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Der Richter und sein Henker
 
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Der Richter und sein Henker

Jon Voight , Jacqueline Bisset , Maximilian Schell    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,98 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Der Richter und sein Henker + Textanalyse und Interpretation zu Dürrenmatt. Der Richter und sein Henker. Königs Erläuterungen: Alle erforderlichen Infos für Abitur, Matura, Klausur und Referat plus Prüfungsaufgaben mit Lösungen + Der Richter und sein Henker.
Preis für alle drei: EUR 25,87

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Produktinformation

  • Darsteller: Jon Voight, Jacqueline Bisset, Martin Ritt
  • Regisseur(e): Maximilian Schell
  • Komponist: Ennio Morricone
  • Format: PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 4. August 2011
  • Produktionsjahr: 1975
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004ZH34W0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.634 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Auf dem alternden, todkranken Schweizer Kommissar Bärlach lastet ein Ereignis aus längst vergangenen Tagen: Er ließ sich mit seinem Jugendfreund Gastmann auf eine Wette ein, als dieser behauptete, ein Verbrechen begehen zu können, ohne dafür belangt zu werden. Tatsächlich konnte Gastmann der Mord an ihrer gemeinsamen Freundin Nicole nicht nachgewiesen werden. Doch als nun ein inkognito gegen Gastmann ermittelnder Mitarbeiter Bärlachs erschossen aufgefunden wird, sieht Bärlach die Zeit gekommen, die alte Rechnung zu begleichen. Sein Instrument dabei ist der ambitionierte Polizist Tschanz.

Produktbeschreibungen

Dem alten und schwer kranken Schweizer Kommissar Hans Bärlach bleibt nicht mehr viel Zeit, um eine dreißig Jahre zurückliegende Wette zum Abschluss zu bringen. Sein Gegenspieler Richard Gastmann behauptete einst, in Anwesenheit Bärlachs ein Verbrechen begehen zu können, ohne dass dieser ihm die Tat beweisen könnte und stieß bei einem gemeinsamen Aufenthalt in Istanbul die gemeinsame Freundin Nadine von einer Brücke in den Tod. Viele Jahre später schickt Bärlach ihm nun seinen Henker und richtet Gastmann für einen Mord, den er ausnahmsweise nicht

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von
Format:DVD
Friedrich Dürrenmatt selbst schrieb das Drehbuch, Maximilian Schell führte Regie. Ein ausnahmslos hochkarätige Besetzung stand zur Verfügung.
Das Resultat liegt nahe an der Vorlage, lediglich die im Roman im Mittelpunkt stehende Frage des "Warum?" wird dem Film als Prolog vorangestellt.
Interessant auch, daß der Autor bewußt keine 1:1-Umsetzung seiner Romanvorlage für den Film wollte und das so entstandene Meisterwerk (Zitat Dürrenmatt) als
eigenständig gelten darf (zwischen Entstehung des Filmes und des Romanes liegen über 30 Jahre).

Neben der Starbesetzung sind es die Randfiguren, wie der Dorfpolizist Clenin, die Haushälterin Schönler oder die Mietköchin Toni, die ihren Part kongenial
spielen. Den Schriftsteller gibt kein geringener als Dürrenmatt selbst, gedreht wurde diese Szene sogar im Wohnhaus des Autors. Am allermeisten jedoch begeistert die feine musikalische Untermalung ebenso wie die ruhige und klare Kameraführung und eine perfekte Beleuchtung, so wie man sich die Szenen bildlich beim Lesen der Novelle vorstellen mag. Unübertroffen die Überführungsfahrt des Mordopfers Schmied (Donald Sutherland spielt den Toten) durch den Dorfpolizisten vom Tatort nach Bern. Authentisch die Verkörperung des polternden Nationalrates durch Helmut Qualtinger.

Die Restaurierung des Filmes (Kinoformat, keine TV-Sendekopie) ist erstklassig gelungen. Im Anhang wird der Restaurationsprozess mit all seinen Schwierigkeiten (verschollenes Originalnegativ, starke Verschmutzung sowie Lagerschäden der Kopien) beschrieben. Viele Szenen sind mit einem Weichzeichner aufgenommen worden, was dem Produkt eine künstlerisch gewollte Unschärfe verleiht. Rezesenten sollten dies berücksichtigen. Aus diesem Grunde sei vom Kauf des Filmes auf Blu-ray dringend abgeraten, da das bis dato erreichte Resultat an natürlicher Brillianz und optischer Schärfe überdimensional getoppt wird (es lagen beide Ausgaben zum Vergleich vor).

Kein Film für Actionfans! Aber eine Perle für Liebhaber eigenständiger Stoffe.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Istanbul 1946: Der damals junge schweizer Polizist Hans Bärlach geht mit seinem damaligen Freund Richard Gastmann eine fatale Wette über ein perfektes Verbrechen ein.
Gastmann behauptete, dass er dieses Verbrechen in Anwesenheit von Bärlach begehen könne, ohne dass dieser ihm den Mord nachweisen könne.
Tatsächlich stürzt Gastmann die junge Nadine (Rita Calderoni), für die beide Männer schwämen, von der Brücke ins Wasser. Die junge Frau ertrinkt, weil sie nicht schwimmen kann.
30 Jahre sind beinahe vergangen, Gastmann (Robert Shaw) behielt Recht und aus ihm wurde ein Verbrecher, aus Bärlach (Martin Ritt) ein versierter Kriminalkommissar in Bern.
Sein bester Mitarbeiter, Ulrich Schmied (Donald Sutherland spielt die Leiche), wird auf einer Landstrasse von Twann nach Lamboing erschossen aufgefunden. Bärlach leitet zwar die Ermittlungen, aber seine schwere Krankheit, die wohl zum Tod führt, hindert ihn an einem vollen Einsatz in diesem Fall. Daher überträgt er den Hauptpart dem jungen, extrem ehrgeizigen Assistenten Walter Tschanz (Jon Voight).
Tatsächlich finden die beiden Krimialbeamten sehr schnell heraus, dass Ulrich Schmied bei dem inzwischen schwerreichen Gastmann ermittelte.
Doch Gastmann hat in höchsten Kreisen politische Gönner und auch Schmieds Verlobte Anna Crawley (Jacqueline Bisset) spielt eine dubiose Rolle in dem verzwickten Fall, denn sie scheint bei Gastmann ein und aus zu gehen.
Bei der Beerdigung von Schmied geschieht ein sonderbarer Vorfall mit einem vertauschten Kranz. Danach steigt Anna mit Walter Tschanz ins Bett...
Der Film von Maximilian Schell entstand 1975 nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Dürrenmatt, der sogar am Projekt mitarbeitete und gemeinsam mit Schell das leicht veränderte Drehbuch verfasste.
1978 hatte der Film auch im Kino Premiere und schaffte es sowohl ein Filmband in Gold (bester Schnitt) als auch in Silber (bester Film) zu erringen.
Für die Filmmusik zeichnet Ennio Morricone, was man sofort erkennt.
Auch Schauspielgrößen wie Lil Dagover oder Helmut Qualtinger sind in Nebenrollen zu sehen.
Dabei ist der Film durch die vorzügliche Vorlage natürlich sehr interessant und spannend. Auch die Schauspieler, allen voran der Hollywood-Regisseur Martin Ritt und Robert Shaw als Kontrahenten, agieren klasse.
Dabei spielt die Geschichte geschickt mit seinem doppelten Boden, man erahnt zwar etwas, aber erst am Ende fügt sich das letzte Puzzleteil logisch ins Gesamtbild.
Schön, dass diese etwas in Vergessenheit geratene Romanverfilmung nun auf DVD veröffentlicht wurde. "Der Richter und sein Henker" ist für ein typisches gutes Beispiel für die hohen Thrillerqualitäten der 70er Jahre. Hier stehen noch die gute und komplexe Geschichte und die differenziert gezeichneten Figuren im Mittelpunkt.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lieber das Buch lesen. 19. November 2011
Von Pedidei
Format:DVD
Wer zuerst das Buch gelesen hat, wird vom Film, vor allem als jüngerer Zeitgenosse, etwas enttäuscht sein. Der Film ist ein Produkt seiner Zeit, gedreht 1975, jetzt technisch digital gut restauriert. Dass die Geschichte in die erste Hälfte der 1970er transferiert wird, ist nicht das Problem. Auch die Schauspieler nicht. Bärlach ist sehr gut getroffen. Aber die Dramaturgie der Filmgeschichte ist wesentlich unspannender und wirkt weniger geschlossen als das gedruckte Original. Auch wurden Abweichungen eingefügt, insbesondere am Anfang des Filmes und die Bettszenen von Tschanz und Anna, die der begeisterte Leser nicht versteht. Insgesamt für mich eher enttäuschend. Der Film, der beim Lesen in meinem Kopf entstand, war wesentlich spannender. Aber: Wer Dürrenmatt nicht nur lesen möchte, sondern auch sehen will, kommt hier auf seine Kosten. Noch ein Aber: Wer denkt, mit dem Film kann man/frau sich das Buch sparen, verpasst die interessantere und bessere Geschichte, den eigentlichen Dürrenmatt.
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