Habe mir das Buch gekauft, nachdem zu diesem Zeitpunkt hier nur wenige, aber positive Rezensionen standen.
So war die Vorfreude groß, als es in meinem Besitz überging.
Der Autor hat versucht, soviel deutsche Geschichte wie möglich unterzubringen, da wäre dann weniger mehr gewesen und
vor Allem glaubwürdiger.
So hat der Protagonist die Gelegenheit am legänderen Pfingstfest und der Schwertleite der Söhne Barbarossas teilzunehmen.
Bei dessem Tod im Fluß Salpeh ist er dabei, sowie bei allen entscheidenden Stationen seines Sohnes Heinrichs, dem Tod dessen Bruders
Phillips und natürlich auch bei Friedrich II.
Während sich der Anfang und der Mittelteil des Buches noch einigermaßen interessant gestalten, musste ich mich gegen Ende des Buches
durchkämpfen, ich hatte fast den Eindruck, dass der Autor dann auch zum Ende kommen wollte.
Auch ein paar seelische Untiefen beim Charakter unseres Helden hätten dem Buch gut getan, jedenfalls aus meiner subjektiven Sicht.
Extrem störend fand ich beispielsweise auch, dass der Held von Karlsruhe nach Konstanz, an einem Morgen geritten sein will.
Insgesamt bereue ich den Kauf nicht, aber man hätte das Thema noch interessanter gestalten können.