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Der Ritter, den es nicht gab: Roman
 
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Der Ritter, den es nicht gab: Roman [Taschenbuch]

Italo Calvino , Oswalt von Nostitz
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 2. Aufl. (1. Mai 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423107421
  • ISBN-13: 978-3423107426
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 44.162 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Innen hohl, besteht Ritter Agilulf nur aus Rüstung, Kampfgeist und Pflichtgefühl: Das Musterbild eines ordentlichen Soldaten. Doch ausgerechnet diesen ergebensten Kämpfer Karls des Großen trifft der Verdacht, zu Unrecht zum Ritter geschlagen worden zu sein.

Autorenportrait

Italo Calvino wurde 1923 in Santiago de las Vegas/Kuba geboren, wuchs in San Remo auf und kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Partisan gegen die Deutschen. Nach seinem Studium der Agrarwissenschaften, Philosophie und Literatur war er einige Jahre als Lektor bei dem italienischen Verlag Einaudi beschäftigt. Danach lebte er als freier Schriftsteller in Rom, Paris und in Siena, wo er 1985 starb. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Viele von Calvinos Büchern sind heute in Italien Volksgut und Schullektüre.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ritter Agilulf ist die strahlendste Figur im Heer Karls des Großen, immer pünkltich, immer ordentlich, die Rüstung immer spiegelnd blank poliert... er hat nur ein Problem: Nämlich, daß es ihn nicht gibt. In der schimmernden Rüstung steckt nichts als Luft, Ehre, Diensteifer und Pflichtgefühl. Der ideale Soldat? Vielleicht. Schwierig wird es nur des Nachts, wenn Dunkelheit die Welt einhüllt und Kontouren im Schatten zerfließen... dann hat Agilulf mit ernsthaften Existenzzweifeln zu kämpfen, und die können für ihn fatal sein, denn wer nur aus Einbildung besteht, für den ist es fatal, sich über die Welt und die eigene Rolle darin nicht sicher zu sein. Also erlaubt er sich keine Minute Müßigkeit, sondern findet immer Beschäftigung, und sei es, daß der die Tannenzapfen im Wald zählt. Nebenbei trifft der gute Ritter auf allerlei seltsame Gestalten, die seine Disziplin und Selbstbeherrschung auf harte Proben stellen. Eine herrliche Parodie , kurzweilig und unterhaltsam. Calvino schafft es nicht nur, menschliche Marotten auf komische Art vorzuführen, sondern malt ganz nebenbei eine farbenprächtige Kulisse, die seine Charaktäre umrahmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Geschmackssache 8. Mai 2011
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Ich habe mich, ehrlich gesagt, eher durch diese Geschichte gequält, als dass ich sie genießen konnte. Das liegt unter anderem auch an der sehr schwerfälligen Sprache. Ich weiß natürlich, dass sie ein Stilmittel ist, um die Ritterzeit adäquater zu beschreiben, aber für mich war sie ein echtes Hindernis im Lesefluss. Hinzu kommt die meist episodische Erzählweise, die ich ebenfalls nicht sehr schätze, weil sie so wenig Spannung aufbaut. Der Humor ist auch nicht so recht meiner. Von meinem Geschmack abgesehen, muss ich aber anerkennen, dass es sich generell um ein lesenswertes Buch handelt. Das liegt vor allem an den Ideen, die Italo Calvino verarbeitet. Ein Ritter, der eigentlich nicht existiert, der nur durch seinen Willen diese leere Ritterrüstung bewegt und damit jeden normalen Menschen in seinen Taten und Erfolgen übertrumpft, ist schon beachtenswert. Heraus sticht die Szene, in der der Ritter eine Nacht mit einer Frau verbringt, die offenbar die schönste Nacht ihres Lebens erlebt. Welcher leibhaftiger Mann wünscht sich so eine Kunst nicht? Offenbar braucht es die reine Geistigkeit dieses Ritters, den es nicht gibt, um so etwas zu vollbringen.
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