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Der Ring: Roman [Taschenbuch]

Paul Melko , Ulrich Thiele
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

8. Februar 2011
Ein brillantes Science-Fiction-Abenteuer

Nachdem sich neunzig Prozent der Menschheit aus dem Staub gemacht haben, um in eine andere Realität überzuwechseln, wurde ein gigantischer künstlicher Ring um die Erde errichtet. Die übrig gebliebenen Erdenbewohner wurden genetisch zu neuen Einheiten zusammengefasst. So auch Apollo Papadopulos, der insgesamt aus fünf verschiedenen Teenagern besteht, die darauf programmiert wurden, wie ein Mensch zu denken, zu fühlen und zu handeln...


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (8. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453527658
  • ISBN-13: 978-3453527652
  • Originaltitel: Singularity's Ring
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 377.939 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

textico.de

Nach Die Mauern des Universums erscheint nun auch Paul Melkos Debut-Roman Der Ringauf deutsch - ein Legacy-Roman auf hohem Niveau, cleveren Ideen und spannende SF-Geschichte: Nachdem die Menschheit eine gigantische Raumringkonstruktion um die Erde gebaut hat, wollte sie als Schwarmbewusstsein in eine höhere Bewusstseinsebene wechseln - und verschwand. Zurück blieb der Ring, einige Einzelmenschen und die Pods - Gruppengewusstseine aus 3-5 Personen.

Das Personeneinheitsquintett Apollo Papadopulos soll Raumschiffpilot werden, doch Zufälle und Neugierde bringen es immer näher an das Geheimnis des Rings und der verschwundenen Menschheit - mit der Nähe zu der Wahrheit steigt auch die Gefahr für das Leben der Fünfheit.

Melko erzählt die Geschichte in Der Ring aus den wechselnden Perspektiven der Einzelpersonen des Pods aus Strom, Meda, Quant, Manuel und Moira - 5 verschiedene Blickwinkel auf die Welt und die Ereignisse. Clever und unterhaltsam spannend mit dem geheimnissvollen Verschwinden der Menschheit im Hintergrund - SF zum Weglesen. --Wolfgang Treß/textico.de


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Ideen-SF 10. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Der vorliegende Roman war der Erstling des us-amerikanischen SF-Autors Paul Melko, von dem in Deutschland jedoch zuerst sein hervorragendes Buch "Die Mauern des Universums" (2010 bei Heyne) erschienen ist.
"Der Ring" ist eine gut geschriebene, inhaltlich jedoch nicht hochklassige Abenteuergeschichte, spannend zu lesen, aber längst nicht so ausgereift und wunderbar wie "Die Mauern des Universums".
Erzählt wird von einer Erde in der Zukunft, auf der 90 % der Menschen nicht mehr anwesend sind. Diese hatten sich vorher zu einer Art Kollektivintelligenz zusammen geschlossen, hatten sich durch eine Steckverbindung direkt ins Gehirn mit einer ausgereiften künstlichen Intelligenz verbinden können. Doch diese Menschen, die sich "Community" nannten und die einen gewaltigen künstlichen Ring um die Erde geschaffen hatten, zu dem man mit Fahrstühlen hinauf in den Weltraum fahren konnte, scheinen alle verschwunden. So bekommen es jedenfalls die neuen Schüler mitgeteilt, die genetisch optimiert worden sind und die in der Lage sind, sich mit anderen Kindern zu einer Art "homo gestalt" zusammen zu finden. So funktionieren dann zwei bis fünf Menschen fast wie einer, sie können ihre Psyche, ihre Erinnerungen und Emotionen miteinander teilen und gehören für immer zusammen, haben sogar einen gemeinsamen Namen. Diese verbundenen Menschen werden Pods genannt (bzw. Pod in der Einzahl) und haben die Macht über die Erde, denn die sogenannten Singletons (also Menschen, die nie zu anderen Verbindung hatten oder bei denen die Anbahnung der Verbindung schief gelaufen ist und die alleine übrig blieben) haben auf der Erde nichts zu sagen.
Manuel, Strom, Moira, Meda und Quant sind einer der ganz seltenen Pods, die aus 5 Menschen bestehen. Sie werden darauf trainiert, eine Expedition in den Weltraum zu übernehmen, was schwierig geworden ist, denn mit dem Verschwinden der "Community" ist allen Menschen der Ring verschlossen, der sich völlig von der Außenwelt abgeriegelt hat. Deshalb mußte alles neu aufgebaut werden und die Hoffnung der neuen Machthaber richtet sich auf die neuen, verbesserten Pods.
Als jemand jedoch versucht Manuel, Strom, Quant, Moira und Meda zu ermorden, wird schnell klar, dass viel mehr hinter den neuen Pods steckt, als diese selbst glauben. Und so erfahren die fünf auch, was wirklich aus den Menschen der "Community" geworden ist, wer ihre genetische Optimierung errechnet hat und was ihr eigenes Schicksal dereinst sein soll...
Auch wenn die Geschichte von Anfang an spannend ist (gleich zu Beginn sterben die fünf fast in einer Lawine und der Autor sorgt so gleich für viel Action), so mangelt es dem Roman doch etwas an Tiefe, was vornehmlich an den schablonenhaften Charakteren liegt. So werden die ersten fünf Kapitel zwar aus der Sicht jeweils eines anderen Mitglieds des Fünferpods, der zusammen Apollo Papadopulos heißt, erzählt, aber man merkt fast keinerlei Unterschied zwischen den Einzelnen (lediglich Strom, im Pod der Mann fürs Grobe, unterscheidet sich in Nuancen von den anderen), da Charaktereigenschaften nur extrem schwach ausgeprägt zu sein scheinen. Dass dies der Konstruktion des Autors geschuldet ist (der Entwurf des hier geschilderten "homo gestalt", was konkret bedeutet, dass die Summe aller Teile in ihrem Zusammenwirken mehr ergeben soll als alle Einzelteile einfach nur zusammengerechnet), kann aber während der Lektüre an keiner Stelle glaubhaft dem Leser vermittelt werden. Leider gibt es auch sonst keine glaubhaften Protagonisten, so dass der Spannungsgehalt und die interessanten Ideen bzw. Sujets des Buchs zumindest eine eindrückliche Atmosphäre generieren.
Ein insgesamt lesbarer und unterhaltsamer SF-Roman mit vielen guten Ideen, der schon erahnen lässt, dass Paul Melko ein Autor werden könnte, auf den man sich freuen darf (was er dann mit "Die Mauern des Universums" auch eindrücklich unter Beweis gestellt hat).
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut ausgearbeitete Gesellschaft, wenig Spannung 16. März 2011
Von Andreas Suchanek (Media-Mania) TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Paul Melko entwirft in "Der Ring" eine facettenreiche, durchdachte Zukunftsvision der menschlichen Gesellschaft. Nachdem die technikbasierte Community die Erde verlassen hat, etabliert sich eine ähnliche Gemeinschaft, jedoch auf organischer Basis. Der Autor schildert die Geschichte kapitelweise jeweils aus der Sicht einer Figur aus dem Quintett. Dabei ist jede der fünf Personen durch Genmanipulation entworfen worden, um einen bestimmten Persönlichkeitsteil abzubilden. So ergeben sich faszinierende Blickwinkel auf die verschiedenen Situationen. Die Charaktere agieren glaubhaft als Gesamtkonstrukt, gleichzeitig aber auch als die jeweiligen Individuen. Jedes bringt eigene Vorstellungen und Gedanken mit ein - eine interessante Hauptfigur entsteht.

An andere Stelle versagt "Der Ring" jedoch bedauerlicherweise auf ganzer Linie. Spannung mag während des Lesens nicht aufkommen, schliddern die Figuren doch von Situation zu Situation, ohne erkennbaren roten Faden. Ist dies zu Beginn noch nachvollziehbar, da eine Flucht nun mal aus der Not heraus geboren ist, sind spätere Entscheidungen - die Suche nach den Bären!? - aber vollkommen unrealistisch. Hier wird die Story stellenweise übermäßig gestreckt. Während bei Paul Melkos "Die Mauern des Universums" der Hintergrund zur Zeitreise-Gesellschaft kaum ausgearbeitet war, die Geschichte jedoch fesseln und mitreißen konnte, ist es bei "Der Ring" gerade umgekehrt. Die Ausarbeitung von der Historie bis zur Handlungsgegenwart ist top, die Handlung aber eben nicht spannend.
Auch die Auflösung lässt den Leser unbefriedigt zurück, wird hier doch eine Menge Potenzial verschenkt. Die Wahrheit um die Community wird bereits recht früh in der Handlung deutlich, die Erklärung hätte jedoch besser sein können. Hier wurde im Verlauf der Story kaum dauerhaftes Konfliktpotenzial aufgebaut. Erst gegen Ende wendet sich die Geschichte wieder den Antagonisten zu.

Fazit:
Eine faszinierende Story; gut geschrieben, gut ausgearbeitet und realistisch - eine Sci-Fi-Geschichte mit fundiertem Background. Leider will sich kaum Spannung aufbauen; Potenzial wurde verschenkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Debut!!! 25. Februar 2012
Format:Taschenbuch
Wir finden uns hier in einer Welt wieder in der das einzelne Individuum kaum wichtig ist, die sogenannte Podgesellschaft setzt sich aus Einheiten zusammen die aus 2 ' 5 Personen bestehen, welche als Einheit denken und fühlen. Hier schlüpfen wir in die Rolle von Apollo Papadopulu, einem der wenigen funktionstüchtigen Quintette. Apollo besteht aus Strom, Meda, Quant, Manuel und Moira und jeder erfüllt eine spezielle Aufgabe im Pod, der Einheit die sie bilden. Im Verlauf der Geschichte wechselt die Perspektive zu den einzelnen Personen die Apollo Papadopulus bilden, eine interessante, wenn auch manchmal verwirrende Sache, ist der Roman irgendwie doch aus einer und dann doch wieder aus mehreren Perspektiven geschrieben, wenn man drüber nachdenkt. Da man zum Inhalt nicht viel mehr sagen kann gehen wir mal direkt zum nächsten Punkt über:

Meine Meinung

Der Ring ist ein faszinierender Roman und Melko ein wirklich talentierter, fantasievoller Autor, der sich einer leicht verständlichen Sprache bedient. Der Ring ist sein Debüt-Roman und er zeigt uns eine perfekt konstruierte Welt die spannender kaum sein könnte. Nach und nach entführen uns die Teile von Apollo Papadopulus in diese Welt und bringen sie uns Stück für Stück näher. Sanft und einfühlsam, dass man Zeit hat zu begreifen wie die Pod-Gesellschaft funktioniert und woraus sie sich zusammen setzt. Langsam begreift man wie und was Apollo ist und wird dabei auch immer mehr über den Hintergrund der Welt informiert. Man erfährt so einiges über die Community und kann sich sein eigenes Bild machen je mehr sich die Geschichte vor einem entfaltet.

Wird in vielen Rezensionen kritisiert, dass Melkos Idee nicht neu sei und noch dazu langweilig erzählt, weil es an Action mangelt, so kann ich das scheinbar nicht beurteilen. Die Idee von Schwarmindividuen kam mir in noch keinem Roman unter, ich lese aber auch nicht so viel Science-Fiction, dass es gut sein kann, dass mir sowas bisher entgangen ist. Da für mich Action kein ausschlaggebendes Kriterium für einen guten Roman ist kann und werde ich das in meine persönliche Bewertung nicht mit einfließen lassen.

Fazit

Für mich ist Der Ring ein klasse Debüt, das Lust auf mehr Gedankenkonstrukte des Autors macht. Alles in allem hätte ich mir gewünscht, dass der Roman noch ausführlicher ist oder irgendwie noch 1 ' 2 Teile folgen, das ist aber nicht weiter schlimm. Melko liefert gute Unterhaltung mit kritischem Unterton der meinen Nerv genau getroffen hat. Deswegen 4 von 5 Sternen an dieser Stelle.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Ich bin ich und du bist du
Mir gefiel an dem Roman, wie einfühlsam der Autor es verstanden
hat, eine Art Schwarmintelligenz aus mehreren Menschen, die aber
auch unabhängig agieren... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Hauke Reddmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr schöne Story...
Am Anfang etwas Düster aber sehr Unterhaltsam. Ich kann jedem das Buch empfehlen der auf Zukunfsvisionen unserer Menschheit steht.

5 Sterne von Mir !
Vor 13 Monaten von Michael R. veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unzusammenhängende Ideensammlung
Ich kann mich einigen Vorredner nur anschließen. Im Prinzip handelt es sich bei "Der Ring" um eine durchaus interessante Grundgeschichte, mit vielen schon von anderen Autoren... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von TheReader veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Äks
DieTitelzeile bezieht sich auf den Inhalt des Kapitels, bei dem ich dann verzweifelt aufgegeben habe. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Herr Kaufrausch veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwarmintelligenz gegen Mauern im Universum
Nachdem ich zuerst den Roman "Die Mauern des Unisversum" von Paul Melko verschlungen hatte, wollte ich unbedingt weitere Werke von Paul Melko lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von sisko7 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Gute Ansätze leider im Keim erstickt
Das ganze Buch wirkt ein wenig wie ein Flickwerk, fast so wie die Haupt"person" des Buches, ein Wesen das aus mehreren menschlichen Individuen besteht, die Idee dahinter find ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2011 von S. Wiese
2.0 von 5 Sternen geklauter Idee - etwas eigenes Hinzu gefügt.
Die Idee mit den Menschen mit mehreren Bewusstsein gab es schon vor 30Jahren in der Roman-Serie Perry Rhodan. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2011 von Matthias Rose
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