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Der Ruf

Fritz Kortner , Johanna Hofer , Josef Báky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Fritz Kortner, Johanna Hofer, Rosemary Murphy, Lina Carstens, William Sinnigen
  • Regisseur(e): Josef Báky
  • Komponist: Georg Haentzschel
  • Künstler: Werner Krien, Walter Rühland, Fritz Maurischat, Wolfgang Becker, Richard König
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: WVG Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. August 2008
  • Produktionsjahr: 1949
  • Spieldauer: 101 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001BRYZK2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.715 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Synopsis

Der deutsch-jüdische Professor Mauthner hat 15 Jahre in Amerika im Exil gelebt. Nun, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, folgt er dem Ruf seiner alten Universität und will wieder in Deutschland lehren. Dabei stößt er auf Widerstand bei seinen Emigrantenfreunden in Amerika. In seinem Heimatland angekommen, sieht er sich allerdings weitaus schwierigeren Problemen ausgesetzt: Zum einen dem antisemitischen Neo-Faschismus an seiner Universität, zum anderen trifft er auf seine verloren geglaubte Frau...

Produktbeschreibungen

WVG Der Ruf, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 22.08.08

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Film - fesselndes Zeitdokument 30. Oktober 2008
Format:DVD
Unter den Filmen, die unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entstanden, ist dieses - erstaunlicherweise relativ unbekannte - Werk etwas besonderes. Es vermittelt eine Perspektive, die sonst wenig zum Tragen kommt, nämlich die der deutschsprachigen Emigranten, die sich trotz allem noch der alten Heimat verbunden fühlten. Ihre Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen werden hier aus erster Hand wiedergegeben. Was Prof. Mauthner erlebt, ist zwar fiktiv, aber durchaus wirklichkeitsnah, wenngleich die Abneigung gegen (jüdische) Emigranten wohl in der Regel etwas versteckter daher kam. Dennoch beeindruckt der Film durch seine Authentizität und auch dadurch, daß er sich reiner Schwarz-Weiß-Malerei enthält. Er besteht aus vielen ganz unterschiedlichen Szenen, teils heiter, teils pathetisch, teils nachdenklich machend. Oft scheinen sie gar nicht recht zusammen zu passen, etwa wenn gerade noch der Professor seiner Ex-Frau (auf Englisch) vorgeworfen hat, sie sei schon immer antisemitisch gewesen; am nächsten Morgen unterhalten sie sich wieder ganz sachlich und freundlich (auf Deutsch). Aber so widersprüchlich und vielschichtig war (und ist) die Wirklichkeit wohl tatsächlich.
Außergewöhnlich ist auch die Machart des Films: die Deutschen werden von Deutschen, die Amerikaner von Amerikanern gespielt, und es wird ungefähr zu gleichen Teilen Englisch und Deutsch gesprochen. Das Hin und Her zwischen den zwei Sprachen ist ein wesentliches Element des Films und steuert immer wieder auch etwas zum Lachen bei.
Ein hochinteressanter, bewegender und sehr persönlicher Film. (Der Hauptdarsteller Fritz Kortner hat auch das Drehbuch verfaßt.) Man darf hoffen, daß die DVD ihm größere Bekanntheit verschafft.
Das auf der Hülle versprochene Hintergrundmaterial habe ich auf der DVD leider nicht gefunden. Das ist schade, gerade bei so einem Film.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fritz Kortner!!! 17. Juli 2010
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Die Rezension von Ulrich Hartmann kann ich Wort für Wort unterschreiben.Einer der bedeutsamsten Filme, die ich je gesehen habe, herzzerreißend - und dabei psychologisch fundiert in allen affektiven Szenen. Eine der wenigen Möglichkeiten, Kortners Schauspielkunst noch zu sehen, seine vielschichtige Intensität. Auch eine wichtige Ergänzung für jeden, der/die Kortners Autobiografien gelesen hat. - Manchmal mußte ich an Theodor W.Adorno denken und dessen Situation nach 1945 (Exil/dort akademisch anerkannt/der Ruf nach Frankfurt/die Entscheidung - gegenüber dem Unverständnis vieler Exildeutscher/die Ambivalenz in Deutschland selbst). Beide haben einander gekannt und geschätzt, Adorno hat Kortner offensichtlich verehrt, und Kortner hat Adorno zitiert..

In den posthum veröffentlichten autobiografischen Aufzeichnungen 'Letzten Endes' schreibt Kortner über den Film (dessen Drehbuch er als jüdischer Emigrant und nunmehriger US-Bürger geschrieben hatte):
"Mein Film wurde nur in drei bis vier Städten gezeigt, ansonsten abgedrosselt. Das geschah, obwohl Produktion, amerikanische Filmstelle und ich streng darauf achteten, daß darin Behauptetes durch Aktenmaterial belegt werden konnte. In jenem Film, 'Ruf' hieß er, wurde behauptet und dargestellt, daß unter der nachhitlerischen Studentenschaft die antijüdischen Überzeugungen noch immer höchst viril wären. Der Film wollte aufklären, berichtigen, um Verständnis werben, war er ja von einem geschrieben worden, der kurz vorher unter der Anklage gestanden hatte, mit den Deutschen zu fraternisieren. Er wurde mißverstanden, soweit er überhaupt gesehen werden konnte. Der überwiegend große Teil des Filmpublikums hatte zwar keine Gelegenheit, ihn zu beurteilen, hielt sich jedoch an die verhetzenden Gerüchte über den 'Ruf' und verurteilte ihn." (München 1971, Seite 28/9)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kortners Nachkriegs-Deutschland 25. Mai 2011
Format:DVD
Aus heutiger Perspektive stellt sich die Geschichte des deutschen Nachkriegsfilms gerne so dar, als habe es erst mit dem Autorenkino der späten Sechziger so etwas wie eine filmische Auseinandersetzung mit bundesrepublikanischer Realität gegeben - aber diese Sichtweise ist falsch. Direkt nach dem Untergang des Nazi-Reiches entstanden einige hochinteressante Werke, die exakt diese Wirklichkeit sehr genau sezierten. Fritz Kortners "Ruf" gehört dazu. Er behandelt das Schicksal von Emigranten, die Restauration und die unterschwellig weiter existierende braune Pest an Deutschlands Universitäten anhand eines - zugegebenermaßen etwas pathetisch erzählten - Einzelschicksals, nämlich dem eines Flüchtlings, der aus den USA nach Deutschland zurück gerufen wird, um dort eine Professur anzutreten. Um diese Figur sind die verschiedenen "Modelle" des Umgangs mit Nazismus und Wiederaufbau gruppiert: Emigranten, die dringend von der Rückkehr abraten, amerikanische Studenten, die mit Forscherblick auf das neu entstehende Deutschland schauen, alte und junge Nazis kontra Demokratie-willigen etc. Dringend zu empfehlen!
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