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Kundenrezensionen

43
4,4 von 5 Sternen
Der Ring des Nibelungen [8 DVDs]
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Basis dieser Rezension ist die Vorabveröffentlichung direkt von der Oper Frankfurt, bereits Anfang März diesen Jahres.

Das Inszenierungskonzept von Eva Nemirova und Jens Kilian beginnt im Rheingold mit dem fallenden Wassertropfen,der symbolisch Wirkungskreise gebirt, die nunmehr bildlich in sich ineinander verschlingenden Kreis- und Ellipsoidbahnen die Bühnenlandschaft als Handlungsebenen beherrschen. Es beinhaltet damit in gewissem Sinne das Heraklit-Prinzip des "alles fließt." Es erinnert ein wenig an frühere, archaisch "streng", karge Bilder von Wieland Wagner Inszenierungen der 1950er Jahre.

Die kreisförmigen Handlungsbahnen oder Ebenen sind Schauplatz des interaktionistischen Prozeßgeschehens. Dabei kommt es dank atmosphärisch stimmungsvoller Ausleuchtung zu beindruckenden Bildkompositionen. Mit dem Drehbühnenkonzept wird das Geschehen im Fluß gehalten. Die Kostümgestaltung ist auf den gesamten Ring bezogen eher durchmischt, mal archaisch, mal tendenziell "modern".

Vom bildlichen Gesamtambiente keinesfalls das von vielen ungeliebte "Regietheater in Reinkultur", aber eben auch kein streng traditionelles, romantisierendes Konzept, wie das von Otto Schenk im ersten Met- Ring auf DVD.
Auch nicht die Bildopulenz des zweiten Met-Rings von Lepage mit dem technologischen Totaltheater.

Von der singschauspielerischen Klasse eine durchmischte Gesamtleistung. Die Personenführung hätte in einigen Szenen dichter, hautnäher sein können, allerdings ist das bei dem vorgegebenen Bühnenaufbau nicht immer einfach zu gewährleisten. Bestimmte Szenen gelingen glänzend, andere fallen ab, wie etwa die zu stark versimplifizierte Verwandlungszene vom Wurm in die Kröte.

Unter sängerischen Aspekten ergeben sich folgende Einschätzungen, wobei ich immer wieder betone, daß das sehr stark geschmacksabhängig ist.

Terje Stensvold ist ein beeindruckender Wotan und Wanderer. Ein kernig markanter, satter Heldenbariton.
Herausragend für mich und geradezu ein Entdeckung, ist die Sieglinde von Amber Wagner. Eine beseelte, anmutige Stimme mit Mezzoeinschlag, die aber auch stimmexpandierende, raumflutende Substanz hat.

Frank van Aaken, den ich auch live kenne, singt einen grundsoliden, stämmigen Siegmund, hat aber nicht die belcantistische Präsenz eines Jonas Kaufmann.
Die Brünnhilde von Susann Bullock ist solide, sie schreit nicht, sie interpretiert, allerdings ohne große charismatische Stimmpräsenz.
Gut auch die Fricka von Martina Duke und der Hunding von Aint Anger. Fundiert tiefgründig der Hagen von Gregory Frank.
Der Siegfried von Lance Ryan durchaus überzeugend, allerdings für mich auf die Länge sehr stimm-monochrom.
Kurt Streit überzeugt als Loge mit glänzender Gestaltung.
Die Riesen von Alfred Reiter und Magnus Baldvinsson sehr solide.
Die Erda ist Meredith Arwady, die Waltraute Claudia Mahnkne, beide überzeugend. Die Gutrune wird von Anja Fidelia Ulrich gesungen, der Gunther von Johannes Martin Kränzle.
Mime ist der solide Peter Marsh.

Hervorragend Alfred Schmeckenbacher als Alberich.
Sehr gut gelungen die Rheintöchter- und die Nornen Szene mit sängerisch exzellenten Umsetzungen.

Sebastian Weigle dirigiert, interpretiert, strukturiert, gemessen, "architektonisch."

Resümee:
Von der optischen Seite sehr interessant, keinesfalls "Regietheater" - wenn man den Ausdruck negativ belegt.
Aber in seiner durchmischten, archaisch, teils auch "modernen" Kostümgestaltung auch nicht das, was sich Traditionelle wünschen, jedenfalls der harte Kern, der optisch immer vom bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts ausgeht.
Sängerisch sind für mich Amber Wagner als Sieglinde und Terje Stensvold als Wotan bemerkenswert.

Wer eine primär archaisch mythische Umsetzung auf teilweise auch karger Bühne liebt, aber auch die teilweise modernen Kostüme akzeptiert, der könnte mit diesem Ring richtig liegen, wenn er nicht zwingend Bildopulenz über alles stellt.
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75 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2012
Seit ich mit etwa 14 Jahren meine erst Walküre (Karajan mit Janowitz und Vickers) von Schallplatten gehört habe, rätsle ich darüber wie man diesen Zyklus adäquat inszenieren könnte. Ich bewundere jeden Regisseur, der den Mut hat das Werk zu inszenieren, trotzdem war die die Geschichte der Ringinszenierungen für mich eine Geschichte des permanenten Scheiterns. Erstmals habe ich bei dieser Aufführung das Gefühl des Gelingens.

Aber zunächst der Reihe nach. Die MET hat natürlich eine der besten Besetzungen, die heutzutage möglich ist aufgeboten. Es ist klar, dass das Beste von heute nicht unbedingt mit dem Besten von gestern mithalten kann. Wer so wie ich etwa 20 komplette Ringaufnahmen (auf CD und DVD) im Plattenschrank hat, wird sowieso nie ganz zufrieden sein, sonst würde ja auch eine Aufnahme reichen.

Besonders erwähnen möchte ich aber Jonas Kaufmann als Siegmund und Eric Owens als Alberich, die dem Vergleich mit großen Vorgängern mühelos standhalten. Und dann ist da noch Bryn Terfel, ein Ereignis für sich! Er entsprach so gar nicht als Typ meiner Vorstellung eines Wotan und ist stimmlich und als Darsteller so überzeugend, dass man es fast nur noch so sehen will.

Womit wir langsam bei der Regie, dem größten Plus dieser Aufnahme anlangen. Ich muss vorausschicken, dass ich das Regietheater nicht besonders schätze. Ich mag keine klugscheissenden Regisseure, die mir die Welt erklären wollen, aber nicht fähig sind eine einfache Geschichte klar und verständlich zu erzählen. Ich will im Theater die Entwicklung, die Gefühle und Schicksale der handelnden Personen miterleben, nicht erklärt bekommen.

Eine allzu naturalistische" Inszenierung des Ring wirkt immer etwas lächerlich, auch bei dieser Aufführung mag man über Alberichs Verwandlung in eine Kröte auf offener Bühne oder den grottenbahnartigen Drachen Fafners lächeln, aber man sollte deshalb die sorgfältige Personenführung nicht übersehen. Die Sänger leisten als Schauspieler großartiges. Jede kleine Rolle ist genau gezeichnet. Dazu kommen eine optimale Kameraführung und ein brillanter Bildschnitt. (Ist die fade Brian Large-Zeit jetzt endlich vorbei?)

Noch nie habe ich die Todesverkündigung Brünnhildes oder Wotans Abschied so bewegend erlebt. Das sind nur zwei Beispiele aber man sollte sie sich aufmerksam ansehen: Wotans Wandlung vom rasenden Wüterich zum gebrochenen liebenden Vater, der sich von seinem Kind trennt kann man nicht besser nacherleben.

Es wird noch viele Ringinszenierungen geben. Es werden immer wieder großartige Sänger die Rollen interpretieren. Vielleicht wird es Regisseure geben, die noch eindrucksvollere optische Lösungen erreichen, bei ähnlich grandioser Personenführung. Ich habe bis heute jedenfalls keine bessere Inszenierung von Wagners Ring gesehen, daher scheinen mir 5 Sterne gerechtfertigt
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35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Robert Lepage Ring Konzept löst den alten naturalistischen Otto Schenk Ring an der Met ab. Niemand kann an der Met eine Ring Konzeption erwarten, die in irgendeiner Weise eine interpretatorische Note hat. Lepage setzt bühnenoptisch auf Technik total. Wenn man will, ist das Naturalismus technologisch umgesetzt mit einer rein illustrativen Optik oder auch negativ formuliert, "alter Wein in neuen Schläuchen".
Lepage bekundet, daß er sich konzeptionell stark an den allerersten Ring angelehnt hat, soweit das möglich ist, auf der Basis wissenschaftlicher Dokumente. Das ist ein Ansatz, der vor allem die reinen Traditionalisten erfreuen wird, der aber auch aus meiner Sicht durchaus legitim ist, allerdings keinesfalls einen Maßstab für Werktreue darstellt.

Unter rezeptionsgeschichtlicher Betrachtung ist diese Umsetzung reichlich dürftig. Als -just for fun- Ring, sehr ansprechend, wobei allerdings die mangelnde Personenführung besonders negativ zu Buche schlägt. Teils beeindruckende Bildlandschaften wechseln mit schwächeren Szenen ab. Manchmal steht sich die gewaltige "Bühnenmaschinerie" auch selbst im Wege.

Von der sängerischen Seite wird teils ausgezeichnet interpretiert. Allerdings ist aus meiner Hörperspektive die Stimme von Deborah Voigt in keiner Verfassung gewesen, die sie als Brünnhilde zwingend gemacht hätte. Mangelnder Kernfokus und "brüchige" Stimmführung mit wenigen positiven Stellen, in denen sie überzeugender wirkt.
Eva Maria Westbroek`s Sieglinde ist sehr akzeptabel, aber auch sie habe ich live schon besser gehört.
Stepahie Blythe ist eine substanzvoll gestaltende Fricka.
Herauragend die lyrisch belcantistische Gestaltung des Loge durch Richard Croft. Zeigt wie dieser Rolle gerade durch die belcantistische Gestaltung, die ja auch Wagner vorschwebte, wenn man den Dokumenten trauen darf, ganz neue Seiten abgewonnen werden können. Ähnlich lyrisch waren Siegfried Jerusalem, Peter Schreier und Herbert Schachtschneider(Oper Köln).
Machtvoll der Bass von Hans-Peter König als Hunding, Fafner und Hagen. Leider fehlte hier die richtige Personenführung, so daß die Rollengestaltung zu brav wirkte. Den Sänger habe ich mehrfach in Düsseldorf live gesehen, ein großartiger Bass.
Franz-Peter Selig ist der hervorragende Fasolt.
Jay-Hunter Morris gestaltet die schwierige Rolle des Siegfried insgesamt sehr zufriedenstellend.
Ian Paterson überzeugt als Gunther. Gerhard Siegel ist der hervorragende Mime, ein exzellenter Singschauspieler.
Bryn Terfel überzeugt als Wotan, wobei ihm insbesondere die subtil auszugestaltenden Passagen gelingen. Als Wanderer glänzend.
Waltraud Meier als Waltraute leidet unter der mangelnden Personenführung besonders in der Brünnhilde/Waltraute Szene.
Eric Owens ist der begeisternde Alberich. Eine absolute Sternstunde.

Gleiches gilt für den belcantistisch gesungenen Siegmund durch Jonas Kaufmann. Eine ungemein souveräne Gestaltung mit dunkel strömenden Tenor zeichnen ihn aus. Wagner schwebte ja nach wissenschaftlicher Quellenlage eine belcantistische Interpretation vor, hier kann man sie finden. Kaufmann singt in der Technik des sogenannten gedeckten Singens, im Gegensatz zum offenen Singen. Beides ist technisch unterschiedlich, aber nicht auf einer richtig - falsch - besser-schlechter Ebene einzuordnen. Es hängt von vielen individuellen Faktoren ab, welcher Technik sich ein Sänger bedient.

Die Uraufführung wurde 1876 in Bayreuth in - 14.29 - dirigiert.
Das Dirigat von Levine/Luisi liegt auf der breit üppigen Seite. Insgesamt 15.33. 1994 benötigte er 15.36
Furtwängler brauchte z.B. 1953 - 15.o6. Knappertsbusch 1951 - 15.20. Siegfried Wagner 1896 - 14.13-.
Nach der Auswertung aller neuen wissenschaftlichen Quellen hat Wagner stets auf zügige und schnellere Tempi gedrängt. Hartmut Haenchen hat dem Rechnung getragen und in seinem Amsterdam Ring 1998 - 13.45- gebraucht.

Insgesamt wird klar, daß diese optische Umsetzung keinesfalls für Liebhaber des interaktionistisch interpretatorischen Musiktheaters ist. Wen spektakuläre Bilder ansprechen, wird hier bestens bedient.
Von der sängerischen Seite lohnen sich der Siegmund von Jonas Kaufmann, der Alberich von Eric Owens und der Loge von Richard Croft.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2012
Diesen Ring habe ich an 4 aufeinanderfolgenden Samstagen im Kino gesehen. Ich war von Anfang an begeistert. So stelle ich mir eine Inszenierung des Wagner`schen Bühnenwerks, angepasst an die heute Zeit vor. Dabei messe ich nicht die Zeit, die der eine oder andere Part aus dem Werk dauert, bewerte nicht ob länger oder kürzer gut wäre. Hier stimmt einfach alles: Das Bühnenbild, das Orchester, die Dirigenten, die Solisten und die Interpretation des Werkes. Für mich: fehlerlos. Jetzt endlich kann ich diesen Ring auch auf Blue-Ray erwerben. Für mich das Beste, was ich bisher gesehen und gehört habe. Bayreuth sollte sich davon eine Scheibe abschneiden. So geht Wagner heute, ohne das Gesamtwerk zu vergewaltigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2013
... vielleicht nicht perfekt, aber musikalisch absolut gelungen, dramaturgisch verständlich und durchdacht und ausserdem wunderschön anzusehen.
Da wir im Frühsommer 2012 das Glück hatten, Karten für diesen Zyklus 'ergattert' zu haben und ihn live miterleben zu können, haben wir uns nun auch die DVDs gekauft.
Die Frankfurter Oper beeindruckt uns nun schon seit einigen Jahren mit ihren Sängern und Aufführungen und dieser Ring ist sicher einer der Höhepunkte.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2013
Als Opernneuling habe ich mich an Wagners Ring gewagt und ich muss sagen, es hat mich total begeistert diese wundervolle Umsetzung der New Yorker Metropolitan Opera zu sehen. Ich habe die 4 Opernteile (15-16 Stunden Oper) + 2 Stunden "Making of" an einem Wochenende förmlich verschlungen. Die Geschichte, die Darsteller, die Inzenierung und natürlich die Musik ziehen einen förmlich in seinen Bann. Es handelt sich hierbei um eine eher traditionelle Umsetzung des Ring-Stoffes mit schönen klassischen Kostümen, toller Bühnentechnik und hervorragenden Sängern. Das Bild und der Ton sind sehr gut. Bei der 3. Oper "Siegfried" fehlt mir aber ein wenig die Bildschärfe. Das mag aber auch an dem dunklen Set liegen. Bei diesem Teil würde ich nur 4 von 5 Sternen für das Bild vergeben. Als Extras sind neben der seperaten Blu-ray mit dem "Making of" auch auf jeder BD einige Interviews drauf. Leider hat man bei den Interviews die Untertitelung versäumt. Das ist recht schade, aber ansonsten eine sehr gelungene Veröffentlichung. Ich kann sie nur allen Operninteressierten ans Herz legen.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2012
Ich bin restlos begeistert.

Bryn Terfel ist ein Wotan der einen sprachlos und begeistert zurück läßt, Jonas Kaufmann ein strahlender, dunkel-viril getönter Siegmund und Debbie Voigt eine prachtvolle Brünnhilde.

Dazu das differenzierte und dramatische Dirigat von Levine und Luisi.

Musikalisch ein Traum und auch die Inszenierung überzeugt: Starke Bilder, tolle Effekte und eine subtile Menschendarstellung.

Wärmste Empfehlung!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. November 2012
Die MET ist unbestritten weltweit die Oper mit dem größtem Potential - mit dieser RING Einspielung wurden wirklich Maßstäbe gesetzt! Hier stimmt jedes Detail, die Sänger agieren nicht so statisch wie bei Wagner oft gesehen, das Bühnenbild ist spektakulär ohne vor "Moderne" den Zuseher zu erschlagen - kurz: für Liebhaber der großen Oper ein MUSS!
Die Besetzungsliste spricht für sich - lesen Sie kurz hinein, aber die Realität ist einfach umwerfend.
Das Besondere ist aber das man diese Aufführungen - wer kommt schon nach New York? - in höchster Bild- und Tonqualität erleben kann, nur Abhängig von der eigenen Anlage!
Und die Untertitel (natürlich abschaltbar und auch in deutsch!) sind bei dieser altertümlichen Sprache für mich ein weiterer Vorteil!
Die Gesamtaufnahme enthält auch eine ganze DVD zum "Making off", also zur Herstellung des spektakulären Bühnenbildes, der Preis für dieses Set ist absolut ein Zuckerl - kurz: Zwei Wagner-Liebhaber in meinem Bekanntenkreis erhalten dieses Set zu Weihnachten - wenn Sie es hier lesen: Freut Euch!

HKF aus Wien
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2012
Ich habe diesen Ring live im Kino miterlebt: Weltklasse Sänger, eines der besten Orchester mit fantastischen Dirigenten, eine sehr ausgefeilte und eindrückliche Personenregie, großartiger Einsatz modernster Technik, die aber immer angenehm im Hintergrund bleibt und nur der visuellen Begleitung der Stücke dient. Aber vor allem: Endlich einmal wieder eine Inszenierung, die das Werk in den Mittelpunkt stellt. Nach der - ich möchte es schon fast Vergewaltigung nennen - der Stücke, die es in den letzten Jahren gab, endlich ein Ring, so wie Wagner es wohl gewünscht hätte.
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am 20. Juli 2015
Grossartig!Die erste "moderne" regie,die ich,als Opernfan( und selbst Musiker) finde treu zu Libretto,trotzdem neu als Inszenierung,herrlicher Gesang,empfehlenswert ,danke!Jiří Kotouc,Prag
P.S.diese Rezension ist zu kopliziert zu ausfühlen!!
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