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Der Sammler der Augenblicke
 
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Der Sammler der Augenblicke [Gebundene Ausgabe]

Quint Buchholz
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Anleitung zum Betrachten der Welt

«Der Sammler der Augenblicke» von Quint Buchholz

gew. Zum beruhigenden Grundton seiner hyperrealistischen Bilder gesellt sich bei Quint Buchholz immer auch eine untrügliche Ahnung von den Grenzen des Faktischen. Mit dieser in ihrer Wirkung immer leicht melancholischen Mischung hat der deutsche Illustrator seinen Teil zum Erfolg jener Bestseller beigetragen, deren Umschlag- bzw. Gesamtgestaltung er übernommen hat: die deutschsprachige Jostein-Gaarder-Bände beispielsweise oder Elke Heidenreichs «Nero Corleone». Eine geradezu magische Faszination schliesslich geht von Buchholz' Bilderbüchern aus, die im Zusammenspiel von Text und Bild fiktionale Grenzen verschieben – und somit der Imagination Tür und Tor öffnen. «Der Sammler der Augenblicke», das zweite völlig eigenständige Werk des Illustrators und Autors (nach dem 1993 erschienenen Band «Schlaf gut, kleiner Bär»), ist eine Anleitung zum unvoreingenommenen Betrachten der Welt.

Quint Buchholz erzählt darin die Geschichte eines Knaben, dessen Weltsicht durch die Bekanntschaft mit einem Maler entscheidend erweitert wird. Kleine, menschenleere Schwarzweissillustrationen begleiten den ersten Teil, den Erzählteil des Buches, der ganz dem stillen Beobachten und intensiven sinnlichen Durchdringen der Wirklichkeit gewidmet ist. Immer wieder ist darin von den gerade entstehenden Bildern die Rede – die der Bube vorerst nicht zu Gesicht bekommt. Er dürfe seine Bilder nicht zu früh zeigen, weil er sonst den eigenen, unsichtbaren Weg zu diesen wieder verlieren könnte, lautet die Erklärung des Malers. Im zweiten Teil des Buches aber ist es dann soweit: Eine Privatausstellung im Maleratelier lässt den Knaben – und mit ihm die Leserinnen und Leser – in die Welt der Bilder eintauchen.

Die vierzehn grossformatigen, farbigen Bilder zeigen menschliche Lebensräume, festgehalten in einem bestimmten Augenblick atmosphärischer Dichte, der das Einbrechen einer imaginären Welt erlaubt. Und so finden sich überraschende Irritationen in diesen photogenauen Wiedergaben: ein Riesenpaket auf einer Wiese, ein fliegender Wohnwagen, Schnee-Elefanten, die im diffusen Licht eines Schneegestöbers vorüberziehen, und ähnliches. Sie weisen weit über das Referenzsystem sachlicher Wahrnehmung hinaus. Ein Spiel mit den Grenzen des Horizontes, das eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Stellenwert der Phantasie ebenso zulässt wie rein spielerisches Assoziieren.

Pressestimmen

"Quint Buchholz malt Bilder voller Sehnsucht. Sehnsucht, die wohl tut, die nicht schmerzt..Lässt man sich auf ein Bild des Malers ein, wird man mit traumähnlichen Phantasien beschenkt. Man kann sich regelrecht in seine Bilder hineinträumen." Hella Kemper, Neue Westfälische, 03.01.98 "Eine geradezu magische Faszination geht von Buchholz' Bilderbüchern aus, die im Zusammenspiel von Text und Bild fiktionale Grenzen verschieben- und somit der Imagination Tür und Tor öffnen...eine Anleitung zum unvoreingenommenen Betrachten der Welt." Neue Zürcher Zeitung

Kurzbeschreibung

Der Junge bewundert Max, den Maler, und verbringt ganze Tage in der Stille seines Ateliers. Doch die Bilder des Künstlers bekommt er nicht zu sehen. Erst als Max auf eine Reise geht, hinterlässt er ihm den Schlüssel zum Atelier: Der Junge traut seinen Augen kaum - er entdeckt eine Ausstellung mit Bildern nur für ihn, und jedes erzählt eine Geschichte. Quint Buchholz zeigt uns in seinem wieder aufgelegten Bilderbuch die faszinierende Welt der Bilder und die vielen Geschichten dahinter.

Über den Autor

Quint Buchholz, geb. 1957 in Stolberg, ist Buchautor und zählt zu den wichtigsten Buch-Illustratoren in Deutschland. Aufgewachsen ist Buchholz in Stuttgart und studierte nach dem Abitur in München an der Ludwig-Maximilians-Universität zuerst Kunstgeschichte, danach an der Münchner Akademie der Bildenden Künste Malerei und Grafik. Bekannt wurde Quint Buchholz vor allem durch seine Kinder- und Jugendbuchillustrationen. Seine Werke greifen Momente des Fotorealismus, Pointilismus und des magischen Realismus auf und basieren auf einer selbstentwickelten Mal- und Zeichentechnik.

Seine Bücher sind inzwischen in über zwanzig Sprachen publiziert und mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet worden.

Heute arbeitet der Maler und Illustrator im eigenen Atelier in München-Haidhausen und lebt gemeinsam mit seiner Frau, seinen drei Kindern (und einer Katze) in Ottobrunn bei München.
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