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Der Schatten am Fenster.
 
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Der Schatten am Fenster. [Broschiert]

Anna Salter , Karina Krawczyk
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 286 Seiten
  • Verlag: Goldmann (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442442826
  • ISBN-13: 978-3442442829
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 738.071 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dr. Michael Stone ist Gerichtspsychologin, und als sie die Meldung am Rande der Bostoner Upper Valley Times liest, steht ihr der Atem still. Das Oberste Gericht hat verfügt, daß Alex B. Willy auf freien Fuß gesetzt wird bis zur Wiederaufnahme seines Verfahrens. Nach vielen Jahren Berufserfahrung bringt Michael so schnell nichts aus der Ruhe, doch ein Mensch wie Willy läßt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Er war, als Michael ihn das letzte Mal im Gefängnis traf, zu einer dreißigjährigen Haft verurteilt worden, denn Willy ist ein widerlicher, brutaler Sadist, der auch vor Kindesmißbrauch nicht zurückschreckt.

Tatsächlich meldet er sich nach seiner Freilassung sofort bei Michael per E-Mail. Im Gefängnis hat er ihr Dinge erzählt, die er jetzt am liebsten ungeschehen machen möchte. Erstaunlicherweise erwähnt er in seiner Nachricht die Namen ihrer derzeitigen Patienten. Hat er in ihrem Büro Wanzen versteckt? Oder überwacht er sie? Ist er vielleicht an ihrem Reitunfall schuld, der glücklicherweise glimpflich verläuft? Als in Michael der Verdacht aufsteigt, daß Willy versucht, eine ihrer Patientinnen zu manipulieren, sind ihre Nerven zum Zerreißen gespannt und sie nimmt den Zweikampf mit ihm auf.

Anna Salter, die als promovierte Psychologin eine Menge Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit als Beraterin bei Gericht und im Strafvollzug in ihre Bücher einfließen läßt, landete bereits mit ihrem ersten Psychothriller Die Psychologin einen großen Erfolg. Der Schatten am Fenster kann leider, trotz des interessanten Plots, sein grobes Konstruktionsgerüst nicht verbergen. --Manuela Haselberger

Kurzbeschreibung

Alex Willy ist ein glänzender Rhetoriker, begnadeter Selbstdarsteller - und eiskalter Verbrecher. Als er vorzeitig aus der Haft entlassen wird, kann nur eine Person seine Freiheit noch gefährden: Dr. Michael Stone, Gerichtspsychologin und geniale Analytikerin, die in unzähligen Gesprächen Willys seelische Abgründe bis ins Detail kennengelernt hat. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in der Willy langsam den Alltag der Psychologin wie ein Schatten durchdringt...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Anna Salters erster Roman hatte mich ziemlich enttäuscht. Die Handlung drehte sich irgendwie im Kreis und kam nicht voran, bis dann gegen Ende der Täter präsentiert wurde.

Was mich aber damals schon beeindruckt hat, und sicherlich auch dazu bewegt hat, jetzt "Der Schatten am Fenster" zu kaufen, war die Beschreibung der Therapiesitzungen und der Arbeit eines Therapeuten. Man merkt, daß Anna Salter hier auf Informationen aus erster Hand zurückgreifen kann.

Auch in dem neuen Buch spielt dies wieder eine große Rolle. Die Szene, in der Dr. Michael Stone (hierbei handelt es sich dem Namen zum Trotz um eine Frau) einen Vergewaltiger überredet, die Tat zu gestehen, war beängstigend und faszinierend zugleich. Sind wir wirklich so leicht zu manipulieren ?

In "Der Schatten am Fenster" kommt Psychopath Willy, der auch schon in "Die Psychologin" einen Auftritt hatte, aufgrund eines Formfehlers frei. Da er Dr. Michael Stone im Gefängnis einige pikante Details erzählt hatte, kann diese ihres Lebens jetzt nicht mehr sicher sein. Dazu kommen eine aufdringliche Ex-Patientin, eine extrem verstörte neue Patientin und eine Beziehungskrise.

Wie die Protagonistin aus diesem Schlamassel herauskommt und wie sie den Psychopathen am Ende loswird, ist vielleicht nicht unbedingt moralisch einwandfrei, aber überaus lesenswert.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "dian144"
Aufgrund eines Verfahrensfehlers wird der pädophile und perverse Straftäter Alex Willy aus der Haft entlassen, was eine große Bedrohung für die Psychologin Michael Stone darstellt. Denn diese hatte während Willys Zeit im Gefängnis aus beruflichem Interesse mehrere Gespräche mit ihm geführt, bei denen er ihr sein abscheuliches Innerstes und seine Geheimnisse anvertraute. Nun ist er wieder auf freiem Fuß und Stone hat berechtigte Angst um ihr Leben, denn Willy ist ihr schon auf den Fersen, um seine ausgeplauderten Geheimnisse für immer ins Grab zu bringen...

Ich hatte große Erwartungen an diesen Roman, denn von Anna Salters übrigen Werken „Die Psychologin", „Tödliches Vertrauen" und „Schwarze Seelen" war ich restlos begeistert. Doch dann stelle sich dieses Buch als unglaublich langatmig heraus. Durch die kaum verwendete direkte Rede und das dadurch entstandene langsame Tempo wirkt der Plot eintönig und alles andere als kurzweilig - viele Passagen hätte man ersatzlos streichen können. Die Atmosphäre des Romans ist sehr bedrückend und springt auch beim Lesen auf einen über.
Positiv zu erwähnen ist der gut ausgeleuchtete Charakter Michal Stones und die altbekannten psychologisch fundierten Therapiegesprächen zwischen der Hauptfigur und ihren Patieten.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Glatter Absturz 15. Oktober 2004
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Dies ist der vierte Roman aus der Serie um Dr. Michael Stone, der auf Mißbrauch spezialisierten Psychologin mit dem Bedürfnis, nicht mehr als 250 Dinge zu besitzen. Der erste aus der Reihe, "Die Psychologin", war ziemlich gut, der zweite ("Tödliches Vertrauen") sehr gut, der dritte ("Schwarze Seelen") blass und dieser hier...

Ein wegen mehrfachen Kindesmißbrauchs zu 30 Jahren Haft verurteilter Sadist wird aufgrund eines Verfahrensfehlers in seiner Verurteilung auf freien Fuß gesetzt. Bereits dieser Teil erscheint unglaubwürdig. Aus der Ferne beginnt dieser Sadist, Michael zu drohen, denn sie hat Informationen über ihn, die er nicht ans Tageslicht gebracht sehen will. Dr. Stone hat mehrere Patienten, unter anderem eine junge Frau, die einem Sadisten zum Opfer gefallen ist. Diese Frau hat "Flashbacks", d.h. sie wird von sehr lebhaften Erinnerungen an das Tatgeschehen überwältigt. Plötzlich scheint es so, als ob sie nicht nur Erinnerungen hat, sondern als ob sie tatsächlich von einem Sadisten bedroht wird...

Die gesamte Geschichte ist hoch unbefriedigend. Waren die vorangegangenen Bände noch um die Akteure bemüht und zeichneten lebhafte Bilder von psychisch Kranken, Tätern und Opfern, tritt dieser Aspekt in "Der Schatten am Fenster" stark in den Hintergrund. Mehrmals irrt sich die Autorin in Details, und das bereits nach wenigen Zeilen - so ist es einmal bereits dunkel, als Dr. Stone vom Krankenhaus wegfährt, und während der Fahrt senkt sich die Abenddämmerung herab. Der "Showdown" ist platt und vorhersehbar, die Lösung unglaubwürdig und macht einfach keinen Spaß. Am meisten nervt jedoch Dr. Stones Hadern mit sich selbst und ihre permanente Selbstreflexion. Wenn sie sich nicht binden kann und mit keinem Menschen zusammenleben will, wie um Gottes Willen hat sie sich vorgestellt, ein Kind großziehen zu können? Für mich ein kompletter Mißerfolg.

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