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Produktinformation
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Dies alles erzählt uns Der Schatten des Windes auf originelle, kunstvoll gebaute Art und Weise, und schließt auch wundervolle Schilderungen der düsteren Atmosphäre von Barcelona von seiner morbiden Blüte zur Jahrhundertwende bis zum Tiefpunkt der Franco-Ära ein. "Unter der Tischlampe tauchte ich ein in eine Welt von Bildern und Gefühlen", beschreibt Carlos Ruiz Zafón die Leseerfahrung seines jungen Helden, der mit dem Buch auf der Brust dem Gemurmel der nächtlichen Stadt zu lauschen versteht: "Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, aus dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen." Dem Leser von Der Schatten des Windes wird es genauso gehen. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
die geschichte um daniel, der im friedhof der vergessenen bücher ein werk eines gewissen julian carax findet und sich auf die spur dieses schriftstellers begibt, ist ein abenteuerroman ohne gleichen. aber sie ist mehr als das: sie ist auch eine tragische liebesgeschichte. kann sein, dass sie manche für etwas kitschig halten. aber das ist sie nicht.
und das gute daran: ganz, ganz toll geschrieben in einer wunderschönen sprache. atmosphärisch unheimlich dicht. zum träumen. man versinkt in dieser geschichte wie in einer wolke. für mich ist das literatur in seiner schönsten form.
ich lese sehr viel und unter vielen, vielen wunderbaren büchern sind nicht sehr viele untergekommen, nach deren genuss ich wirklich traurig war, dass ich das buch fertig gelesen hatte. „der schatten des windes" ist definitiv eines davon.
dieses buch ist eine einzige hommage ans lesen. ein meisterwerk. es kommt für mich nicht in den friedhof der vergessenen bücher, sondern in den himmel der grossartigen bücher.
"Ich spürte Millionen verlassener Seiten, herrenloser Welten und Seelen um mich herum, die in einem Ozean der Dunkelheit untergingen, während die außerhalb dieser Mauern pulsierende Welt Tag für Tag mehr die Erinnerung verlor, ohne es zu merken, und sich um so schlauer fühlte, je mehr sie vergaß"
Solche meisterhaften Stellen finden sich in diesem Buch zuhauf. Die Charaktere sind wunderbar ausprofiliert und Zafón vermag es auf phantastische Art und Weise, Stimmungen wie Eisamkeit, Dummheit, Angst und Ratlosigkeit darzustellen. Das alles ist noch gewürzt mit einer großen Prise Ironie und Spannung.
Das Barcelona der Nachkriegsjahre und die Konsequenzen der Franco-Diktatur werden ebenfalls eindrucksvoll dargestellt.
Dieses Buch wirkte auf mich wie eine große Symphonie - ein bombastisches Leseerlebnis. Schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann. Wer dieses Buch nicht liest, ist selber Schuld.
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