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Der Rote Wolf
 
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Der Rote Wolf [Taschenbuch]

Liza Marklund , Paul Berf
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 5 (1. April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499232979
  • ISBN-13: 978-3499232978
  • Originaltitel: Den röda vargen
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.106 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Liza Marklund
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der "Gelbe Drache", ein Profikiller und international gesuchter Terrorist, kehrt nach über 30 Jahren todkrank nach Schweden zurück, um noch einmal seine alten Weggefährten einer maoistischen Splittergruppe um sich zu scharen. Gleichzeitig fliegt die Stockholmer Journalistin Annika Bengtzon ins nordschwedische Luleå, um sich mit ihrem Kollegen Benny Ekland in Verbindung zu setzen. Der meint, den Hintergründen eines nie aufgeklärten Terroranschlags Ende der 60er Jahre auf die Spur gekommen zu sein. Doch als Annika in Luleå eintrifft, erhält sie die Nachricht vom Tod ihres Kollegen.

Trotz der Widerstände in ihrer Stockholmer Redaktion beginnt Annika sofort mit ihren Recherchen, da sie der Unfallversion von Eklands Tod keinen Glauben schenkt. Und tatsächlich: Kurze Zeit später wird ein kleiner Junge, zufällig Zeuge des “Unfalls”, ermordet aufgefunden. Zwischenzeitlich muss Annika zu ihrer Familie ins novemberkalte Stockholm zurückkehren, wo ihr auch noch private Probleme zu schaffen machen: Ihr Mann geht offenbar fremd, und ihre beste Freundin Anne Snapphane steht vor einer beruflichen und privaten Katastrophe ...

Liza Marklund legt mit Der rote Wolf ihren fünften Thriller um die Sensationsjournalistin Annika Bengtzon vor. Sie bleibt dabei ihrer Linie treu: Wieder spielen darin Korruption und politische Intrigen eine Rolle. Auch in der Beschreibung des Privatlebens ihrer Protagonisten führt sie ihre bisherigen Romane weiter -- die Nebenhandlungen beschäftigen sich mit deren Karrierestreben, Eifersüchteleien und persönlichen Machtkämpfen.

In Erzähltempo und Spannungsaufbau knüpft Marklund zwar im besten Sinne an ihr erfolgreiches Debüt Olympisches Feuer an, doch ihre Versuche, die dauergestresste Serienheldin publikumswirksam noch an krankhaften Depressionen und "inneren Stimmen" leiden zu lassen, wirken unglaubwürdig und blutleer. Dazu kommt, dass die Heldin im Sinne der sehr schematischen Dramaturgie Marklunds zuletzt immer in einer scheinbar auswegslosen Situation dem Täter ausgeliefert ist. Irgendwann wirkt das unglaubwürdig. --Christian Koch -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Mit Der rote Wolf' hat Liza Marklund zu ihrer Bestform zurückgefunden." (Woman)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein „typischer Marklund" kann man sagen, und damit ein Kriminalroman, den Liza Marklund - Fans auf keinen Fall verpassen sollten. Da mir „Roter Wolf" wieder besser gefallen hat als der Vorgänger „Prime Time", kann ich das Buch auch als „Einstiegsdroge" empfehlen.

Liza Marklund gelingt es in ihren Büchern ja durchweg, die Spannung eines Krimis und die Kritik an verschiedenen Phänomenen in der schwedischen Politik und Gesellschaft miteinander zu verbinden. Dabei kann man als Leser/in feststellen, dass Schweden und Deutschland in ihren Entwicklungen wohl gar nicht so weit auseinander liegen.

Da Marklunds „Heldin" Annika Bengtzon als Journalistin arbeitet, bekommen ihre Romane eine etwas andere Farbe als die vieler sonstiger Krimis aus Nordeuropa, in denen Polizisten und Kriminalisten am Werke sind. Und der „Blick hinter die Kulissen", den Marklund ihren Lesern/innen ermöglicht, betrifft die Mechanismen der Machtausübung in den Massenmedien und ihre Verknüpfung mit politischen Machenschaften. Welche Intrigen werden gesponnen, und wer kann wen mit welchen Informationen unter Druck setzen?

Annika Bengtzon macht eine schwere Zeit durch. Sie hat psychische Probleme, die von ihren letzten traumatischen Erlebnissen herrühren (sie war mit einer Mörderin in einem Tunnel eingeschlossen - war das „Olympisches Feuer"? Ich kann mich nicht entsinnen!). Im Privatleben kriselt es, weil ihr Mann Thomas nicht damit klar kommt. dass sie nach der Babypause wieder mit vollem Einsatz als Journalistin arbeiten möchte, wenn auch freiberuflich. Der Verlag, für den Annika arbeitet, verschreibt sich zunehmend dem voyeuristischen Journalismus - das ärgert sie. Ihr Chef ist mit ihrer Arbeit nicht mehr zufrieden, weil sie dem neuen Stil des Verlages nicht mehr entspricht - sie ist ihm zu ernsthaft und aufrichtig. Außerdem hat sie sich gerade eines Themas angenommen, für das es der Einschätzung ihres Chefs nach keine Leserschaft gibt: Sie versucht den tatsächlichen Hintergründen eines terroristischen Anschlags auf ein Militärflugzeug in Nordschweden aus dem Jahr 1969 auf die Spur zu kommen.

Und auch der Leser fragt sich zunächst, was daran wohl so spannend ist. Schnell wird aber klar, dass das, was 1969 passierte, spürbar in das Heute hinein wirkt. Weil ja die Personen, die sich damals als kommunistisch motivierte terroristische Zelle zusammengefunden haben, heute noch leben; hinter bürgerlichen Fassaden, teilweise in Machtpositionen - und da das Verbrechen damals nicht aufgeklärt wurde, ist jeder von ihnen erpressbar oder er steht unter dem Druck, enttarnt zu werden. Und als der Kopf der Zelle nach nunmehr 35 Jahren im Ausland todkrank nach Schweden zurückkehrt, um Abschied von seinen damaligen Freunden zu nehmen und Kontakt zu ihnen aufnimmt, gerät einiges in Aufruhr.

Spannend und mit Anspruch geschrieben - auch wenn sich die Muster in Liza Marklunds Büchern immer etwas ähneln.

Wermutstropfen beim Lesen ist, dass Annika Bengtzon manchmal ein wenig zu heldenhaft agieren muss, und sie auch mit Fähigkeiten versehen worden ist, aus ihren Mitmenschen gerade solche Informationen hervorzulocken, die sie bislang niemandem gegenüber preisgegeben haben. Das wirkt leider konstruiert.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von brocke
Format:Taschenbuch
Annika Bengtzon hat an vielen Fronten zu kämpfen: gegen ihre Alpträume, für den Bestand ihrer Ehe, für die sonst immer verlässliche Freundin, die momentan allerdings dem Alkohol frönt, gegen den Chef und natürlich für die Pressefreiheit. Bei so viel Trouble bleibt ihr trotzdem noch genug Atem für ihre Recherche. Ach ja, um was geht`s da überhaupt? Um einen todkrankren Reisenden, der nach 30 Jahren Exil in seine Heimatstadt Lulea zurückkehrt, offene Rechnungen aus alten Maozeiten und blutige Träume im Reisegepäck. Lulea ist auch das Ziel Annika Bengtzons. Sie folgt der Blutspur eines 30 Jahre zurückliegenden, nie aufgeklärten Anschlags auf den dortigen Militärflughafen. Während ihrer Recherche kommen ihr ein paar Leichen in die Quere und es beginnt eine Art Schnitzeljagd, denn die Tatorte sind mit Maozitaten markiert. Dass es sich in Annikas Fällen nie um kleine Fische sondern um Chefetagen handelt, ist selbstverständlich. Am Ende kommt es wie`s kommen muss: Annika schaut dem Täter ins Auge und damit quasi (wieder mal) dem eigenen Tod. Aber zum Glück für uns taucht sie im nächstn Fall von Liza Marklund ja wieder auf.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Den röda vargen 8. August 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Marklund hat wirklich an ihrem Stil gearbeitet. Die Person der Annika wird immer interessanter. Wie Annika ihre Ehe zu retten versucht, ist doch gigantisch. Thomas ist wirklich unerträglich. Ich gehe mehrmals die Woche die Hantverkargatan runter und seufze immer, wenn ich an Annikas Hausnummer vorbeikomme.

Ich habe erst das schwedische Original gelesen und dann die Übersetzung. Stilistische Fehler gehen vor allem zu Lasten des Übersetzers und des deutschen Lektorats.

Ich möchte alle warnen, sich die Hörbücher zu kaufen. Sie sind gekürzt und die deutschen lektoren haben nur das Skelett übriggelassen. Vor allem haben sie zielsicher alles gekürzt, was die Story wirklich ausmacht. In Schweden bekommt man ein Kilo CDs. Völlig zundenkbar, daß dort gekürzt würde.

Noch etwas: Anhand der Wegbeschreibungen, wenn Annika mit dem Bus durch Stockholm fährt, kann man in Stockholm sicher und genau mit dem Bus ans Ziel kommen.

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Anika Bengtzon, nach einer Geiselnahme so traumatisiert, dass sie die Englein singen hört, stößt bei ihren Recherchen zum Thema Terrorismus auf einen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. August 2009 von Pixie
Zu viel Politik
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Veröffentlicht am 29. Juli 2007 von H. Schröder
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Spannung aus Schweden
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Liza Marklund zeigt wieder mal all ihre Stärken
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Veröffentlicht am 8. April 2006 von M. Rüdiger
Wie immer-super!
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Veröffentlicht am 3. Mai 2005 von Insidonna
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Veröffentlicht am 11. Januar 2005 von Golani
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