Ein wenig enttäuscht bin ich ja von "Flatlander" schon, obwohl dass wohl auch meine eigenen Schuld ist, da ich ohne nachzudenken davon ausgegangen bin, dass alle Niven-Bücher, die das Ringwelt-Wort auf dem Cover tragen auch automatisch mit der Ringwelt zu tun haben. Dem ist nicht so und alle Ringweltabhängigen seien gewarnt, "Flatlander" spielt zwar in der Zeit und im gleichen Universum, aber hat sonst -relativ- wenig mit der Ringwelt zu tun. Nun gut, dass muss dem Buch ja keinen Abbruch tun, aber leider hat es sich bei mir nicht als anderweitig herausragend klassifiziert. Die mal kurzen, mal langen Geschichten um und aus der Sicht von Gil Hamilton dem ARM (so heißt die Organisation für die er arbeitet, aber auch er wird selbst "Arm" genannt, weil er einen imaginären, sprich telekinetischen Arm besitzt) sind weder besonders noch nicht besonders. Kurz, es handelte sich dabei um eine durchschnittlich spannende Story mit einigen guten Ideen. Mehr nicht. Gute Unterhaltung wenn man gerade nichts anderes zu lesen hat oder für einen fairen Preis ein dickes Buch will, dass einen für eine gewisse Zeit in Beschlag nimmt. Wie schon gesagt: Mehr nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)