Im Großen und Ganzen eine amüsante Geschichte über Auswanderung, Landbesitz, Liebe und Intrigen im familiären Kreis. Man entwickelt unweigerlich Sympathien und Antisympathien mit den Hauptdarstellern dieses Romans. Der Leitfaden ist jederzeit vorhanden. Was mir besonders gefallen hat, ist die Schilderung der Autorin über die Behandlung der zwangsverpflichteten Arbeiter (Kanaka) auf der Plantage des Corby Morgan. Hier geht es fast menschlich zu. Man kann sich unschwer vorstellen, dass dies in der damaligen Zeit nicht immer der Fall gewesen ist. Das hat mir an diesem Roman gut gefallen. Weniger gut finde ich jedoch, dass man nicht erfährt, wie es Corby und Sylvia in ihrer neuen Heimat ergangen ist. Schlussendlich ist es jedoch ein Roman, den man mit Interesse und Feude liest und der in keiner Phase seiner über 500 Seiten langweilig gerät.