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Der Rote
 
 
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Der Rote [Gebundene Ausgabe]

Bernhard Kegel
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
  • Verlag: marebuchverlag; Auflage: 1 (29. August 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866480679
  • ISBN-13: 978-3866480674
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,8 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 84.902 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Bernhard Kegel
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Plötzlich sind die Wale weg. Sie sind verschwunden, nachdem ein Unterwasserbeben das Meer vor Neuseeland aufgewühlt hat. Dafür liegt der einst beschauliche Küstenstreifen jetzt voller Kalmare, die durch das Absacken eines Unterwassercanyons aus der Tiefsee hochgespült wurden. Und dann taucht er auf: der Rote, ein Kalmar, so groß, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Wer sich an Frank Schätzings "Der Schwarm" erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch - viele Passagen am Anfang von Bernhard Kegels Roman klingen wie eine Kopie des Ökothrillers. Doch dann entwickelt sich die Geschichte ganz anders. Verpackt in das Szenario sind jede Menge Infos über die Kopffüßler. Kegel macht sich durch seine spannenden Beschreibungen selbst Konkurren: Statt sein Buch zu beenden, könnte man auch ins nächste Aquarium gehen und echte Kalmare beim chamäleonartigen Farbwechsel und ihrer fast geisterhaften Art der Fortbewegung beobachten. (bl)

Pressestimmen

«Bernhard Kegel ist ein Thriller-Autor mit einem todsicheren Instinkt für spannende Geschichten. … Der deutsche Thriller lebt, er gedeiht in den Tiefen der Ozeane.» (Ulrich Wickert)

«Bernhard Kegel ist der deutsche Michael Crichton. DER ROTE ist sein Meisterwerk.» (Ulrich Baron, Die Welt)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
...ist die Basis für diesen tollen Wissenschaftsthriller. Ein Seebeben verändert das Leben der Meereswissenschaftler an der Küste Neuseelands schlagartig. Die Wale verschwinden, dafür liegen tausende tote Kopffüßer am Strand. Auf der Suche nach Erklärungen geraten die Wissenschaftler in einen Kampf zwischen wissenschaftlichen Ergeiz, Naturschutz und Profitgier.

Dieser Roman macht richtig Spaß und vor allem neugierig. Man möchte nach dem Lesen noch vielmehr über die faszinierenden Unterwasserwelten erfahren. Die Handlung bleibt ein wenig hinter dem wissenschaftlichen Aspekt zurück. Es gibt ein paar Zufälle zuviel und Beschreibung der Charaktere könnte detaillierter sein. Das hat meinen Lesespaß allerdings nicht getrübt.

Beim Anblick des Buches kommt einem zunächst das sehr erfolgreiche Buch "Der Schwarm" in den Sinn. Damit sollte es aber überhaupt nicht vergleichen und schon gar nicht verwechselt werden. "Der Rote" enthält zwar auch einen ordentlichen Schuss Fiktion, ist dabei aber nicht zu weit von der Realität entfernt. Der wissenschaftliche Hintergrund ist offensichtlich gut recherchiert und sehr fundiert. Unvorstellbar, welche Geheimnisse da in der Welt der Kraken und Kalmare darauf warten, entdeckt zu werden. Dieses Buch macht einfach Lust auf Meer...
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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich gebe zu, ich habe mich nie besonders um Kraken oder andere Tintenfische gekümmert, außer, dass ich sie mir gerne beim Griechen aus der Speisekarte wähle. Aber nach, ach was sage ich, schon während der Lektüre des "Roten" habe ich begonnen Fachbücher zu wälzen und im Internet zu recherchieren. Die lebendige Schilderung der seltsamen Geschöpfe in Bernhard Kegels "Der Rote" hatten meine Neugierde geweckt.

Natürlich geht es hier vordergründig nicht um Wissenschaft. Wie gesagt, es steht "Roman" drauf. Das ist listig, denn Bernhard Kegel weiß: "Seriöse Wissenschaft ist den Leuten zu anstrengend. Und zu langweilig. Sie wollen dieses dramatische Fressen- und Gefressenwerden ..." Und so entstand ein Roman, den man getrost als Wissenschaftsthriller bezeichnen kann.

*Authentisch*
Der deutsche Kalmarexperte Hermann Pauli versucht in Neuseeland seine familiären Probleme zu verarbeiten und wird mitten in ein Naturschauspiel gespült. Ein Erdrutsch verursacht einen mittleren Tsunami, der an Land schwemmt, was sonst in mehreren hundert Metern Tiefe im Meer lebt; in einer Tiefe, in der Pottwale jagen. Ein blutender junger Pottwal lässt ahnen, dass den Kalmarexperten noch einiges erwartet.

Die Romanfiguren sind erfreulich authentisch. Ihre Probleme, ihre Denke, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Macken sind absolut glaubwürdig gezeichnet.

*Nachdenkenswert*
Einige Passagen regen zum Nachdenken an. Das, was die beiden Hauptprotagonisten am Schluss noch bewerkstelligen, unter Lebensgefahr, lässt die Frage diskutieren, die immer wieder auftaucht: War es das Risiko wert, angesichts eines doch fragwürdigen Nutzens? Oder das Problem, dass es kaum noch Biologen gibt, die unsere Artenvielfalt bestimmen können. Genau dies wäre aber wichtig, um die Ergebnisse der Molekularbiologie und der Evolutionsforschung in Einklang zu bringen zu können ("Systematiker wie John, die mit ihrer akribischen Arbeit die Grundlage für die gesamte Biologie schufen, würden bald wegrationalisiert werden. ... Was sie tun, gilt als altmodisch.")

*Das Beutetier: der Leser*
Ob nun ein kleiner Pottwal einen Riesenkalmar fängt, oder eher der Riesenkalmar einen Pottwal, bleibt offen. Klar ist hier nur, dass das Buch den Leser mit seinen Tentakeln erfasst und mit den Saugnäpfen starker Arme anzieht, aus denen es kein Entrinnen gibt.

Die Leser sind hier aber auch noch auf andere Weise "Opfer". Ähnlich wie es Frank Schätzing mit "Der Schwarm" gelang, so gelingt es auch Bernhard Kegel, den Lesern so ganz nebenbei eine Menge über das Leben unter Wasser beizubringen. Und wer die eindrucksvolle Beschreibung der pulsierenden Farbänderungen von Tintenfischen und ihrer erstaunlichen Verhaltensweisen nicht glaubt, der mag bei YouTube Videoclips nach "Octopus" durchsuchen: Kurzfilme von schnellen Farbänderungen, von cleveren Kalmaren, die an ihr Futter kommen, indem sie verschlossene Gefäße öffnen, durch engste Röhren fließen ... eine phantastische Welt. Oder sehen was passiert, wenn ein großer Kalmar einen etwa gleich großen Hai trifft!

*Das Buch: Eine Liebeserklärung*
Vielleicht bin ich ja berufsgeschädigt, da ich Biowissenschaften als solche schon packend finde (auch ohne Thriller). Aber es stimmt schon, für nicht-wissenschaftlich orientierte Zeitgenossen ist Wissenschaftliches oft nur spannend, wenn es riesengroß oder dramatisch ist. Fressen und Gefressen werden. Aber viele Wege führen zu einem Verständnis unserer Welt.

"Der Rote" ist Bernhard Kegels Liebeserklärung an das Leben im Meer. Ein Buch für Meeres-Begeisterte und für solche, die noch gar nicht wissen, was sie alles versäumen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Es ist ein Jammer. Das eigentlich interessante und unverbrauchte Thema wird so lebendig und frisch erzählt wie ein vor drei Tagen angeschwemmter, von der Sonne getrockneter Kalmar am Strand des Dr. Pauli.

Im Grunde fehlt es dem Roman an drei für einen Spannungsroman elementaren Dingen:
1. Interessanten Figuren
2. Einem Spannungsbogen
3. Erzählerischem Witz

zu 1.
Die Hauptfigur ist ein eher nörgeliger deutscher Professor in der späten Mid-Life-Crisis. Nun kann man auch Miesepeter symphatisch, skurril oder wenigstens als "Original" charakterisieren, um sie dem Leser nahezubringen. Hermann Pauli bleibt ein nörgeliger deutscher Professor in der späten Mid-Life-Crisis, dessen Selbstzweifel gefühlte 30% des Buches ausmachen und die so staublangweilig runtererzählt sind, dass man lieber nichts mehr davon wissen will.
Dazu gibt es Stereotypen von der Stange: Eine idealistische walforschende Studentin, deren bemerkenswerteste und auch einzige individuelle Charakterisierung ist, dass sie schon Mitte Dreissig ist. Ansonsten hat auch sie Selbstzweifel... und das war es auch schon. Es gibt noch ein paar andere Walforscher - irgendwo zwischen Greenpeace und Studentenhilfswerk - über die man kaum etwas erfährt. Die Gegenspieler sind ein gelegentlich auftauchender "böser" Bürgermeister, der sich natürlich nur um die Stadteinnahmen sorgt und ein ebenfalls deutscher Karrierewissenschaftler. Auch hier bewegt sich die Charaktertiefe auf Abziehbildniveau.

zu 2.
Der Roman fängt eigentlich routiniert an: In den Alltag bricht die Katastrophe... und das war es auch schon mit Erzähltempo und unerwarteten Storywendungen. Unfassbar lange verharrt der Autor bei Hermann Pauli, dessen (wie gesagt staubtrocken erzählten) innerer Krisenbewältigung und guckt ihm beim Auflesen von toten Kalmaren am Strand zu. Den Walforschern sind die Wale abgehauen (die Tiere spielen dann auch keine Rolle mehr) und "Der Rote" guckt ab und zu mal unspektakulär aus den Wellen oder dümpelt in einer Bucht herum.
Die Jagd nach dem Tier wird gar nicht erst erzählt (statt dessen darf der alte Prof mit der mitteljungen Studentin in die Kiste - was auch wirkt wie mit der Brechstange in den Plot gebrochen) und es ist eigentlich unverzeihlich, dass nicht einmal die beiden Gegenpole der Wissenschaft, Pauli und Degenhart, zu echten Gegenspielern aufgebaut werden. Wortgefechte? Gegenseitiges Austricksen und Intrigen? Das Entwickeln einer sich steigernden (feindlichen) Beziehung? Fehlanzeige...

zu 3.
Das kann man kurz machen: Erzählerischen Witz gibt es nicht. Weder Wortwitz noch überraschende Ideen. Von Dramatik fehlt dem Autor jede Vorstellung. Man quält sich so durch die Seiten und wird von der Geschichte nie gepackt. 30 Seiten am Stück gelesen - dann hat man entweder Bettschwere oder erhebt sich aus dem Sessel um lieber den Geschirrspüler auszuräumen. Selbst die Charaktere dozieren in gleichen Sprachstil, ein weiterer Punkt, der verhindert dass sie zu Originalen werden.

Fazit: Die zwei Sterne gibt es für die unverbrauchte Idee und sachliche Qualität der Fakten. Der Roman selbst ist so mitreissend wie eine morgendliche Uni-Vorlesung eines älteren Professors, der eigentlich auch lieber im Bett geblieben wäre.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht nur für Biologen geeignet
Schnell noch, bevor der neue Roman von Bernhard Kegel mit seinem Biologie-Professor Herrmann Pauli rauskommt, habe ich DER ROTE gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von gagamaus veröffentlicht
Viel erhofft, aber...
dann doch nicht das was ich erwartet habe.

Wissenschaftliche Zusammenhänge sind relativ gut erzählt, aber Handlung und/oder Spannung kamen nie so recht... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von duplo veröffentlicht
Spannend und interessant
"Der Rote" ist mir immer wieder in die Hände gefallen, bis ich mich entschloss, das Buch doch zu kaufen, obwohl ich vom Autor vorher noch nie etwas gehört hatte und ich... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Haifisch veröffentlicht
Thriller auf zerebraler Ebene
Neuseeland ist unter anderem bekannt für seinen Waltourismus und dieser steht auch hier zunächst im Anfang des Romans und beeinflusst im Weiteren auch die Handlung... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von K. Beck-Ewerhardy veröffentlicht
Chrrr, chrrr, chrrr...
... war ich etwa eingeschlafen ?! Na das passiert mir ja nicht sehr oft.
Die Story ist in den Vorrezensionen bis zum Abwinken beschrieben worden, aber wie liest sich das Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Herr Kaufrausch veröffentlicht
Interessant
Dieser Roman ist interessant, bietet eine gute Geschichte und liest sich gut. Allerdings werde ich das Gefühl nicht los, das alles schon einmal ähnlich - ja sogar etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von S. U. A. GbR veröffentlicht
National Geograph als Roman
oder.. Was Sie schon immer über Cephalopoden wissen wollten...

Ein paar Wissenschaftler, Kraken, Sepien und Kalamare, dazu ein Tierfilmer, ein bisschen Herzschmerz... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von R. Weller veröffentlicht
Unterwasserwelt - wieder mal sehr spannend
Ich fand das Buch sehr spannend und gut zu lesen.
Nach einem Wasserbeben verschwinden erst die Wale und statt dessen tauchen viele seltene Arten von Kalmaren auf. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Bella22 veröffentlicht
Klappentext paßt nicht zum Inhalt: Kein Krimi!
Interessantes, gut recherchiertes und eher ungewöhnliches Thema, aber leider oft sehr zäh. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von Eifelperle
Langweilig
Erste Roman den Ich gelangweilt zur seite legen musste weil der Schriftsteller ein mit details überflutet was kein Mensch interessiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. April 2010 von Feedback2012
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Warum keine Eigenwerbung? 0 01.05.2010
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