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Der Sandmann Taschenbuch


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Philipp Reclam, Jun Verlag GmbH
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150002303
  • ISBN-13: 978-3150002308
  • Größe und/oder Gewicht: 9,8 x 0,7 x 14,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (58 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.522 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Einleitungssatz
Am Himmelfahrtstage, nachmittags um drei Uhr, rannte ein junger Mensch in Dresden durchs Schwarze Tor, und geradezu in einen Korb mit Apfeln und Kuchen hinein, die ein altes hassliches Weib feilbot, so, dass alles, was der Quetschung glucklich entgangen,  Lesen Sie die erste Seite
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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sir Arthur Conan Poe am 25. Oktober 2008
Format: Taschenbuch
Der Sandmann ist ein sehr vielschichtiges, tiefgründiges Werk. Da hier schon zahlreiche sehr gute Rezensionen vorliegen, die auf verschiedenste Aspekte eingehen und ich mich in letzter Zeit mit moderner Horrorunterhaltungsliteratur befasst habe, möchte ich mich auf den Horroraspekt der Erzählung beschränken.

E.T.A. Hoffmann skizziert mit einigen wenigen Pinselstrichen ein Meisterwerk des Horrors. Ich habe noch nie zuvor irgendetwas gelesen, das so erschreckend ist und unter die Haut geht wie der Eröffnungsteil des Sandmanns. Bemerkenswert ist, dass Hoffmann diese schreckliche Bild des Sandmanns in einer düsteren, angespannten Atmosphäre sehr kurz und präzise erzählt ohne weit auszuschweifen. So manch moderner, gefeierter König des Horros schafft auf 1000 Seiten nicht, was Hoffmann auf nur 10 erledigt. Beim Lesen hat man das Gefühl, dass man sich tatsächlich selbst in der Situation befindet: man ist ein Kind, das mit Schrecken darauf wartet, dass der Sandmann die Treppe heraufgeht. Die Figur des Sandmanns selbst ist in wenigen Worten so erschreckend und furchteinflößend dargestellt, dass man hofft ihm niemals zu begegnen.

Allein der von mir beschriebene Aspekt verdient sich 5 Sterne. Dieser ist aber, wie bereits oben erwähnt, nur einer von vielen, den dieses Meisterwerk zu bieten hat.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 12. Juli 2006
Format: Taschenbuch
Es fängt ganz harmlos an: Der kleine Nathanael fürchtet sich vor dem Sandmann, wie das bei Kindern nun mal vorkommen kann. Nathanael ist sich sicher, dass der Advokat Coppelius, der oft abends den Vater besucht, der Sandmann ist, von dem ihm die Kinderfrau schreckliche Dinge erzählt hat. Als dann der Vater ums Leben kommt, woran Coppelius nicht ganz unschuldig ist, bestätigt das die Ängste des Jungen. Jahre später - Nathanael ist inzwischen Student - glaubt er in einem Hausierer Coppelius wiederzuerkennen. Seine Angst flammt wieder auf; er fürchtet, Coppelius könnte mit dämonischen Kräften sein Leben zerstören. So kommt es dann auch: Nathanael sieht sich auf Schritt und Tritt vom bösen Sandmann verfolgt, der es auf Menschenaugen abgesehen hat. Schließlich stürzt er sich von einem Turm in den Tod. Ist Nathanael tatsächlich wehrloses Opfer einer bösen Macht? Oder verfällt hier ein übersensibler junger Mann nach und nach dem Wahnsinn? Diese Frage wird nicht geklärt. Denn E. T. A. Hoffmann, der Meister der phantastischen Literatur, verwischt in seiner Erzählung bewusst die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Wahn und lässt unterschiedliche Deutungen zu. Mit dieser Erzählweise gilt der "Gespenster-Hoffmann" als ein Vorläufer der modernen Literatur.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Hopp am 31. Mai 2007
Format: Taschenbuch
Hoffmanns Erzählung "Der Sandmann", der Sammlung "Nachtstücke" entnommen, gehört zu den am meisten gelesenen Werken Hoffmanns, wenn es nicht gar das meistgelene ist. Entsprechend groß ist auch die Anzahl der Interpretationen, die zwar oft weit hergeholt sind - bei der psychoanalytischen Deutung Freuds meint man, es sei kein literarisches Kunstwerk mehr, sondern eine psychopathologische Fallstudie -, die aber doch letztendlich ein Beweis für jene gewaltige literarische Substanz sind, die Hoffmann in eine spannende Geschichte eingearbeitet hat. Das Ammenmärchen vom Sandmann und ein Kindheitstrauma bestimmen das Schicksal Nathanaels, die Grenzen zwischen Realität und Fiktionalität verschwimmen, für den jungen Mann gibt es kein Entrinnen mehr.
E. T. A. Hoffmann steht in dieser Erzählung einerseits in der Tradition der Romantik (Schauerroman) wird aber zugleich zu deren Überwinder, indem er durch das Motiv des Augenraubs Brentanos Definition der Romantik als ein "Perspektiv", das tote Gegenstände belebt, an Nathanaels tragischem Schicksal bis zur Unhaltbarkeit verspottet. Im Sandmann stehen Aufklärung und Romantik am Beispiel Klaras (Nathanaels Jungendliebe), für die die Vernunft das höchste Gut ist, und Nathanaels, dem Inbegriff des unverstandenen romantischen Künstlers und seiner narzisstischen Liebe zu einem Automaten, in Konflikt, ohne zu einer klaren Lösung zu kommen. Weitere Motive sind u. a. das serapionitische Prinzip (Versuch eines Ausgleichs zwischen phantastischer Innenwelt und wirklicher Außenwelt), die prometheische Selbstüberschätzung und die beißende Kritik an den Teegesellschaften.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 18. November 1999
Format: Taschenbuch
Der "Sandmann" darf wohl mit Fug und Recht als Paradestück der Schauerromantik bezeichnet werden. Genial verschiebt Hoffmann die verschiedenen Ebenen von Wirklichkeit und Wahrnehmung, versieht die an sich schon spannende Geschichte mit ironischen Seitenhieben und Zivilisationskritik und schafft es dennoch, einen gepflegten Grusel zu erzeugen. Nathanael bekommt schon als Kind Gruselgeschichten über den Sandmann zu hören, den er in Gestalt eines Mannes inkarniert sieht (der sich später in einer anderen Gestalt als Teufel entpuppt...). Auch später noch bleibt er geistig überempfindlich und interpretiert viele Dinge anders als seine Umgebung. Im Wahnsinn begeht er schließlich Selbstmord, wobei auch hier wieder der Teufel seine Finger im Spiel hat... Eine absolut phantastische Erzählung- im wahrsten Sinne des Wortes! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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