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Der Ring der Nibelungen: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 2004

43 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530268
  • ISBN-13: 978-3453530263
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 4,9 x 21,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 319.556 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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“Uns ist in alten maeren wunders vil geseit ...” –- In alten Erzählungen wurde uns viel Wunderbares berichtet, zum Beispiel die seltsamen Ereignisse des Nibelungenlieds, die sich in neuen Büchern immer wieder gut verwerten lassen. Das zumindest meinen Wolfgang Hohlbein und Torsten Dewi, die in ihrem Roman Der Ring der Nibelungen allerdings eher Hollywood- und Fantasy-Klischees abspulen als die Atmosphäre des Originals zu evozieren -- einer Mischung aus altgermanischem Heldenlied und höfischem Roman.

Die Handlung setzt bei Siegfrieds Zeugung ein. Darauf folgen Geburt und Kindheit in einer Schmiede und eine kurze Begegnung mit der isländischen Prinzessin Brunhild, die sich in Siegfried verliebt. Später zieht er nach Worms, verliebt sich in die Prinzessin Kriemhild, erschlägt den Drachen, erobert Tarnhelm, Ring und Ansehen. Darauf folgen die Episoden um König Gunthers Brautwerbung, politische Intrigen und Eifersüchteleien, die alsbald zur Ermordung des Helden führen. Kriemhilds Rache schließt die Sache wie zu erwarten ab.

Hohlbein und Dewi benutzen die Figuren und Handlungsraster des Nibelungenlieds, um einen angenehmen und gut lesbaren Abenteuerroman zu verfassen, der dem wirkungsmächtigen Stoff allerdings nur bedingt gerecht wird. Ihre Protagonisten handeln aus der ganzen Palette an Leidenschaften heraus, die in herkömmlicher Unterhaltungsliteratur nicht fehlen darf. Der Streit zwischen Brunhild und Kriemhild beispielsweise resultiert nicht -– wie im Original -- aus verletztem Standesbewusstsein, sondern stellt ein klassisches Eifersuchtsdrama dar, wie es in vielen Schmökern zu finden ist. Vor allem aber die Episode, in der Kriemhilds Rache geschildert wird, enttäuscht, wenn man sie mit der Wucht und Virtuosität des Originals vergleicht.

Wer eine spannende Lektüre für Wartezimmer und S-Bahnfahrten sucht, der wird von Hohlbein und Dewi vorzüglich bedient. Wer sich aber etwas ausführlicher für das Nibelungenlied interessiert, wird kaum auf seine Kosten kommen. --Simon Weinert

Pressestimmen

"Hohlbeins große Stärken sind die Bilder, die er heraufbeschwört. Fast meint man beim Lesen einen Film zu sehen, so detailverliebt beschreibt der Kinofan seine Szenen." (Die Welt)

"Hohlbein vermischt Überlieferung mit Phantasie und schafft ein fantastisches Spektakel!" (Schwäbische Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Holger Ludwig am 12. Februar 2008
Format: Taschenbuch
Das Nibelungenlied ist Weltliteratur, da sollte man mehr daraus machen!!
Das Buch liest sich flüssig und schnell, ohne das jemals so etwas wie
Spannung aufkommt plätschert die Handlung dahin,nicht nur weil ich das Nibelungenlied schon kenne, sondern weil bei aller Treue zu Bekanntem zuwenig Tiefe und zuwenig Details vorhanden sind.
Warum erfahren wir so wenig über Gundomars Kampf gegen Fafnir,das Ringen
der alten Götter mit dem Neuen, Hjalmar und seine Dänen, Regin ( der ist
ja schon ein Geheimnis an sich ), Nothung ( seine Entstehung und die Macht
die es verleiht oder verweigert ).......
Vieles wird leider nur erwähnt oder angedeutet. Die Geschichte wirkt irgendwie "glattgeschliffen", wie aus dem "Windkanal", vieleicht hätte ich auch vorher nicht G.R.R.Martin oder R.Jordan lesen sollen.
Die zwei Sterne gibt es, weil das Buch trotzallem gut geschrieben ist und
durch seine Einfachheit besonders jüngeren Lesern zu empfehlen ist.
Ich hoffe die Fortsetzung ist besser, denn dafür existiert keine Vorlage,
welche den Autoren evtl. etwas den Mut geraubt hat, mehr daraus zu machen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Waldfee_ am 3. November 2011
Format: Taschenbuch
Klappentext:
Als Schmied an den Hof von Burgund gekommen, tötet der junge Krieger Siegfried den Drachen Fafnir, hebt den Schatz der Nibelungen - und erobert das Herz der schönen Königsschwester Kriemhild. Doch die Missgunst Hagens und der Verrat König Gunthers legen die Saat für das Schicksal, das jeden trifft, der das Gold der Nibelungen je berührte.

Zum Buch:
Torsten Dewi ist freischaffender Autor und arbeitet auch immer wieder mit anderen Literaten wie beispielsweise Schätzing oder Eschbach zusammen. Vor allem seine Romane zu der Fernsehserie "Charmed" machten ihn einem breiteren Publikum bekannt. Gemeinsam mit dem beliebten Schriftsteller Wolfgang Hohlbein verfasste er eine Romantriologie über die Nibelungen. Für den Bestseller "Der Ring der Nibelungen" war die Idee zur Fusion beider Autoren sicher nicht die schlechteste. Mit ihrer Interpretation der alten Deutschen Heldendichtung haben sie den Stoff für Jugendliche ab 12 Jahren leicht lesbar aufbereitet.
Die Saga mit einem guten Schuss Fantasybestandteil wird erzählt ohne allzu viel von ihrer Grundstruktur zu verlieren. Leider lassen die Autoren die Zwerge mit ihrem König Alberich ganz aus der Geschichte herausfallen und ersetzen diese durch wispernde Nebel und mäanderförmig durch den Wald schlängelndes Geraune. Auch Hagens Ende entspricht nicht dem der bekannten Geschichte. Man kann das Original nicht neben diese Interpretation legen. Erwartet man eine 1:1 Ausführung wird man hier enttäuscht. Der Jugendliche oder unvorbelastete erwachsene Leser erhält stattdessen einen sehr sehr einfachen Überblick der Nibelungensage.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jane am 30. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Wolfgang Hohlbein und Thorsten Dewi haben mit diesem Roman ihr Können bewiesen. Früher kannte ich nur Hohlbeins gänzlich fantastischen Romane, neuerdings habe ich dann „Hagen von Tronje“ gelesen und war fasziniert von dieser legendären Richtung des Autors. Kurz darauf wurde in der Schule die Nibelungen Sage durchgenommen, der Mehrteiler kam im Fernsehen, und Hohlbein’s neues buch über das Thema erschien.
Da musste ich es einfach haben, auch wenn ich die Geschichte aus Hagen’s Perspektive schon recht gut kannte.
Diesmal legt Hohlbein mit Dewi den Schwerpunkt nicht auf den Verräter Hagen, als was er in diesem Buch deutlich gezeigt wird, sondern mehr auf den Schatz und dazugehörigen Ring der Nibelungen.
Als Siegfried von Xanten mit dem Schatz am Hof Burgunds erscheint, beginnt der Fluch, den die Nibelungen auf jene legen, die ihren Schatz oder Teile ihres Schatzes besitzen…
Es ist eine toller Version der Legende. Alles, was so zum Leben gehört und es spannend macht, ist darin verpackt. Es ist mitfühlend geschrieben, und nicht mehr aus der Hand zu legen, wenn man anfängt zu lesen. Meine Achtung, die Autoren!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anyanka am 17. Dezember 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich mag die Bücher von Wolfgang Hohlbein und daher habe ich mir auch dieses Buch gekauft. Im November lief die verfilmung der Sage und im Nachhinein habe ich dann dieses Buch gelesen, auch vorher wusste ich schon einiges von Siegfried, dem Drachen Fafnir und Brundhild, so dass ich ein wenig voreingenommen an die Sache ranging. Mit dem Film ist dieses Buch in keinster Weise vegleichbar. Das Geschriebene ist für mich immer noch das schönere und Wolfgang Hohlbein hat es geschafft viele Elemente der Sage in diesem Buch zuvereinen die in dem Film z.b. ausgelassen oder entfremdet wurde. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen und bin dann immer traurig das solche Bücher nicht noch mehr Seiten haben.
Wer sich also für die Nibelungen interessiert der sollte sich dieses Buch ruhig kaufen, denn ich finde es ist sehr gelungen, es lässt sich wunderbar lesen, man findet viele Inhalte aus dem Nibelungenlied, sowie man es größtenteils kennt wieder und Wolfgang Hohlbein schafft es die Fantasie lebendig werden zulassen.
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