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Der Ruf der Wildnis: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423127392
  • ISBN-13: 978-3423127394
  • Originaltitel: The Call of the Wild
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 1 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (34 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 172.402 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Ruf der Wildnis
OT The Call of the Wild OA 1903 DE 1929Form Roman Epoche Moderne
Der Kurzroman Ruf der Wildnis, dem Jack London sein Ansehen als international bekanntester US-amerikanischer Schriftsteller seiner Zeit verdankte, gilt noch heute als das gelungenste Werk des Autors. Wie in der zuvor erschienenen Kurzgeschichtensammlung Der Sohn des Wolfes (1900) und dem später veröffentlichten Roman Wolfsblut (1906) konnte London auch in Ruf der Wildnis auf seine 1897/98 gesammelten Erfahrungen als Goldgräber in Alaska zurückgreifen. Thema dieses Buchs, das die Evolutionstheorie von Charles R Darwin sowie die Theorie des »Survival of the Fittest« von Herbert Spencer (1820–1903) parabelhaft in einer Tiergeschichte verarbeitet, ist das Wiederaufleben verloren geglaubter, in der Wildnis überlebens- wichtiger Instinkte.
Inhalt: Im Mittelpunkt des Romans steht der von einem Bernhardiner und einer schottischen Schäferhündin abstammende Buck, der auf dem Anwesen eines Richters im kalifornischen Santa-Clara-Tal das geruhsame Leben eines Haushundes führt. Als ein Goldfund im Bergbaudistrikt Klondike in Alaska 1897 Tausende von Goldgräbern in die Nordlande lockt, nutzt der Gärtnergehilfe Manuel die Gunst der Stunde und verkauft den als Schlittenhund begehrten Buck an einen skrupellosen Händler.
Das Tier wird nach Alaska transportiert und zum Schlittenhund abgerichtet. Buck, der sich immer nur so weit unterordnet, wie es sein Selbsterhaltungstrieb verlangt, lernt in der eisigen Wildnis von Alaska, sich an die für ihn ungewohnten Gesetze eines erbarmungslosen Daseinskampfs anzupassen. Die Revitalisierung seiner überlebenswichtigen Instinkte geht mit einem Regressionsprozess einher, in dessen Verlauf die Gültigkeit aller zuvor erlernten sozialen Spielregeln in Frage gestellt wird. Am Ende dieses Prozesses steht die Erfahrung, dass in der Wildnis das Recht des Stärkeren herrscht.
Nach einem blutigen Kampf mit seinem stärksten Konkurrenten übernimmt Buck die Position des Leithunds. Die Gruppe wird schließlich an den Goldsucher Charles verkauft, der mit seiner Frau und seinem Schwager den Weg Richtung Dawson antreten will. Ihre Stümperhaftigkeit im Umgang mit den Hunden und dem Schlitten führt zu einem Unglück, dem Buck nur durch einen Zufall knapp entgeht. Der gutmütige und erfahrene John Thornton befreit den zu Tode erschöpften Buck von seinen Peinigern, kurz bevor sie samt ihrem Gefährt mit den übrigen Schlittenhunden ins Eis einbrechen.
Die liebevolle Wachsamkeit, mit der Buck seinen Retter fortan begleitet, führt jedoch keineswegs zu einer Rückkehr in die Verhaltensmuster des domestizierten Hundes. Das Gegenteil ist der Fall, denn die enge Beziehung beider zueinander spiegelt weniger eine Abhängigkeit des Tieres vom Menschen als vielmehr die harmonische Beziehung eines Menschen zur Natur wider. Buck folgt schließlich immer häufiger dem »Ruf der Wildnis« und unternimmt lange, einsame Streifzüge durch die Wälder. Als Thornton in Bucks Abwesenheit von Yeehat-Indianern überfallen und getötet wird, reißt das letzte Band zwischen ihm und den Menschen. Seiner blutigen Rache an den Indianern folgt der endgültige Rückzug in die Wälder. In der Schlussszene des Romans kann sich Buck, der die Kunst des Jagens und Tötens nunmehr perfekt beherrscht, als Anführer eines Wolfsrudels durchsetzen.
Wirkung: Ruf der Wildnis wurde wegen seiner sprachlich und dramatisch überzeugenden Gestaltungskraft ein Bestseller. Kritiker zählen den mehrfach verfilmten Roman zu den Klassikern der US-amerikanischen Literatur. B. S.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jack London, geboren 1876 in San Francisco, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Früh musste er seinen Lebensunterhalt verdienen und schlug sich als Fabrikarbeiter, Austernpirat, Hilfspolizist, Landstreicher und Seemann durch. Später holte er die höhere Schulbildung nach, begann zu studieren und arbeitete nebenher in einer Dampfwäscherei. Angesteckt vom "Goldrausch" brach er das Studium ab und versuchte sich erfolglos als Goldsucher in Alaska. Seine dortigen Erlebnisse verarbeitete er in ersten Erzählungen und in dem Roman 'Der Sohn des Wolfs', der auf Anhieb ein Erfolg wurde. Jack London arbeitete von nun an als Schriftsteller und wurde als Bestsellerautor weltberühmt. Er engagierte sich gegen Armut und Ungerechtigkeit, berichtete als Korrespondent aus den Elendsvierteln Londons und 1904 vom Russisch-Japanischen Krieg. Mit knapp vierzig Jahren starb er 1916 auf seiner Ranch Glen Ellen an Nierenversagen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von St. S. TOP 1000 REZENSENT am 15. November 2011
Format: Taschenbuch
In "Wolfsblut" wird die Geschichte eines wilden Wolfs-Hund-Mischlings erzählt, welcher ein Haushund wird, in "Ruf der Wildnis" genau andersherum.

Der Hund Buck wird aus dem sonnigen Kalifornien entführt und kommt in den Goldrausch nach Alaska. Dort erfährt er zum ersten Mal in seinem Leben Härte und Leid. Wie auch "Wolfsblut" ist "Ruf der Wildnis" gewiss ein Bildungsroman. Er beschreibt wunderbar die Entwicklung des hündischen Protagonisten. Dies sowohl mit allen Vor- und allen Nachteilen. Das hätte nach meinem Geschmack auch etwas länger sein können; Nach "Wolfsblut" hatte man ein kompletteres Lesegefühl.

Der Roman ist über 100 Jahre alt und fesselt, sowohl in seiner Sprache als auch in seinem zeitlosen Thema. Das Prädikat Jugendroman macht ihn auch für Erwachsene nicht uninteressant. Für mich ein Klassiker den mal gelesen haben muss.

Ich werde ihn auch wiederlesen und wieder...
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 28. Oktober 2008
Format: Taschenbuch
Buck, ein großer Farmhund aus dem sonnigen Kalifornien, wird nach Alaska verkauft und dort zum Schlittenhund ausgebildet. Das Leben ist extrem roh, durch harte Arbeit, Gewalt und Hunger und immer wieder den Anblick des Todes verwildert Buck und wird zusehends zum reißenden Wolf. Schließlich folgt er dem "Ruf der Wildnis"...

Die Geschichte erschien 1903, alternativ auch unter dem Titel "Wenn die Natur ruft". London hat seine wirklich berauschenden Werke erst später geschrieben. Der "Ruf der Wildnis" ist in Schreibstil und Spannung noch nicht so ausgefeilt und packend wie etwa der "Lockruf des Goldes", der "Seewolf" oder die "Insel Berande". Es liest sich eher wie ein Kinderbuch. Doch hier ist schon deutlich eine zentrale Idee in Londons Gesamtwerk ersichtlich, dass der Hund - respektive der Mensch - ein Produkt seiner Lebensumstände ist. Geht es um das nackte Überleben, so gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Selbst der besterzogene Haushund wird dann zum Wolf oder er geht jämmerlich unter. "Töten oder getötet werden hieß es, alles andere galt als Feigheit. Und diesem Naturgesetze lange vergangener Tage gehorchte er". Auf den Menschen übertragen findet sich diese Idee am intensivsten im "Seewolf", der im folgenden Jahr erschien.

London hat später übrigens mit dem bekannteren "Wolfsblut" eine umgedrehte Handlung zum "Ruf der Wildnis" geschrieben. Hier sucht ein Wolf die Nähe der Menschen und wird zahm, weil er die Stärke spürt, mit der sie über die Natur herrschen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 19. August 2010
Format: Taschenbuch
Hauptfigur des Romans "Der Ruf der Wildnis" von Jack London ist ein ehemals domestizierter Mischlingshund Buck, der waehrend des Goldrausches in Kalifornien Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft wird und der sich unversehends vom behueteten Hundedasein in den Ueberlebenskampf eines Schlittenhundes katapultiert sieht. Allen Vermutungen zum Trotz ueberlebt er, indem er sich den veraenderten Lebensbedingungen anpasst. Dabei helfen ihm die erlernten Ueberlebenstechniken seines "1. Lebens" wenig, die im Laufe der Geschichte immer mehr in Frage gestellt werden. Je mehr es um das Ueberleben geht, umso mehr treten die urspruenglichen und zunaechst verschuetteten Instinkte in den Vordergrund, denn nur diese ermoeglichen dem Hund das Ueberleben. Nur der Staerkste ueberlebt, in der Wildnis mehr denn in der Zivilisation. Ohne zu viel zu verraten, Buck setzt sich durch und vollzieht den Prozess "vom Schosshund zurueck zur Natur". Auch in diesem Roman greift Jack London auf Extremerfahrungen seines Daseins als Goldgraeber zurueck, was dem Roman Authenzitaet, Glaubwuerdigkeit und Spannung verleiht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Miri am 17. August 2014
Format: Kindle Edition
Der Hund Buck, aufgezogen in einer liebevollen Familie, wird in der rauen Zeit des amerikanischen Goldrausches gestohlen und zum Schlittenhund abgerichtet. Er gerät an brutale Menschen, wird aber schließlich befreit und zieht mit seinem neuen Besitzer in die Wildnis Alaskas. Dort erwachen bei langen einsamen Ausflügen seine Urinstinkte: Er jagt und lebt wie ein Wolf und genießt seine Freiheit und Unabhängigkeit. Zuletzt wird er sogar das Alphatier eines Rudels. "Ruf der Wildnis" kann als Gegenstück zu "Wolfsblut" gesehen werden. In "Wolfsblut" wandelt sich das Wildtier schließlich zum Haustier. Beide Geschichten sind mitreißend erzählt. "Ruf der Wildnis" weckt Sehnsucht nach unberührter Wildnis und absoluter innerer Freiheit. Ein wunderbares Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Emiliano Zapata am 11. März 2014
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ein großer, kräftiger Haushund aus dem Süden der USA wird gestohlen, verkauft und in der Wildnis des Nordens als Schlittenhund eingesetzt. Er lernt zu kämpfen, zu arbeiten und sich zu behaupten. Sein Körper wird sehnig und stark, doch unter seinem Fell finden sich mehr und mehr Narben. Zudem machen ihm Rivalen, Hunger, schlechte Menschen und die wilden Wölfe das Leben schwer.

Flott erzählte Geschichte, in der London der Frage auf den Grund geht, wie viel Wolf noch in einem domestizierten Hund und wie viel Höhlenmensch in uns Neuzeitmenschen steckt. Ich empfehle, nach "Der Ruf der Wildnis" gleich den Roman "Wolfsblut" zu lesen, in dem der Autor dieses Gedankenspiel umdreht.
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