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Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts
 
 

Der Schachautomat: Roman um den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts [Kindle Edition]

Robert Löhr
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Überraschungserfolg, wie es ihn in dieser Form lange nicht gegeben hat.« Der Spiegel

Kurzbeschreibung

Als Hofrat Wolfgang von Kempelen 1770 am habsburgischen Hof seinen Schach spielenden Automaten präsentiert, gilt der Maschinenmensch als großartigste Errungenschaft des Jahrhunderts. Doch tatsächlich verbirgt sich im Innern der Maschine ein Zwerg – und dieses menschliche Gehirn erweist sich als tödlich und sterblich zugleich. Von den Bleikammern Venedigs zum kaiserlichen Hof in Wien, von den Palästen des Preßburger Adels in die Gassen des Judenviertels – ein spannender historischer Roman um ein legendäres Täuschungsmanöver.

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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Geheimnis des Türken 6. Februar 2007
Von Tanja Heckendorn TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Haben Sie sich nicht schon immer gefragt, woher der Ausdruck "getürkt" stammt? Offensichtlich bedient man sich hier nicht einer diskriminierenden Äußerung gegen eine bestimmte Volksgruppe. Vielmehr haben wir diesen Begriff einer scheinbar leblosen Maschine zu verdanken, deren Erfinder ihr das Aussehen eines Osmanen gab und deren Geheimnis im Innern des Hohlkörpers lag. In Wirklichkeit waren die Fähigkeiten des Schachautomaten denn nicht der Wissenschaft und dem Erfindergeist zu verdanken, sondern lagen im Genie des höchst menschlichen Innenlebens verborgen. Ein zwergenhafter Mensch verhalf der Erfindung von Wolfgang von Kempelen zu großem Ruhm. Dabei spielte er seine geheime Rolle so perfekt, dass sich die faszinierten Menschen gerne täuschen ließen.

Diese Faszination hat Robert Löhr aufgegriffen und die historischen Fakten mit der eigenen Phantasie verknüpft. Der ehrgeizige von Kempelen präsentiert im Jahre 1770 der Kaiserin Maria-Theresia einen Androiden, der sogar ihre Hoheit im Schachspiel besiegen kann. Mit den adligen Segenswünschen reist von Kempelen von Stadt zu Stadt und sichert sich die Bewunderung der Zuschauer. Einzig sein Rivale Knaus betrachtet die Maschine mit Misstrauen und möchte das dunkle Geheimnis lösen. Auch der Zwerg Tibor, der in dem Schachautomaten sitzt und schwitzt, möchte dem Betrug gerne ein Ende machen. Die Neugier einer jungen Adligen bringt die Betrüger in eine schwierige Lage. Zwar gelingt es von Kempelen deren Tod als Unfall darzustellen, aber gleichzeitig scheint damit die schicksalhafte Verbindung des genialen Schachspielers mit dem Automaten für immer besiegelt zu sein. Ist die Beendigung des Schattendaseins auch gleichzeitig das Todesurteil für Tibor und vielleicht auch für Wolfgang von Kempelen?

Im Anhang zu seinem Roman geht Robert Löhr auf den geschichtlichen Hintergrund seines Romans ein. Zwar gibt er zu, dass der Charakter von Wolfgang von Kempelen wohl nicht ganz genau getroffen ist. Da eine überzogene Darstellung des Erfinders aber die dramatischen Elemente der Geschichte unterstützt, ist dies wohl zu entschuldigen. Während im Roman das verborgene Leben des Menschen in der Maschine beleuchtet wird, kann man hier auch noch einige interessante Fakten über das Schicksal des Automaten nachlesen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von H.B.
Format:Taschenbuch
Wie bei allen meinen Rezensionen spare ich mir eine Inhaltszusammenfassung, denn die wird auf den Amazonseiten ohnehin geboten.

Zu dem Roman "Der Schachautomat" kann ich nur sagen: KLASSE! Der beste historische Roman seit Noah Gordon. Aus dieser Sparte gibt es mittlerweile Bücher wie Sand am Meer - viele davon jedoch primitiv und einfallslos. Nicht so die historisch belegte Geschichte um die Erfindung des Schachautomaten. Der Autor verfügt über ein fundiertes, breitgefächertes Wissen über das Leben in der damaligen Zeit, die Gepflogenheiten und die Politik und verpackt dies alles in eine spannende, absolut lesenswerte, stilsichere Erzählung, die trotz der Informationsfülle keinerlei Längen aufweist.

Ein Buch das im Gedächtnis bleibt und "Entzugserscheinungen" hervorruft!
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Brillanter Roman 6. Mai 2011
Von Marc
Format:Taschenbuch
Nachdem mich "Das Erlkönigmanöver" sowie "Das Hamlet Komplott" zweifelsfrei überzeugt und mich zu einem Bewunderer Robert Löhrs gemacht haben, war es nur logisch den "Dritten im Bunde", nämlich den "Schachautomaten", zu lesen.
Kurzum: Ich wurde nicht enttäuscht!
Das erste Buch Robert Löhrs bestärkt meine Einschätzung wie sehr es Löhr versteht eine Handlung intelligent aufzubauen sowie die Figuren, Handlungen und Kontexte sprachlich präzise zu beschreiben. Zudem ist das Balancieren im Spannungsfeld zwischen eines geschichtlichen sowie fiktiven Hintergrunds vortrefflich gelungen und zeigt deutlich, dass Historische Romane poetische Erfahrung und historisches Interesse gleichsam verkörpern können.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Höchst amüsanter Ausflug in die Geschichte...
...anhand eines Schelmenstückes, welches wohl einzigartig ist in der Vergangenheit.

Dem Autor ist hier eine wunderbare Erzählung gelungen, die nie langweilig... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von B. Preuschoff veröffentlicht
Ein echter Schmöker!
Ein Buch, daß man in einem Zug lesen möchte.Eine richtig gut recherchierte Geschichte mit vielen Überaschungseffekten und einer bis ans Ende reichenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2009 von samoht
Gut geschriebene, historische Spannung
Ich bin eigentlich kein großer Fan von historischen Romanen, aber dieser hier ist echt grandios. Er ist spannend, sprachlich sehr gut geschrieben und fundiert recherchiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Mai 2009 von Wanda Holms
Spannung und Geschichte
eigentlich bin ich ja kein Fan von historischen Romanen,
nachdem mir aber dieses Buch immer wieder von verschiedenen
VielleserInnen empfohlen wurde, habe ich es dann doch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2009 von trollinger
wenn man kein besseres Buch zur Hand hat...
Zu Beginn braucht man schon mal etwas Ausdauer. Auch ist man von Kempelens Idee und deren Umsetzung am Anfang noch ganz begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2008 von Alfa Fähe
Die Abgründe eines Betrugs
Der Schachautomat fesselt vor allem zu Beginn, als das kühne Unternehmen ins Auge gefasst wird, das österreichische Königshaus und den Rest Europas mit einem noch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2007 von Jonas Hornung
Schnell lesen, bevor es zu spät ist..
Die Story über den brillantesten Betrug des 18. Jahrhunderts, ist auch eine detailiertes Sittengemälde dieser "guten, alten Zeit". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2007 von Bayazzo
3 von 10 in einem finsteren Apparat schwitzenden zwergwüchsigen...
So kann man reinfallen, wenn man einen historischen Roman wegen der zugrundeliegenden (interessanten) historischen Fakten kauft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Quagga
Ein sehr schönes Buch und... eine grandiose Erfindung...
Ich kann diesen tollen Roman nur empfehlen. Er ist einfach wunderbar zum lesen. Genial, diesen Schachautomaten gab es wirklich und die Geschichte als Roman neu zu erfinden ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2007 von Bücherfan
Wunderbar geschriebene Geschichte um historische Begebenheiten
"Der Schachautomat" ist ein wundervoll geschriebener Roman um eine große Fopperei des 18. Jahrhunderts. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2007 von Tim Mendel
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