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Der Rote Planet
 
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Der Rote Planet [Taschenbuch]

Robert A. Heinlein
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Bastei Lübbe (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232143
  • ISBN-13: 978-3404232147
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 597.880 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

carpe.com

Noch 'ne Mars-Revolution
Dies ist der dritte Roman in Heinleins Jugendroman-Reihe, die er für den Scribner's-Verlag schrieb. Das Buch gehört mit zum Besten, mit dem ein Einsteiger Zugang zur Science Fiction-Literatur finden kann. Der Verlag hängt sich an die gegenwärtige Mode an, in deren Mittelpunkt die Erforschung des Mars steht.

Auf dem Mars haben sich die ersten Kolonisten angesiedelt. Sie werden hier als ganz normale amerikanische Familien aus den Fünfzigern geschildert -- jeder weiß also, wer der "Herr im Haus" ist. Und wie noch heute dürfen diese "Amerikaner im All" auch Pistolen und Gewehre tragen, sobald sie alt genug sind und einen Eid geschworen haben. So auch Jim und sein bester Freund Frank, die in der Süd-Kolonie leben und ihr erstes Jahr an der Akademie in der Verwaltungshauptstadt beginnen. Sie nehmen Jims speziellen Freund, ein intelligentes Marswesen namens Willis mit. Willis kann alles, was er hört, exakt wiedergeben.

Leider hat die Akademie einen neuen Direktor bekommen. Howe ist insgeheim ein Feigling, doch seine Angst führt dazu, dass er unterdrückerische Maßnahmen gegen unbotmäßige Studenten einführt: Waffen müssen abgegeben werden, und natürlich auch 'Haustiere'. Obwohl Willis kein Tier ist, wird er den Jungs weggenommen und im Zimmer des Direx eingesperrt. Dies führt zur ersten Rebellion, denn die beiden befreien Willis und fliehen mit ihm in die Eiswüste des Mars, um nach Hause zurückzukehren. Sie haben von Willis erfahren, was Direx Howe und sein Boss, der Verwaltungschef der Mars-Gesellschaft vorhaben: Obwohl der tödliche Marswinter bevorsteht, sollen diesmal die Kolonisten, darunter Jims und Franks Eltern, nicht in wärmere Regionen umsiedeln dürfen, wie das sonst jedes Jahr geschah. Die Jungs müssen ihre Heimat warnen.

Auf dem über 1.000 Meilen langen Weg nach Hause entkommen sie der Polizei der Mars-Gesellschaft, indem sie sich bei den Eingeborenen des Mars verstecken und mit deren Verkehrsmitteln weiterfahren. Willis hilft ihnen sehr bei der Verständigung mit den 3 Meter großen, mystisch angehauchten Gestalten, die Namen wie Gekko oder K'boomch tragen.

Man kann sich leicht vorstellen, dass die Nachricht, die die beiden Jungs ihren Familien bringen, wie eine Bombe einschlägt. Schon bald ziehen wehrhafte Kolonisten gen Hauptstadt, und zwar nicht nur, um dem anrückenden Winter zu entkommen. Wenig später erklärt sich der rote Planet für unabhängig...

Farbige Schilderungen des Planeten, gefährliche Situationen, genaue Charakterisierungen, ein hohes Tempo der Handlung -- all dies macht dieses Buch zu einem Lesevergnügen für den Science Fiction-Fan. Im Grunde handelt es sich um die Übertragung des Unabhängigkeitskrieges auf den roten Planeten. Und Willis erinnert an die "Sternenbestie" Lummox. Wie jenes Alien ist auch Willis ein hoher Vertreter einer nicht-menschlichen Rasse, wird aber von den Kolonisten für ein Haustierchen und Forschungsobjekt gehalten. Und wie dort führt dies beinahe zur Vernichtung der menschlichen Siedler durch die Einheimischen. Man kann diesen Handlungsverlauf als Kommentar auf den Verlauf der amerikanischen Geschichte auffassen.

Der Grund, warum der US-Verlag dieses Buch kürzte, lag darin, dass Kinder nach damaliger Doktrin auf keinen Fall Schusswaffen tragen und damit Erwachsene töten durften, wie das in der ungekürzten Fassung geschildert wird. Diese Fassung konnte von Heinleins Witwe erst in den 90er Jahren autorisiert werden. --Michael Matzer


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantastisch 14. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich bin ein großer Heinlein Fan und dies ist eines meiner Lieblingsbücher des Autors. Die Jugendlichen Frank und Jim kommen einer Verschwörung auf die spur, die Verhindern will das der Mars weiter Kolonisiert wird. Soviel zur Rahmenhandlung. Viel faszinierender ist die Darstellung der Marsianer, ihrer Entwicklungsstadien usw. Ich will niemanden den Spaß verderben, deswegen gehe ich nicht genauer auf die Handlung der Buches ein.

Es sei allerdings noch gesagt das es sich hier um eine ungekürzte Auflage handelt, Heinlein war bei der Erstveröffentlichung gezwungen den Roman zu kürzen. Es passte zum Beispiel nicht in das damalige Weltbild das Jugendliche mit Waffen herrumlaufen.

Ein Spannendes Abenteuer und ein fantastisches Jugendbuch, dass auch ein Super einstieg in die SF sein kann.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Wimmer
Format:Taschenbuch
Wer ein leicht zu verstehenes, gut zu lesendes SciFi Buch für zwischendurch sucht ist hier genau richtig. Die Geschichte ist einfach aufgebaut und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, kann man sich gut in die Charaktere hineinversetzen und sich die Situation vorstellen. Die bildliche Sprache lässt einen schnell alles um sich herum vergessen und man versinkt in seine eigene Gedankenwelt mit Bildern vom Mars.

Dies ist kein Buch für "die hard" Science Fiction Fans, dazu hat es schlicht zu wenig Tiefgang. Wer aber einfach ein richtig gutes Buch lesen will und sich zumindest etwa für SciFi begeistern kann kann bedenkenlos zugreifen. Aber Vorsicht: Man könnte süchtig werden!

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Immer noch aktuell !!! 22. August 2005
Von Carmen Vicari VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Der Roman wurde 1949 geschrieben und hat doch nichts von seiner Aussage eingebüsst. Sicher, das soziale Weltbild entspricht weitgehend der damaligen Zeit, doch tut das der Spannung keinerlei Abbruch. Vor allem die Schilderung der unterschiedlichen Entwicklungsstufen von Menschen und Marsianern hat es am Ende des Buches in sich. Diese Philosophie könnte auch gerade heute entwickelt worden sein. Ich kann das Buch jedem SF-Fan mit ruhigem Gewissen empfehlen.
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