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Der Robotregent. Perry Rhodan 06.
 
 
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Der Robotregent. Perry Rhodan 06. [Gebundene Ausgabe]

William Voltz
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 415 Seiten
  • Verlag: Edel Germany (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3811806807
  • ISBN-13: 978-3811806801
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 13,7 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 22.164 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

ls Beauftragter des gnadenlos über das Große Imperium der Arkoniden herrschenden Robotgehirns muß Perry Rhodan dem Planeten Zalit einen Besuch abstatten. Dort stößt er auf geheimnisvolle fremde Lebewesen, die Mooff. Er folgt der Spur des Grauens und gelangt nach Honur, wo die Besatzung seines Raumschiffes von der schrecklichen Nonus-Pest befallen wird. Siebenhundert Menschen, darunter auch Thora, Bully und viele Mutanten, sind vom Tode bedroht. Wer sind die geheimnisvollen Drahtzieher hinter all diesen Ereignissen? Die Suche nach einer Antwort auf diese Frage führt Rhodan schließlich nach Aralon, dem Zentrum der Galaktischen Mediziner. Dort wird nicht nur über Leben und Tod der kranken Raumfahrer, sondern über das Schicksal der ganzen Menschheit entschieden...

Auszug aus Perry Rhodan, Bd.6, Der Robotregent von Perry Rhodan. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Zwei stählerne Ungetüme standen reglos inmitten des unendlichen Weltraums, der so von Sternen angefüllt war, daß er an keiner Stelle schwarz zu sein schien. Die Menge der Sonnen war ein ungewohnter Anblick für einen Menschen, der nur den Nachthimmel der Erde kannte. Aber die Sonne Arkon steht 34 000 Lichtjahre von der Erde entfernt im Kugelsternhaufen M-13, der mehr als 100 000 Sterne auf
einem Raum von 230 Lichtjahren Durchmesser zusammengedrängt
besitzt. Manche Sonnen stehen so eng beisammen, daß man sie für Doppelsonnen halten könnte, aber im astronomischen Sinn sind sie es natürlich nicht.
Arkon liegt fast im Zentrum dieses Kugelhaufens und wiederum
drei Lichtjahre von den beiden Ungetümen entfernt, die in einem Abstand von mehr als dreißig Milliarden Kilometern eine rote Riesensonne umkreisten.
Mit einem einzigen Sprung durch den Hyperraum war Perry
Rhodan aus dem Zentrum des Machtbereichs der Arkoniden geflohen und hoffte, in der Nachbarschaft der roten Sonne Zeit zu haben, die Raumfahrer an das erbeutete Riesenschiff zu gewöhnen. Eine sofortige Rückkehr zur Erde schien ihm unter den gegebenen Umständen zu riskant.
Das erbeutete Schiff war das eine Ungetüm.
Wie die STARDUST II hatte es die Form einer Kugel, war
allerdings doppelt so groß. Mit einem Durchmesser von anderthalb Kilometern stellte das Superschlachtschiff der Arkoniden alles in den Schatten, was Rhodan oder ein anderer Mensch sich vorzustellen vermocht hatte. Antrieb und Bewaffnung glichen im Prinzip dem Vorbild der STARDUST II, hatten jedoch naturgemäß andere Dimensionen erreicht.
In den Hangars standen 40 "Kaulquappen", Kugelschiffe von 60
Metern Durchmesser, die jederzeit ausgeschleust und in den Einsatz geschickt werden konnten. Sie erforderten eine Besatzung von 15 bis 25 Mann.
Diese Riesenkugel ließ das dicht daneben schwebende Raumschiff GANYMED fast zierlich erscheinen, obwohl es auch immerhin 840 Meter lang war und an der stärksten Stelle einen Durchmesser von 200 Metern aufwies. Doch nicht nur die Größe, sondern insbesondere die Walzenform unterschied es von der Riesenkugel, der Rhodan den Namen TITAN gegeben hatte.
An Bord der GANYMED befanden sich 300 Mann Besatzung, die
von den Übungsmanövern verschont blieben, mit denen sich die 700 Raumfahrer der TITAN wohl oder übel abfinden mußten, denn die TITAN befand sich erst seit einigen Tagen in Rhodans Besitz.
Die Kontrollzentrale war fast doppelt so groß wie die der auf der Erde zurückgebliebenen STARDUST II. Die unvorstellbare Fülle der Instrumente und Schalttafeln wirkte verwirrend, und wahrscheinlich hätte Rhodan ihren Sinn niemals begriffen, wäre er nicht durch die Hypnoschulung der Arkoniden gegangen. So aber hatte es nur wenige Sekunden gedauert, bis das Schiff seinen Befehlen gehorchte - sehr zum Verdruß des gigantischen Positronengehirns, des eigentlichen Herrschers über das Imperium der dekadenten Arkoniden.
Das war die größte Überraschung für Perry Rhodan gewesen: Nicht die Arkoniden oder deren Imperator, sondern ein riesiges Positronengehirn verwaltete das große Sternenreich. Nur so war es zu erklären,daß dieses Reich bis heute noch nicht auseinandergefallen war.
Rhodan stand mit dem Rücken gegen die Kontrollen gelehnt und
betrachtete seine engsten Mitarbeiter und Freunde, die nach der letzten Alarmübung und einem kurzen Imbiß in die Zentrale gerufen worden waren.
Als Vertreter des Mutantenkorps stand der Telepath John Marshall,ein gebürtiger Australier, unmittelbar neben der Arkonidin Thora, deren Traum von einer ruhmreichen Rückkehr nach Arkon so jäh zerstört worden war. Ihre hochaufgerichtete Gestalt verriet nichts von der herben Enttäuschung, an der sie innerlich fast zerbrochen wäre. Im Gegenteil: Es schien Rhodan, als habe er die Arkonidin mit dem hellblonden Haar und den goldrot schimmernden Augen noch nie so entschlossen und stark gesehen wie in diesem Augenblick. Auch Crest, ihr alter Gefährte und Leiter ihrer vor dreizehn Jahren auf dem
irdischen Mond notgelandeten Raumexpedition, schien wie aus einem langen, erquickenden Schlaf erwacht.
Rhodan nahm die positive Veränderung seiner beiden Freunde mit Erleichterung zur Kenntnis. Er hatte zuerst befürchtet, die Enttäuschung würde sie zerbrechen lassen, aber nun stellte sich heraus, daß das Gegenteil eingetreten war.
Oberst Freyt, jetzt Kommandant der GANYMED, war ebenfalls
anwesend. Rein äußerlich gesehen ähnelte er Perry Rhodan ein wenig,was ihn immer wieder mit unbegründetem Stolz erfüllte und Bully wiederum Veranlassung gab, ihn gelegentlich aufzuziehen.
Bully und Tiff standen zusammen. Der junge Leutnant, ehemaliger Kadett der terranischen Raum-Akademie, hatte das Vertrauen seiner Vorgesetzten errungen und gehörte bereits mit "zur Familie", wie Bully es nannte. Die bisherigen gemeinsamen Einsätze hatten Tiff und Bully zu guten Freunden werden lassen.
Das merkwürdigste Mitglied der Versammlung jedoch war Gucky.
Etwa einen Meter groß und mit rostbraunem Fell bedeckt, glich
Gucky einer Riesenmaus mit einem flachen Biberschwanz. Als sich Gucky damals bei der Landung der STARDUST II auf dem Planeten der sterbenden Sonne an Bord des Schiffes geschlichen hatte und mit seiner telekinetischen Gabe zu spielen begann, ahnte noch niemand,daß Gucky auch die Telepathie und die Teleportation beherrschte.
Inzwischen zählte Gucky zu Rhodans besten und fähigsten Freunden.
Er saß aufrecht und lehnte den Rücken gegen die Wand. Sein
einziger Nagezahn stand ein wenig vor. In den treuen Augen stand ein wenig Ungeduld.
Gucky sagte in Interkosmo: "Wenn ich mich nicht irre, sind wir alle da. Könnten wir nicht endlich anfangen? Ich möchte gern wissen, was wir vorhaben."
Seine Stimme klang hell und zirpend. Bully grinste und stieß Tiff unauffällig in die Rippen. "Wie gut, daß wir Gucky haben. Da brauche ich wenigstens diese dumme Frage nicht zu stellen."
Rhodan lächelte dem Mausbiber zu und streifte Bully nur kurz mit einem warnenden Blick. Jetzt war keine Zeit für die üblichen Auseinandersetzungen, die meist mit einer Niederlage Bullys endeten.
"Die Lage darf als bekannt vorausgesetzt werden", begann er
sachlich. "Der rote Riesenstern ist in den irdischen Katalogen nicht verzeichnet und wird noch einen Namen erhalten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Im sechsten Band der Perry Rhodan - Hardcoverserie fädelt Perry Rhodan ein riskantes Täuschungsmanöver ein, um die Erde vor der drohenden Vernichtung durch die Springer zu beschützen. Gleichzeitig arrangiert er mit dem großen Rechengehirn auf Arkon, das das riesige Imperium beherrscht, eine Art Waffenstillstand. Rhodan nutzt außerdem eine geheime Verschwörung in einem Nachbarsystem nahe von Arkon, um seine Stellung zum Imperium zu verbessern und erhält als Dank die TITAN, ein riesiger Kugelraumer, den er noch vor kurzem bei seiner Flucht von Arkon dem Imperium „entliehen" hat. Doch dann gerät er in eine raffinierte Falle, die seiner Mannschaft das Leben kosten kann. Um seine Männer zu retten, muss Rhodan wieder einen Trick anwenden und legt sich damit gleichzeitig mit den Aras, der Ärzterasse des Imperiums an, die ebenfalls mit den Springern verwandt sind. Somit hat sich Terra einen neuen Feind gemacht.

In diesem Band kommen, für einige vielleicht überraschend, auch gesellschaftskritische Fragen zum Ausdruck. Mit der Herrschaft eines Computers über ein unvorstellbar riesiges Reich stellt sich einem die Frage, wie weit der Fortschritt der Technik gehen darf, vor allem, ob oder wie weit die Technik den Menschen ersetzen oder verdrängen darf. Außerdem werden die Möglichkeiten der modernen Medizin betrachtet, deren Missbrauch eine ernste Gefahr sein könnte. Auch bei diesem Band empfiehlt sich, seine Vorgänger bereits gelesen zu haben. Zwar bleibt die Geschichte ohne das Vorwissen immer noch spannend, aber irgendwie fehlt dabei dann die Atmosphäre und einige Entscheidungen sind dann nicht mehr so verständlich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Qualität und Lieferung 8. Januar 2012
Von lothar
Format:Gebundene Ausgabe
Die bestellte Ware wurde im 1a Zustand schnell geliefert. Es gibt nichts auszusetzen.Sehr gern bestelle ich hier wieder, wenn ich Bedarf habe.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Der Robotregent... 29. Dezember 2011
Format:Gebundene Ausgabe
...stellt als sechster Silberband den Abschluss des ersten Zyklus 'Die Dritte Macht' dar. Dabei gelingt es ein sowohl stimmiges Ende, als auch einen interessanten Ausblick zu schaffen, der zum Weiterlesen animiert

Zum Inhalt:

Rhodan und mit ihm Terra verstricken sich immer mehr in die politischen Interna des mächtigen Arkonreiches. Der Brennpunkt ist hierbei im Moment der Planet Zalit, auf dem telepatisch begabte Wesen, die sogenannten Mooffs, die Einheimischen mehr und mehr unter ihre geistige Kontrolle zwingen. Es dauert geraume Zeit, bis den Terranern klar wird, dass diese Wesen nur Handlanger einer weiteren Macht sind, deren Bestreben die Machtübernahme auf Arkon ist. Das Robotgehirn, welches an Stelle der über die Jahrtausende degenerierten Arkoniden mit eiserner Hand das Reich regiert, beauftragt Rhodan diesem Komplott auf den Grund zu gehen. Zu diesem Zweck wird ihm eines der modernsten Großraumschiffe der Arkonflotte, die Titan, überlassen.
Rhodan stellt fest, dass es auf Zalit unter den Zalitern Widerstandszellen gibt welche die Herrschaft der Mooffs beenden und ihre Souverenität wiedererlangen möchten, diese Bewegung wird tatkräftig v.a. durch das Mutantenkorps unterstützt. Die Spur der Ermittlungen der Terraner führt zum Planeten Honur, auf dem über 700 Mannschaftsmitglieder, darunter auch Thora und Bully, an der tödlichen Nonus Pest erkranken. In weiterer Folge gelangt Rhodan den Indizien folgend mit seiner verbliebenen Rumpfmannschaft auf den Planeten Aralon, die Hochburg der galaktischen Mediziner, den Aras. Ein Machtspiel zwischen Aras, Überschweren und dem von Arkon beauftragten Rhodan beginnt seinen Lauf zu nehmen, mit Entscheidungen deren Tragweite noch keinesfalls absehbar sind, weder für Terra noch für Arkon'

Fazit: Interessanter Abschluss des Zyklus mit viel Potential für weitere spannende Abenteuer. In sich ist die Geschichte schlüssig und aufgrund ihrer zahlreichen Schauplätze, sowie eines zügigen Erzähltempos angenehm kurzweilig.
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