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Der Riss im Spektakel: Mediale Strategien im Kino der Situationisten
 
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Der Riss im Spektakel: Mediale Strategien im Kino der Situationisten [Taschenbuch]

Andrea Backhaus

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Kurzbeschreibung

Guy Debord suchte zeitlebens nach einem Ausweg aus der Warenwelt und den visuell bestimmten Lebensweisen. Als Kopf der französischen Avantgarde-Bewegung „Situationistische Internationale“ (1957-1972) erprobte er vielfältige Strategien als Angriff auf den gesellschaftlichen Schein. Den Situationisten ging es mit dem Umherschweifen im urbanen Raum, der Psychogeographie, den architektonischen Entwürfen und der Zweckentfremdung darum, neue Seh- und Wahrnehmungsweisen zu schaffen. Bereits die Vorgängerorganisation „Lettristische Internationale“ (1952-1957) produzierte Anti-Filme, deren mediale Praxis zugleich den Übergang von einer Werk- zur Ereignis-Kunst markierte. Die vorliegende Arbeit untersucht die künstlerischen Inszenierungsstrategien der lettristischen Kino-Performances und des Debordschen OEuvres, das zwischen 1959 und 1978 entstand. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die subjektive Einbindung in Raum und Zeit ein radikal neues Verständnis von Wahrnehmung, Identität und Medialität ermöglicht und ob – und wenn ja, wie – der situationistische Film als Schaubühne für die Totalität des Spektakels und dessen Destruktion gangbar gemacht werden kann.

Über den Autor

Andrea Backhaus, geboren 1981 in Rostock, beendete ihr Studium 2005 als Diplom-Medienwirtin. Im Anschluss promovierte sie an der Humboldt-Universität Berlin in der Kulturwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienkunst und französische Avantgarde. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als Journalistin unter anderem für ?Die Welt?.

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