute Schauergeschichte wohl erfordert: Vielmehr lässt Kai Meyer wirklich kein Greuel des 30jährigen Krieges aus, um Ekelhaftes und Abstoßendes zu beschreiben, und er streut, als wäre dies nicht genug, an allen Ecken und Enden noch zusätzliche blutige Bizarrheiten ein.

Dabei stört nicht wirklich die detaillierte Beschreibung einzelner Grausamkeiten, sondern vielmehr die unnötige und unmotivierte, vor allem aber schier endlose Aneinanderreihung solcher Schilderungen. So wird von aufplatzenden Pestbeulen und Vergewaltigungen über Meuchelmord, verbrannte Frauen und Kinder, Enthauptung und Pfählung bis hin zur Menschenfresserei alles geboten. Und spätestens, wenn von Kindern berichtet wird, die mit Gedärmen Seilchen springen oder von der einen oder anderen kannibalistischen Mahlzeit, bei der die Hand "tief im Berg des roten Fleisches" verschwindet, während "zwischen den Fingern die feuchten Fetzen hervorquellen", dann scheint hier wohl jemand etwas das Maß der Dinge aus den Augen verloren zu haben.

Denjenigen von uns, die erklärte Fans von Splatter-Filmen sind, in denen Gehirne und Gedärme munter hin und her fliegen, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Für alle anderen gilt: Besser nicht.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von doc1974
Format:Taschenbuch
Im Buchladen war ich ja nocht recht begeistert. Endlich mal ein historischer Roman, der zur Zeit des 30jährigen Krieges spielt und darüber hinaus mit mythologischen Ansätzen aufwartet. Ich wurde leider in jeglicher Hinsicht bitter enttäuscht:

1. Historisch gesehen könnte die Handlung in jeder Zeit spielen. Außer von der Präsenz kaiserlicher Soldaten und dem Wüten der Pest in Prag gibt es (vermutlich aus Mangel an historisch recherchiertem Wissen des Schreibers) absolut nichts, was den Leser in diese Zeit versetzen lässt. Das ganze als "historischen" Roman zu betiteln ist eine absolute Mogelpackung.
2. Der Autor erzählt die Geschichte mit einer sehr eigenwilligen Interpretation von Mythen und Sagenwesen aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Diese Wesen, vor allem dieser ominöse "Schattenesser", bringen jedoch leider keineswegs ein spannendes Element in die Handlung und erinnern eher an einen drittklassigen Fantasyroman.
3. Der Geschichte fehlt definitiv ein roter Faden. Die Ereignisse und die verschiedenen Handlungsstränge verlaufen seltsam und nicht nachvollziehbar. Es scheint, als ob sich der Autor selbst nicht sicher war wie es im nächsten Absatz weitergehen soll. Und so holpert und stolpert das seltsame Geschehen bis zum Schluss dahin.

Zuletzt ist noch anzumerken, dass die Charaktere - obwohl es nur sehr wenige sind - sehr flach erscheinen und der Schluss völlig unzufriedenstellend ist. Für mich war dieser eine erzwungene Kulmination der einzelnen Handlungsstränge, nur um dem Elend der Geschichte ein Ende zu bereiten.

Fazit: Für Freunde historischer Romane wird das Buch genauso enttäuschend sein wie für den Fantasy-Leser. Dem Roman fehlen definitiv die Spannung, runde Charaktere und eine gut durchdachte Handlung.

doc
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Die neuesten Kundenrezensionen
Schrott!
Der Schattenesser war mein erstes Buch von Kai Meyer und sicherlich auch mein letztes.
Da ich gerne Thriller, historische Romane und Phantastisches lese und Prag toll finde,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. September 2009 von Cheshire Cat
Spannende Lektüre!
Ich habe fast alle Bücher von Kai Meyer gelesen. Er versteht es wie kaum ein anderer, den Leser zu entführen. In Städte, Länder, Abenteuer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von Michael Strauch
Märchenhaftes Ideenfeuerwerk
Das belagerte Prag in den Wirren des dreißigjährigen Krieges: Ein jüdisches Mädchen wird durch den Tod seines Vaters in einen Strudel aus Krieg, Seuche und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2008 von splittersturm
Eine überwältigende Geschichte
Prag ist in Aufruhr. Die katholische Liga hält die Stadt besetzt. Dreißigjähriger Krieg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2008 von Josefine Gottwald
Guter Ansatz, schlecht Ausführung
Aus der Geschichte des 'Schattenessers' hätte sehr viel werden können. Leider hat der Autor dies in keiner Weise geschafft:

Die Geschichte, eine wirklich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juni 2006 von Wintertree
Hoffnungslos überfrachtetes Märchen
Bei Kai Meyers „Der Schattenesser“ handelt es sich laut Buchdeckel um einen historischen Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. März 2006 von Das Fischstaebchen
Schattenesser - Hühnerfrauen - Golems und mehr
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher ist der Schattenesser von kai Meyer.
Es ist der absolute Wahnsinn, wie eer Autor es immer wieder schafft immerhalb von wenigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2005 von FlyingStyle
Schon halb Fantasy
Das Buch ist eigentlich sehr gut. Den Punktabzug gibt es für den verworrenen Schluss, der mich äusserst unbefriedigt zurückgelassen hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2005 von Karl Hopf
Spannend
Ich fand das Buch absolut klasse! Total spannend und interessant geschrieben und auch die Geschichte gefiel mir ziemlich gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2003 von Bineliest
Verworrener Käse
Der Autor hat es auf gut 350 Seiten einfach nicht geschafft, das umzusetzen, was er sich wahrscheinlich vorgenommen hat, nämlich eine Mischung aus Fantasie und historischem... Lesen Sie weiter...
Am 14. November 2003 veröffentlicht
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