oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Schüler Gerber: Roman
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Schüler Gerber: Roman [Sondereinband]

Friedrich Torberg
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 7 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 30. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Sondereinband EUR 9,90  
Taschenbuch EUR 10,00  
Audio CD, Audiobook EUR 29,99  
Unbekannter Einband --  
Hörbuch-Download, Gekürzte Ausgabe EUR 22,99 oder EUR 0,00 im Probeabo von Audible.de

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Die Verwirrungen des Zöglings Törleß EUR 6,95

Der Schüler Gerber: Roman + Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Preis für beide: EUR 16,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

  • Dieser Artikel: Der Schüler Gerber: Roman

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Sondereinband: 291 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. März 1973)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423008849
  • ISBN-13: 978-3423008846
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.766 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Friedrich Torberg
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Friedrich Torberg auf Amazon

Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Schüler Gerber hat absolviert
OA 1930 (Neufassung 1954 u. d. T. Der Schüler Gerber)Form Roman Epoche Moderne
Der Roman Der Schüler Gerber hat absolviert, ein eindrucksvolles Zeugnis bürgerlicher Schulkritik des frühen 20. Jahrhunderts, machte seinen Autor Friedrich Torberg im Alter von 22 Jahren einem großen Publikum bekannt.
Entstehung: Das Buch ist stark von autobiografischen Bezügen geprägt. Torberg selbst war 1927 durch die Matura gefallen, die er ein Jahr später nur mühsam bestand. Sein eigenes Scheitern sowie Berichte über Schüler-Selbstmorde drängten ihn zur literarischen Aufarbeitung des Themas. Max Brod (1884–1968), der Mentor von Torberg, sandte das Manuskript ohne Wissen des Autors an Paul Zsolnay (1895–1961), der den Roman in sein renommiertes Verlagsprogramm aufnahm.
Inhalt: Der Schüler Kurt Gerber ist ein intelligenter, nicht sehr fleißiger, aber gewandter und beliebter Schüler. Er ist Klassensprecher und ein wenig rebellisch. Zu Beginn des letzten Schuljahres legt er sich mit seinem Klassen- und Mathematiklehrer Kupfer an, dessen autoritäres Gebaren ihm missfällt. »Gott« Kupfer – wie der in Selbstherrlichkeit erstarrte Lehrer allgemein genannt wird – kündigt daraufhin an, er werde Gerber schon »klein kriegen«. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird der sensible Schüler fortan von dem Lehrer schikaniert und mit Hinweis auf das Notenbuch gedemütigt. Kupfer treibt es soweit, dass Gerber fürchten muss, durch die bevorstehende Reifeprüfung zu fallen. Zu den täglichen Kämpfen im Klassenzimmer gesellen sich bei Gerber die Sorge um die Gesundheit des Vaters und eine unglückliche Liebe. Der empfindsame junge Mann zeigt sich diesen Konflikten nicht gewachsen und stürzt sich am Tag der Zertifikatsausgabe in den Tod. So erfährt er nicht mehr, dass er die Matura trotz Kupfers Manipulationen bestanden hatte.
Struktur: Anhand des klassischen Lehrer-Schüler Konflikts führt Torberg dem Leser das Psychogramm eines jungen Menschen vor Augen, der eigentlich schon der Schule und dem Schülersein entwachsen ist, sich aber noch ihren Ritualen und Machtverhältnissen unterwerfen muss. In den Figuren der beiden ungleichen Antagonisten wird eine Welt von Tyrannei und Willkür, Ohnmacht und Ausgeliefertsein dargestellt, die eine besondere Dichte in der Beschreibung der allgemeinen Schul- und Prüfungsatmosphäre erfährt.
Wirkung: Der Leser des Romans bekommt unweigerlich das Gefühl, das hier erzählte so oder in ähnlicher, zumeist wohl abgeschwächter Form selbst einmal erlebt zu haben. Die präzise und einfühlsame Schilderung all der verdrängten Schul- und Prüfungsängste lässt die Geschichte des gepeinigten Schülers jederzeit aktuell sein. Der Roman habe eingeschlagen »wie eine Bombe«, erklärten Kollegen von Torberg. Es wurden noch in den 1930er Jahren 50 000 Exemplare verkauft, nach dem Krieg dann ein Vielfaches. Zudem wurde das Buch in zehn Sprachen übersetzt und 1981 verfilmt. R. F.

Pressestimmen

»Die Geschichte von Kurt Gerber, der vom sadistischen Klassenlehrer Kupfer (›Gott Kupfer‹) schikaniert, gedemütigt und in den Tod getrieben wird, ist auch 80 Jahre danach eine zu Herzen gehende Lektüre.«
Buchjournal Oktober 2009


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Das schlimmste, was diesem Buch wiederfahren kann, wäre es als Schulroman abzustempeln, in dem es vorallem um einen Schüler geht, der sich mit einem Lehrer herumzuquälen hat, nicht das ist der Kern der Handlung. Der hat vielmehr mit einem jungen Menschen zu tun, dem -unter anderen über diesen Lehrer- bewusst wird, dass die Welt nicht ideal ist, nicht auf Liebe oder Gerechtigkeit und schon gar nicht auf Wahrheit beruht. Und irgendwie bemerkt Gerber, nicht in diese Welt hineinzupassen, eine Welt voller Öberflächlichkeiten. Der Titel ist somit, nach dem Lesen, nur ein weiterer Punkt der harten Abrechnung mit dem Leben an sich: "Der Schüler Gerber", der Versuch, jemanden festzulegen über seine Tätigkeit. Ein weiterer Punkt, des oberflächlichen Betrachtens, ohne die Hintergründe zu sehen, die einen gar nicht interessieren, weil sie doch nur zu kompliziert sind.

Es ist ein Buch, das durchaus seine Längen hat, aber auf sehr leicht verständliche Weise die Unmöglichkeit aufzeigt, in einer Welt zu leben, ohne seine Ideale aufzugeben. Und bitte: es ist KEIN Roman über die Schule oder einen Schüler. Es ist ein Buch über das Leben an sich, verpackt in das Umfeld eines Schülers, vielleicht auch deshalb, weil man gerade in dem Alter sich entscheiden muss, ob man bereit ist, in diese Welt zu passen oder nicht.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
Im letzten, dem entscheidenden Schuljahr vor der Matura am städtischen Realgymnasium XVI, kommt für den zwar begabten, aber etwas bequemen Oktavaner Kurt Gerber alles zusammen. Denn als Klassenvorstand bekommt Kurt den in Geltungssucht und Selbstherrlichkeit erstarrten Artur Kupfer (vom Buch treffend als "Gott mit beschränkter Haftung" [GmbH] inauguriert), der seinen Job nicht einfach macht, weil er dafür ausgebildet wurde, sondern weil er von ihm abhängig ist. Ohne wirklich wahrnehmbare soziale Bindungen ist Kupfer einfach auf seine kindischen Machtspiele angewiesen und geriert sich im Laufe der Handlung regelmäßig als ein von Minderwertigkeitskomplexen zerfressener Profilneurotiker, der sich an Auseinandersetzungen mit widerspenstigen Schülern ergötzt, diese sogar fortwährend provoziert. Kurt hat Kupfer zwar noch nie zuvor als Lehrer gehabt, hat aber schon genaue Vorstellungen von dem, was ihn erwarten könnte. Denn in den Sommerferien hat Kupfer Kurts Vater den Untergang des "Früchtchens" orakelt, falls dieses Kupfer als Klassenvorstand bekäme. Einen Posten auf den er hartnäckig insistiert hat. Dass dann die von ihm unterrichteten Gegenstände Mathematik und Darstellende Geometrie Kurts schwächste Fächer sind, tut sein übriges. Vom Bestehen der Matura hängt aber nicht nur sein Jura- oder Philosophiestudium ab, sondern auch das Leben seines schwer herzkranken Vaters, der nichts unversucht lässt, um das drohende Unheil abzuwenden. Und dann ist da auch noch Lisa Berwald, in die sich Kurt vor kurzem verliebt hat, die sich aber nicht eindeutig zu ihm bekennt. Lisa hat zwar körperlich schon maturiert, ist aber emotional völlig unreif. Der vage Schwebezustand dieser Quasi-Beziehung macht Kurt merklich zu schaffen und lenkt ihn zudem noch von der Schule ab, wo der Hauptkonflikt des Romans schon heftig schwelt. Kurt verspürt ein sukzessives Unbehagen, den verschiedenen Erwartungshaltungen seiner Umwelt nicht gerecht zu werden. Er fühlt, dass man von ihm erwartet, mit Lisa zu schlafen, er weiß, dass man von ihm verlangt, die Matura zu bestehen, er ist sich sicher, das nicht zu schaffen und droht unter dem Druck zusammen zu brechen.

Doch dann ein Lichtblick. Nach Karzerstrafen, Klassenbucheinträgen, Tadeln und etlichen "nichtgenügends" lässt Kupfer Kurt schließlich zur Matura zu (obwohl es für ihn kein Problem gewesen wäre, ihn durchfallen zu lassen, denn bei einer guten Prüfung entscheidet er, ob diese als solche oder als Übung anzusehen ist, bei einer schlechten gibt es "nichtgenügend"). Dahinter steckte aber keine unverhofft aufkeimende Nächstenliebe, sondern Kalkül, denn für Kupfer ist es eine ungleich größere Befriedigung, seinen hadernden Prüfling auf der Ziellinie zu demütigen und vor dem Lehrerkollegium zu desavouieren. Als Kurt dann die zu bearbeitenden Beispiele vorgelegt bekommt, kann er sich trotz intensiver Vorbereitung nicht konzentrieren. Zuviel schwirrt ihm im Kopf herum. Er ist vollkommen verheddert im Netz aus Selbstzweifeln, Versagensangst, krankem Vater und der Pein verschmähter Liebe. In einem denkwürdigen Schlussakkord unterzieht Kurt Gerber sein Leben der Maturaprüfung (Torberg zieht dabei starke Parallelen zu der zuvor stattgefundenen Prüfung Kurts ["Jemand zahlt zwölf Monate hindurch seine ganze Liebe ein...", in Anspielung auf die Zinseszinsaufgabe) und kommt zu der vernichtenden Gesamtbeurteilung "Sie wissen nichts von Wahrheit? Sie wissen nichts von Gerechtigkeit? Sie wissen nichts von Liebe? Davon wissen sie nichts?! Ich danke, es genügt. Wir sind fertig, Kandidat Leben!". Die Erkenntnis, dass es Subjekte wie Gott Kupfer gibt und immer geben wird und dass seine Liebe gescheitert ist, drängt Kurt in den Suizid, just bevor ihm gegen die vehementen Bemühungen Kupfers die Reife zuerkannt worden wäre. Gott Kupfer hatte wieder einmal gesiegt.

Die auktoriale Erzählhaltung, für die sich Torberg entscheidet, lässt ihm deutlich mehr narrativen Spielraum, als die Perspektive eines Ich-Erzählers. So erhält man Einblick in das innere und äußere Leben Kupfers. Man erfährt, wie er sich an die Eltern seiner Lieblingsschüler anbiedert und wie er seine sexuellen bzw. sadistischen Triebe befriedigt, an Prostituierten bzw. an Schülern, die sich beide in einer gewissen Abhängigkeit zu ihm befinden.
Auch hat man so, weit vor dem eigentlichen Protagonisten Kurt Gerber, darüber Kenntnis, dass seine Liebe zu Lisa niemals erwidert werden wird. Dafür hat dieser, benebelt von seiner Hingabe, natürlich keinen klaren Blick. Das Gefühlsleben, vor allem das des Kurt Gerber, spielt eine große Rolle. Torberg hat den "inneren Monolog" zwar nicht erfunden oder à la James Joyce perfektioniert, aber er weiß ihn in jedem Fall einzusetzen. Die abstrusen, ungeradlinigen und sprunghaften Gedankengänge verhelfen dem Zuschauer zur Empathie mit der Hauptfigur und machen sie so greifbarer und wirklichkeitsnäher, denn niemand mit einem derartigen Panoptikum an Problemen, wäre fähig, dissertationsreife und sachliche Überlegungen anzustellen. Schon gar nicht ein so ausgeprägt empfindsamer Charakter wie Kurt Gerber.

So pessimistisch und misanthropisch "Der Schüler Gerber" insgesamt ausfällt, ist er jedoch nicht durchgehend. Wer sich von einem Schulroman auch etwas Esprit, Spaß, Aufsässigkeit und einen amüsanten Schüler-Lehrer-Dualismus verspricht, der wird auch hier sein Heil finden. Denn auch in diesem Schulroman findet man die bekannten Lehrer- und Schülertypen wieder, die man so oder in abgewandelter Form schon in natura erlebt hat. Vor allem aus heutiger Sicht betrachtet, evoziert es doch eine gewisse Verwunderung, wie verhältnismäßig wenig sich in der Schulmaschinerie verändert hat.

"Der Schüler Gerber" wirft die Frage auf, was denn eigentlich "reif" ist und ob es die Sache wert ist, sich zu schinden, um von jemandem für "reif" erklärt zu werden, der zeitlebens nie aus dem System Schule ausgebrochen ist und mit seinem fragwürdigen Berufsethos und seiner Interpretation vom Lehrersein eigentlich als vollkommen unreif zu klassifizieren ist.

Wenn es nur um stupide Demonstrationen von Macht und Virilität geht, auf die Kupfer seine Schüler auf pädagogisch fragwürdige Weise für das "wahre Leben" vorbereitet, dann kann man getrost auch auf dieses "wahre Leben" verzichten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Sondereinband
Der ganze Umfang der Kulturrevolution, der die westlichen Gesellschaften in den letzten beiden Generationen überrollt hat, wird mitunter dem Leser an Büchern deutlich, die die Verhältnisse vor siebzig, achtzig Jahren noch wie Selbstverständlichkeiten beschreiben, die niemals ins Wanken geraten können und die sich doch inzwischen gänzlich verändert haben. Ein solches Buch ist der Roman "Der Schüler Gerber" des österreichischen Autors Friedich Torberg.
Kurt Gerber, ein sensibler und etwas verschlunzter Schüler der gymnasialen Abschlussklasse geht in dem vorliegenden Buch zwischen den Mühlsteinen der Gnadenlosigkeit eines gewissenlosen Lehrers und der nicht minder brutalen Gnadenlosigkeit der ersten Liebe zugrunde. Mit Gerbers Lehrer "Gott Kupfer" ist Torberg die literarische Typisierung eines pädagogischen Sadisten gelungen - er ist es in der Hauptsache, der den Abiturienten unmittelbar nach der Abschlussprüfung in den Tod treibt.
So endet dieses Buch - nicht aber die Geschichte der Erziehungswirklichkeit. Denn 80 Jahre später hat der Schüler Gerber über "Gott Kupfer" gesiegt. Sadisten wie der Mathematiklehrer Kupfer würden heute (gottlob) innerhalb kürzester Zeit aus dem Schuldienst entfernt. Aber das Pendel ist noch viel weiter in das Gegenteil ausgeschlagen - heute beherrschen an manchen Schulen ( nicht an allen ) jene Nachfolger des Schülers Gerber die Klassenstufen, für die es zum Normalsten von der Welt gehört, die Sorge für ihr Wohlergehen und Weiterkomen an ihre Eltern und Lehrer und wenn es hart auf hart kommt, an die Schülbürokratie zu delegieren. So ist Torbergs frühes Meisterwerk inzwischen auch als Folie dafür zu lesen, wie es früher war und wie gewaltig das Pendel in die andere Richtung ausgeschlagen ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
"Nichtgenügend" - Setzen!
Ein Schuljahr bleibt Kurt Gerber am Realgymnasium XVI noch bis zur Matura (mit dem heutigen Abitur vergleichbar). Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Marco Busch veröffentlicht
Tragische Geschichte eines Schüler-Lehrer-Machtkampfes
Vor achtzig Jahren veröffentlichte der österreichische Schriftsteller Friedrich Torberg (1908-1979) seinen Erstlingsroman "Der Schüler Gerber". Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Manfred Orlick veröffentlicht
hervorragender Spiegel der Realität
Was mir an diesem Roman so gut gefallen hat, war die nicht beschönigte Darstellung der Welt, denn -ganz ehrlich- nichts ist perfekt und jeder hat schon einmal die... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Lena veröffentlicht
Spannend!
Ein spannendes Psychogramm über einen jungen Menschen, der nach und nach am Egoismus und der Gefühllosigkeit seiner Mitmenschen scheitert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von Melanie Krull
Genial
Ich habe dieses Buch in 2 Tagen gelesen,da es so mitreißend war.Das Thema,dass behandelt wird ist sehr interessant und wenn man das Buch zu Ende gelesen hat ist man dazu... Lesen Sie weiter...
Am 5. September 2005 veröffentlicht
Kandidat Leben
Der Schüler Gerber von Friedrich Torberg ist wohl eines der eingängigsten, gefühlvollsten, aber gleichzeitig auch, erschütternsten Einblicke in das Seelenleben... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2005 von Robert Kopitsch
Schullektüre
Ich musste dieses Buch in der Schule lesen. Am Anfang war es wirklich ein Müssen, doch je weiter ich gelesen hatte, desto besser konnte ich mich mit Kurt Gerber... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. März 2005 von "cherimoyana"
Kasernen der Bildung
Der Schulbetrieb kann ja durchaus komödiantisch gelesen werden wie zum Beispiel im Roman "Feuerzangenbowle", der tatsächlich vor allem durch die Verfilmung mit Heinz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2004 von F. Martin
Setzen, Kandidat Leben!
Was als eher harmloser und kurzweiliger Schulroman zu beginnen scheint, entwickelt sich in der weiteren Entfaltung des Geschehens als tiefgründiger und einsichtsreicher Roman... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Oktober 2003 von David Eberhart
Antiquiert
Ein typischer Roman für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Psyche des Individuums, seine Würde, seine Zweifel, seine Demütigungen stehen im Vordergrund. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2002 von Gregor Hoffmann
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de