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Der Schatten des Herrn
 
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Der Schatten des Herrn [Broschiert]

John F. Case , Bettina Runge , Sonja Schumacher
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 20. Juni 2007 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 446 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (20. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596176522
  • ISBN-13: 978-3596176526
  • Originaltitel: The Genesis Code
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 216.185 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Case
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Privatdetektiv Joe Carpenter erhält die Nachricht, dass seine Schwester und sein dreijähriger Neffe beim Brand ihres Hauses ums Leben gekommen sind. Alles deutet auf Brandstiftung hin, da sich zur selben Zeit offensichtlich ein Fremder im Haus aufgehalten hat, der sich jedoch noch retten kann, wenn auch mit schweren Verletzungen. Carpenters Nachforschungen ergeben, dass sich ähnliche Fälle in jüngster Vergangenheit auf der ganzen Welt ereignet haben, und immer sind die Opfer junge Frauen mit ihren Söhnen, meist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.

Seine Ermittlungen führen ihn weiter nach Italien auf die Spur einer obskuren Sekte, dem "Umbra Domini" sowie in die Clinica Baresi in dem kleinen Ort Montecastello, wo seine Schwester durch künstliche Befruchtung ihren Sohn empfangen hatte. Irgendwie scheint hier der Schlüssel zu liegen für die Anschläge, aber noch begreift Carpenter nicht, was die Frauen verbindet, die hierher zur Behandlung gekommen sind...

Der Schatten des Herrn beginnt mit einem Geständnis oder besser gesagt einer Beichte, deren Inhalt dem Leser jedoch bis zum Schluss verborgen bleibt. Das schreckliche Geheimnis, das Dr. Baresi seinem Beichtvater anvertraut, ist der Aufhänger für die folgende Geschichte, die zwar nicht ganz so "reißerisch" fortgesetzt wird, jedoch neugierig macht auf das, was folgen soll. Das hat zunächst scheinbar nichts mit dem Anfang zu tun, aber nach und nach werden die Zusammenhänge klarer. Die Spannung wird geschickt aufgebaut und gipfelt immer wieder in mehr oder weniger gefährlichen Situationen für unseren Helden. Leider legt der Autor nicht immer Wert auf durchgängige Logik, was man einem Roman wesentlich schwerer verzeiht als einem temporeichen Actionfilm. So verschickt Joe weiterhin fröhlich brisantes Material per Email, obwohl zuvor jemand die Passwörter auf seinem Computer geknackt hat und es mehr als wahrscheinlich ist, dass unbefugte Dritte mitlesen. Unbegreiflich, es sei denn, der Autor hat selbst keinen blassen Schimmer, wie das Internet funktioniert.

Was letztendlich in der Klinik vorging, erfährt der Leser Häppchenweise, obwohl er es natürlich (?) von Anfang an geahnt hat. Ob der Schluss nun überraschend ist oder nicht, er ließ mich das Buch zumindest mit einem Lächeln auf den Lippen beiseitelegen. Trotz einiger Schwächen ist Der Schatten des Herrn eine vergnügliche und spannende Lektüre für zwischendurch, auch wenn man nicht unbedingt ein Krimifan ist. Die stellenweise etwas konstruiert wirkende Handlung dürfte zwar so manchen stören, aber wenn man nicht zu sehr am Lack der Oberfläche kratzt, kann man durchaus auf seine Kosten kommen. --Monika Hübner -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Eine ungewöhnliche Mordserie zieht sich wie ein blutiges Band um die halbe Welt: Opfer sind stets kleine Jungen und ihre alleinerziehenden Mütter, die in der Vergangenheit eine Klinik in Italien aufgesucht haben. Die Spur führt zu einer unheimlichen Sekte: "Umbra Domini" ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Entsetzliches Bekenntnis führt zur Absolutionsverweigerung

Aus einem bisher auch für mich noch nicht erschöpfend ergründeten Grund liebe ich Kriminalgeschichten, deren Handlungshergang die kirchliche und säkulare Welt miteinander verknüpfen oder zum Thema haben. Mit dem Thriller „Im Schatten des Herrn" traf genau ins Schwarze. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefesselt von der unglaublichen Geschichte, die so zeitgemäß realitätsnah formuliert jegliche Erlebens-Distanz verhindert.

Es fällt mir schwer, nicht alles zu verraten, denn am liebsten tauschte ich mich immer wieder mit Anderen über das Gelesene aus, denn es reicht viel weiter, als dass es nur eine spannende Geschichte ist. Menschliche Existenz und göttliche Macht sind gleichermaßen angesprochen.

Erwartungsgemäß beginnt der Krimi mit einem Fall, der verfolgt sein will. Ein Mann beichtet in einem kleinen italienischen Kirchlein und offenbart dabei etwas so Ungeheuerliches, dass ihm der Priester die Absolution nicht erteilen kann. Umgehend macht sich der Geistliche auf nach Rom und versucht, sein Wissen mit seinem obersten Hirten zu besprechen.

Fast zeitgleich ereignet sich in einer vornehmen Siedlung am Stadtrand von Washington eine fürchterliche Tragödie, bei der eine alleinerziehende Frau und ihr kleiner Sohn auf grauenvolle Weise ums Leben kommen. Der Bruder der Toten macht sich - unterstützt von anderen Kriminalisten - auf die Suche nach Ursache und vor allem nach dem Mörder. Im Zeitverlauf geschehen weitere vergleichbare Fälle, die sich über die halbe Welt verteilt ereignen und ihren Zusammenhang mehr und mehr deutlich erkennen lassen. Hinter all dem Leid scheint die „Umbra Domini" zu stecken, eine extrem konservative katholische, sektenähnliche Organisation. Die Gründe für die schlimmen Vergehen sind aber auch in den Geheimnissen und Möglichkeiten moderner Medizintechnologie zu finden. Die Auflösung entwickelt sich im Verlauf immer durchschaubarer, das eigentlich Irre jedoch wird erst 30 Seiten vor Schluß offenbart und war für meine Vorstellung ein wirklicher „Hammer", über dessen reelle Möglichkeit nachzudenken und zu diskutieren sich lohnen wird.

Für alle, die sich einer zeitgemäßen Problematik und ethischen Anfrage auf absolut spannende und doch durchaus leichte Lesweise annähern möchte, findet in „Im Schatten des Herrn" eine ausgezeichnete unterhaltsame Gelegenheit.

Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge

War diese Rezension für Sie hilfreich?
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In einem kleinen italienischen Bergdorf nimmt ein strafversetzter Jesuit einem alten Mann die Beichte ab. Das was dieser Mann zu erzählen hat, veranlasst ihn sofort Hals über Kopf in den Vatikan zu reisen um die höchsten kirchlichen Kreise zu informieren. Das Geheimnis gelangt von dort in die Hände eines anderen Paters, der sich selbst zum Geheimorden "Umbra Domini" zählt - ein Orden der in der Vergangenheit wegen seiner extrem konservativen und geradezu faschistischen Haltung knapp an der Exkommunikation vorbeischrammte.

Szenenwechsel: In einem Washingtoner Vorort geht ein Haus in Flammen auf. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um Brandstiftung handelt und dass die beiden Einwohner nicht im Feuer umkamen, sondern ermordet wurden. Joe Carpenter, dessen Schwester und Neffe in den Flammen umkamen, macht sich auf die Suche nach den Tätern und legt sich mit einem schier übermächtigen Gegner an.

Sprachlich ist das Werk auf sehr ansprechendem Niveau verfasst, etwas das man gerade im Thrillergenre häufig vermisst. Stilistisch ist das Werk eigentlich sehr gut gemacht, allerdings gehört der Trick mit dem ein beträchtlicher Teil der Spannung aufgebaut wird nicht zum guten Handwerkszeug von Autoren. Ein Gespräch (in diesem Fall eine Beichte) wird dargestellt aber der Inhalt wird verschwiegen. Das ist schlichtweg schlechter Stil! Aber wieder zu den positiven Seiten: Der Plot - der Ablauf - der Geschichte ist gut gewählt und enthält keine Längen, die Geschichte wird gut vorangetrieben und bleibt immer interessant. Die Figuren haben nicht sehr viel Tiefe, bleiben ein bisschen klischeehaft und entwickeln sich nur wenig, aber damit wird man in beinahe jedem Thriller konfrontiert. Schlimmer fällt da schon die Zeichnung des Protagonisten ins Gewicht. Joe Carpenter wird als Übermensch ohne negative Eigenschaften dargestellt.

Fazit: Der Roman ist sehr gut geeignet für die kurze Lektüre Zwischendurch (sofern man bei fast 600 Seiten noch von kurz sprechen kann). Er ist kein grandioses Werk aber durchaus lesenswert. Zugegeben das Buch ist einfach gestrickt, ein wenig klischeehaft und vorhersehbar aber dennoch macht das Lesen Spaß, sofern man wieder einmal zu etwas Leichtem greifen mag. Insgesamt gute Mittelklasse.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend! 30. Juli 2007
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch an drei Abenden ausgelesen und fand es sehr spannend.Besonders der Schluss, der ja bei einem Buch nicht immer gelingt, war genial.
Sicher nicht mein letztes Buch von diesem Autor!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Spannend bis zum Schluß....
eines jener Bücher, welche man nicht zur Seite legen mag; gleich wann man(n) aufstehen muß oder wie kurz die Nacht noch ist. Meine Empfehlung.
Vor 3 Monaten von Markus Nieder veröffentlicht
Leider allzu vorhersehbar
Nach den ganzen positiven Meinungen hier und Wortgruppen wie "hätte 6 Sterne verdient " und "unglaubliches Ende", war ich echt gespannt auf diese Buch und hab es einfach mal... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Creutz, Florian veröffentlicht
Spannend!
Nach "Der achte Tag" ist "Der Schatten des Herrn" mein zweites Buch von John F. Case. Mit dem gebührenden Abstand von fast einem Jahr - "Der achte Tag" habe ich im September... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von A. Gerritzen veröffentlicht
Doch schon etwas älter!
Es wirkt schon antiquiert, wenn man die Beschreibung der EDV und der sozialen Umstände aus Anfang der 90er liest. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Peter Silie veröffentlicht
Kurzweilig, aber leider auch nichts besonderes
Obwohl John F. Case einen meiner Meinung nach flüssigen Erzählstil hat und sein Buch auch eine solide Story vorweist, kann er mit "Der Schatten des Herrn" nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2010 von Jana Hoffhenke
SCHATTENHAFT
Eine ungewöhnliche Mordserie zieht sich wie ein blutiges Band um die halbe Welt: Opfer sind stets kleine Jungen und ihre alleinerziehenden Mütter, die in der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2009 von Favre Robert
Der Schatten des Herrn wird etwas überbeansprucht...
...um bei den biblischen zitaten zu bleiben. Gezeugt, nicht geschaffen, auf seite 6 zitiert, ist auch etwas anspruchsvoll. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Mai 2009 von Buch-Konsument
Gute Geschichte, aber kein Knaller
Zunächst einmal, es handelt sich hier nicht um ein neues Buch, sondern um die *wer weiss wievielte Auflage* des Thrillers aus dem Jahr 1997. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Oktober 2007 von Dani
Genau die richtige Mischung
Case trifft geanu die richtige Mischung aus Action, Fakten und überraschung.
In Perfektion führt er scheinbar unzusammenhängende Ereignisse in einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2007 von Lady Sibylle
Spannender Thriller
John Carpenter ist als Privatdetektiveiniges gewöhnt. Doch nun erhält er die schreckliche Nachricht, dass seine Schwester und deren Sohn bei dem Brand ihres Hauses ums... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juni 2007 von Regenfisch
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