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Der Scharfschütze: Thriller
 
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Der Scharfschütze: Thriller [Taschenbuch]

Jonathon King , Helmut Splinter
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426636131
  • ISBN-13: 978-3426636138
  • Originaltitel: Eye of Vengeance
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 450.748 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jonathon King
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf dem Weg vom Gefängnis zum Gerichtsgebäude wird der Sexualtäter Ferris von einem Heckenschützen mit einem Präzisionsgewehr erschossen. Er war wegen Mordes an zwei kleinen Mädchen zum Tode verurteilt worden, wegen eines Formfehlers sollte das Urteil aufgehoben werden. Als kurze Zeit später ein Verbrecher erschossen wird, den man aufgrund eines juristischen Tricks vorzeitig entlassen musste, wird dem Gerichtsreporter Nick Mullins schlagartig der Zusammenhang klar. Über beide Prozesse hatte er seinerzeit kritische Berichte geschrieben. Offenkundig stellt der Schütze seine Todesliste nach Mullins Artikeln zusammen …

Über den Autor

Jonathon King ist seit mehr als zwanzig Jahren Journalist. Er begann seine Laufbahn bei den Philadelphia Daily News und arbeitet heute für den Sun-Sentinel in Südflorida, wo er Gerichtsreporter ist. Für seine Reportagen aus dem Gerichtssaal hat er bereits mehrfach Auszeichnungen erhalten. Mit seinem ersten Roman, "Das Messer im Sumpf", gewann er auf Anhieb den renommierten Edgar Award. Außerdem wurde er mit diesem Thriller für alle wichtigen US-Krimipreise nominiert. "Schwarze Witwen" ist der zweite Fall von Max Freeman, "Tödliche Fluten" der dritte. 

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Weniger scharf als bitter 2. August 2009
Von ccheesy VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ein verurteilter Sexualstraftäter, der zwei Mädchen ermordet hat, ist mit einer geringen Haftstrafe davongekommen, weil es beim Prozeß einen Formfehler gab. Bei einem Gefangenentransport wird er von einem Heckenschützen erschossen.
Ein Drogensüchtiger, der seine Frau angezündet hat, kommt ebenfalls mit einer geringen Haftstrafe davon. Und auch er wird erschossen.
Nick Mullins, Reporter bei der Daily News, ahnt als Erster, daß es da einen Zusammenhang gibt. Später kommt er drauf, daß er der Zusammenhang ist, da sich der Täter an Berichten von ihm orientiert. Zunächst ist er der Einzige, der an die Verbindung glaubt, aber nach einer gewissen Zeit kann auch Detective Hargrave sie nicht mehr leugnen. Sie spielen sich gegenseitig Informationen zu und finden heraus, daß der Täter mit dem Morden noch nicht fertig ist.

Jonathan King hat zwar eine insgesamt recht spannende Geschichte aufgeschrieben, unterm Strich reicht es aber nicht für eine positive oder auch nur mittelmäßige Bewertung. Schon das erste Kapitel, das nur 4 Seiten umfaßt, hätte ich ihm, wäre ich sein Lektor, auseinander genommen. Man merkt, daß er sich mit der Materie des Präzisionsschützen (so die korrekte Bezeichnung) nicht wirklich auseinandergesetzt hat - auch wenn er in seiner Danksagung eine Bemerkung in dieser Richtung macht.
Seine Figuren bleiben durch die Reihe blass. Kein Moment, in dem er mich in seine Geschichte hingezogen hätte. Im Gegenteil, ich war froh, als ich durch war, und habe manche Passagen nur überflogen. Besonders dann, wenn er unnötige Nebenstränge aufgezogen hat, die der Geschichte nicht weitergeholfen haben.
Ganz zum Schluß hat er sich dann noch einen ganz heftigen Schnitzer geleistet, den ich an dieser Stelle nicht genauer beschreiben kann, weil ich zu viel über den Schluß verraten müßte.
Ich habe vor dem "Scharfschützen" Kings vier Max-Freeman-Krimis gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Bleibt zu hoffen, daß "Der Scharfschütze" ein einmaliger Ausrutscher ist.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Grundidee von Jonathon Kings Thriller "Der Scharfschütze" ist, dass ein traumatisierter Scharfschütze meint, für Gerechtigkeit sorgen zu müssen, indem er Straftäter, die seiner Meinung nach mit zu milden Urteilen davon gekommen sind, tötet. Diese Ausgangssituation könnte die Grundlage für einen zumindest akzeptablen, wenn auch nicht brillianten Thriller bieten, doch bei diesem Buch ist offensichtlich zu viel schief gelaufen. Es fängt damit an, dass King es nicht schafft, die Figuren, von denen er erzählt und ihre Welt vor dem geistigen Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Das liegt vornehmlich daran, dass es in dem Buch kaum Beschreibungen gibt. So erfährt man zum Beispiel nicht, wie alt die Haupfigur ist, erfährt absolut nichts darüber wie er aussieht - abgesehen von einem sehr vagen hinweis, dass er etwas übergewichtig ist, und so weiter.
Auch die Motivation des Heckenschützen bleibt zu sehr im Dunkeln. King berichtet zwar von verschiedenen traumatischen Erlebnissen bei dessen Einsätzen im Irak-Krieg und als Polizei-Scharfschütze, kann sich aber scheinbar nicht entscheiden, welche Bedeutung sie jeweils haben und gibt dem Leser zu wenige Hinweise.

Zudem sähe eine Zeitung, die Artikel wie die im Buch zitierten veröffentlicht, sich schnell mit Klagen überzogen, vor allem in den USA (indem sie zum Beispiel vor Gericht freigesprochene Verdächtige als Mörder bezeichnet). Verwunderlich, da Jonathon King selbst angeblich seit über zwanzig Jahren als Gerichtsreporter arbeitet.

Jonathon King ist also kein großartiger Schriftsteller (zumindest nicht in "Der Scharfschütze"; seine anderen Werke kenne ich nicht). Leider ist er aber auch kein guter Thriller-Autor: "Der Scharfschütze" ist ganz einfach nicht spannend. Es gibt keine wirkliche Bedrohung für irgend eine Figur, mit der man sich als Leser identifiziert, man kann nicht mitfiebern, und alles ist sehr vorhersehbar. Spätestens nach einem Viertel des Buches weiß man, wie der Showdown aussehen wird, mitsamt dem romantischen Epilog. Da King aber wohl kein besseres Ende einfiel, schlägt er ganz einfach die Hauptfigur wie auch die versammelten Spezialisten von der Polizei mit völliger Blindheit gegenüber den offensichtlichsten Zusammenhängen, nicht ohne in einem fort ihren Scharfsinn zu loben. Das kann einen als Leser das eine oder andere Mal dazu bringen, ob solcher Beleidigung der eigenen Intelligenz das Buch verärgert in die Ecke zu werfen. Ich selbst habe es nur zu Ende gelesen, weil ich glaubte, da müsse noch ein Twist kommen - leider eine vergebliche Hoffnung.

Schließlich ist da noch die mangelhafte Übersetzung: zu oft übersetzt Helmut Splinter offensichtlich englische Idiome direkt ins Deutsche oder passt den Satzbau nicht der deutschen Grammatik an, was naturgemäß nicht funktioniert. Zum Beispiel spricht er vom "Rennen" um den Posten des Sheriffs - im Englischen wird eine Wahl als "race" bezeichnet, im Deutschen funktioniert das aber nicht. Ein andermal werden "die größeren Kennzeichen" in der Nähe eines Unfallortes erwähnt - ich vermute, dass King im Original "major landmarks" oder ähnliches schreibt. Auch wechselt der Text bei erzählenden Passagen verwirrender Weise oft zwischen Präsens und Präteritum hin und her, vor allem das Wort "muss" steht oft im Präsens. Vielleicht, weil die englische past tense-Form gleich geschrieben wird wie die present-Form? Sollte es als Stilmittel gedacht sein funktioniert es jedenfalls nicht, da es nur verwirrt. Auch wäre wohl in der Berichterstattung einer seriösen Zeitung nicht davon die Rede, dass ein Mordopfer "im Knast saß". Dies sind nur einige wenige Beispiele, im Buch finden sich noch viele mehr.
Insgesamt macht die Übersetzung, wie auch der Roman insgesamt, den Eindruck, hastig verfasst und schlecht oder nicht lektoriert worden zu sein.

Die zwei Sterne gibt es für die Grundidee und weil es so viele noch schlechtere Bücher gibt.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leichtfüssiger Thriller 7. September 2007
Format:Taschenbuch
Ein leichtfüssiger Thriller, der detaillierte Einblicke in die Redaktoren- und Polizeiarbeit der USA gibt. Kein Wunder, war der Autor doch früher als Journalist tätig. Auch das Innenleben des Scharfschützen zeigt der Autor überzeugend auf, ohne zu verurteilen. Geschickt auch der Einbezug Beteiligter, die mit ihrer Überzeugung für Werte wie Vergebung einstehen.

Die Schilderung der Vater-Tochter Beziehung überzeugt ebenso.

Rundum gelungen also und als Ferienlektüre sehr zu empfehlen.
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