Wer Phantasie meint, meint nicht nur J.R.R. Tolkien den unbestrittenen Meister der Phantastischen Geschichten, sondern auch David und Leigh Eddings.
Mit „Der Riva Kodex" legen sie ihren Lesern endlich viele Hintergrundinformationen über „ihre Welt" vor.
Ähnlich wie Tolkien mit „Die Saga von Mittelerde, Das Buch der verschollenen Geschichten und Das Silmarillion" zeigen sie uns nun, was sie schon oft in ihren Büchern angesprochen hatten. Sei es nun in: „Die Malloreon Saga", „Die Belgariad-Saga", „Die Elenium-Saga", "Die Tamuli-Saga", „Polgara die Zauberin" oder „Belgarath der Zauberer".
Der Leser erhält Zugang zu Stammbäumen, Landkarten und Zeittafeln. So unter anderem die Geschichte der Kaiserreich von Tolnedra, Maragor und Arendien.
Er erfährt aber auch den Ursprung des Auge Aldurs und kann im verbotenen Buch von Torak lesen - obwohl dies bei Todesstrafe verboten ist, jedenfalls in Tolnedra, Arendien, Sendarien, im Ulgoland, im Königreich Cherek, des Hütertums Riva, Drasnien und Algarien. Ebenso ist es verboten im Aldurtal und im Gebiet der Marag. Es stehen Verhandlungen an, dieses Verbot auch auf Nyissa auszuweiten.
Wer also die oben genannten Büchern schon sein Eigen nennt, sollte sich nicht scheuen auch noch diese Buch seinem Bücherschrank zuzuführen. Denn es lohnt sich wirklich nur für denjenigen, der schon mindestens eine der oben angeführten Sagen gelesen hat.
Allen anderen seien alle Bände von David und Leigh Eddings wärmstens ans Herz gelegt.
Denn frei nach Belgarath: Die Geschichte sollte man dort beginnen, wo alle Geschichten beginnen, am Anfang.