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Der Ritter, den es nicht gab: Roman [Taschenbuch]

Italo Calvino , Oswalt von Nostitz
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. Mai 1987 --  

Kurzbeschreibung

1. Mai 1987

Innen hohl, besteht Ritter Agilulf nur aus Rüstung, Kampfgeist und Pflichtgefühl: Das Musterbild eines ordentlichen Soldaten. Doch ausgerechnet diesen ergebensten Kämpfer Karls des Großen trifft der Verdacht, zu Unrecht zum Ritter geschlagen worden zu sein.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: 2. Aufl. (1. Mai 1987)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423107421
  • ISBN-13: 978-3423107426
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,1 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 737.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Spannung, Witz und Humor charakterisieren die Texte von Calvino, die in einer unverwechselbar präzisen und klaren Sprache verfasst sind.«
Italien Magazin (Amsterdam), Juli 2013 -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Italo Calvino wurde am 15. Oktober 1923 in Santiago de las Vegas/Kuba geboren. Nach seinem Literatur- und Philosophiestudium arbeitete er als Journalist und Lektor. Calvino wurde mit Romanen wie ›Der geteilte Visconte‹ oder ›Der Baron auf den Bäumen‹ als einer der innovativsten italienischen Nachkriegsautoren weltberühmt. Er starb am 19. September 1985 in Siena.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witzige, geistreiche Unterhaltung 24. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ritter Agilulf ist die strahlendste Figur im Heer Karls des Großen, immer pünkltich, immer ordentlich, die Rüstung immer spiegelnd blank poliert... er hat nur ein Problem: Nämlich, daß es ihn nicht gibt. In der schimmernden Rüstung steckt nichts als Luft, Ehre, Diensteifer und Pflichtgefühl. Der ideale Soldat? Vielleicht. Schwierig wird es nur des Nachts, wenn Dunkelheit die Welt einhüllt und Kontouren im Schatten zerfließen... dann hat Agilulf mit ernsthaften Existenzzweifeln zu kämpfen, und die können für ihn fatal sein, denn wer nur aus Einbildung besteht, für den ist es fatal, sich über die Welt und die eigene Rolle darin nicht sicher zu sein. Also erlaubt er sich keine Minute Müßigkeit, sondern findet immer Beschäftigung, und sei es, daß der die Tannenzapfen im Wald zählt. Nebenbei trifft der gute Ritter auf allerlei seltsame Gestalten, die seine Disziplin und Selbstbeherrschung auf harte Proben stellen. Eine herrliche Parodie , kurzweilig und unterhaltsam. Calvino schafft es nicht nur, menschliche Marotten auf komische Art vorzuführen, sondern malt ganz nebenbei eine farbenprächtige Kulisse, die seine Charaktäre umrahmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache 8. Mai 2011
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Ich habe mich, ehrlich gesagt, eher durch diese Geschichte gequält, als dass ich sie genießen konnte. Das liegt unter anderem auch an der sehr schwerfälligen Sprache. Ich weiß natürlich, dass sie ein Stilmittel ist, um die Ritterzeit adäquater zu beschreiben, aber für mich war sie ein echtes Hindernis im Lesefluss. Hinzu kommt die meist episodische Erzählweise, die ich ebenfalls nicht sehr schätze, weil sie so wenig Spannung aufbaut. Der Humor ist auch nicht so recht meiner. Von meinem Geschmack abgesehen, muss ich aber anerkennen, dass es sich generell um ein lesenswertes Buch handelt. Das liegt vor allem an den Ideen, die Italo Calvino verarbeitet. Ein Ritter, der eigentlich nicht existiert, der nur durch seinen Willen diese leere Ritterrüstung bewegt und damit jeden normalen Menschen in seinen Taten und Erfolgen übertrumpft, ist schon beachtenswert. Heraus sticht die Szene, in der der Ritter eine Nacht mit einer Frau verbringt, die offenbar die schönste Nacht ihres Lebens erlebt. Welcher leibhaftiger Mann wünscht sich so eine Kunst nicht? Offenbar braucht es die reine Geistigkeit dieses Ritters, den es nicht gibt, um so etwas zu vollbringen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ritter ohne Furcht, Tadel und Körper 24. April 2013
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Agilulf Emo Bertrandino derer von Guildiverne und der anderen von Korbentratz und Sura, Ritter von Selimpia Citerior und Fez, ist mit seiner strahlend weißen Rüstung und seinem regenbogenfarbenen Federbusch eine außergewöhnliche Erscheinung. Er ist das Ideal eines Ritters, er bewegt sich elegant und gemessen, jeder Schwerthieb sitzt, und jeder Satz, den er spricht, ebenso. Aber: Er ist zu perfekt, um existieren zu können, und deshalb existiert er nicht. Seine Rüstung ist leer. Was ihn einerseits nicht davon abhält, kraft seines Willens und seines Glaubens an die heilige Sache Karl dem Großen als Paladin zu dienen und als pedantischer Primus inter Pares dessen Feldzug gegen die Ungläubigen eine gewisse Ordnung zu verleihen, was ihn andererseits aber, mit Rücksicht auf seine Körperlosigkeit, zum Beispiel die Minne etwas vorsichtiger angehen lässt.

Italo Calvinos Kurzroman (kurz jedenfalls im Vergleich zum seelenverwandten Don Quixote) ist eine wunderbar subversive Groteske. Kaiser Karl ist ein leicht tüddeliger Alter, dem man gelegentlich zuflüstern muss, gegen wen er gerade Krieg führt; die Ritter sind ein versoffener Haufen von Prahlhänsen, deren Hauptaufgabe es ist, sich gegenseitig mit langen Stangen das Blech zu zerbeulen; die Gralshüter, die auch noch auftauchen, eine notgeile Horde seniler Esoteriker, und auch die Ehre der hohen Fräuleins, die es zu retten gilt, ist nicht immer über alle Zweifel erhaben.
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