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Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte
 
 
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Der Richter aus Paris: Kriminalroman: Eine fast wahre Geschichte [Taschenbuch]

Ulrich Wickert
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 11., Aufl. (Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492242332
  • ISBN-13: 978-3492242332
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrich Wickert
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit dem Namen Ulrich Wickert verbindet man vor allem dreierlei: Journalistisches Gespür, gutes Essen und eine Vorliebe für Paris. Dass "Mr. Tagesthemen" alles nun ausgerechnet in einem Roman verwoben hat, ist zunächst einmal bemerkenswert. Nicht von ungefähr aber hat Wickert seinen Plot um Mord, Verrat und Korruption im Untertitel Eine fast wahre Geschichte genannt: Ganz will er auf seine journalistischen Talente nämlich nicht verzichten. Laut Auskunft des Autors sind die meisten Fakten des Buchs -- zur Pariser Justiz, zu Etablissements der Metropole sowie zu Ereignissen in Vietnam und Algerien -- lang recherchiert, seit Wickerts Zeit als Frankreich-Korrespondent sogar. "Ich fabuliere nicht", bekräftigte Wickert im Intervierw.

Vor diesem Hintergrund lässt der Autor seine Hauptfigur, den Pariser Untersuchungsrichter Jacques Ricou, auf seine eigene Lieblingsinsel Martinique reisen. Doch der mutmaßliche Mörder, den er sucht, ist bereits tot. Und auch die Beziehung zu der faszinierenden Kreolion Amadée, die der Gourmet Wickert für Ricou unter anderem Waranschwanz zubereiten lässt, kann die Stimmung des Richters nur bedingt (dafür aber immer wieder) erhellen. Denn bei seinen Ermittlungen auf Martinique sticht er in ein Wespennest aus illegaler Parteienfinanzierung, Bestechlichkeit (die Affäre Elf Aquitaine!) und Geldwäsche -- sowie auf eine Geschichte, die die koloniale Vergangenheit der Grande Nation unappetitlich bis an die Ufer Frankreichs zurück schwappen lässt.

Wenn ein Krimiplot auf Fakten gründet, erspart dies dem Autor oft die Not, eine glaubwürdige Geschichte zu erfinden; für Krimi-Fans ist der Umstand meist nur nebensächlich. Hier zählen Spannung, Tempo und (manchmal) Witz des Kriminalromans. Aber auch dies ist Wickert in seinem Krimidebüt gut gelungen. Ob Dichtung oder Wahrheit: Der Richter aus Paris liest sich von der ersten bis zur letzten Seite flüssig und keineswegs so trocken wie mancher Tagesthemen-Kommentar. Etwas oberflächlich, aber überaus unterhaltsam. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Der grimmig-sympathische Richter Ricou beeindruckt selbst eingeschworene Mankell-Fans. Chapeau!« Hajo Steinert in »Focus«

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Mord auf Martinique 19. Oktober 2003
Von Reinhard Busse TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ulrich Wickert's Debüt in diesem Genre entspricht in etwa meiner Erwartung: Historische Zusammenhänge, gut recherchiert, werden detailliert in die Handlung des Romanes eingebunden - und so etwas kann sehr interessant sein.
Mit der Umsetzung bin ich allerdings nicht restlos glücklich. Der Beginn gestaltet sich sehr zähflüssig, zu viele Namen, Daten, Fakten tauchen in kurzer Zeit auf und wirken dadurch verwirrend. Ein ruhiger Aufbau hätte dem Roman gut getan.
Der Leser erhält nicht genügend Zeit zu den Protagonisten eine Beziehung aufzubauen.
Und der Stil: manchmal etwas 'gestelzt', manchmal etwas oberflächlich.
Trivial? - Nein, trivial ist dieses Buch mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil: Intellektuell erscheint es, und dieses ist erwünscht !? - Aber ist es deshalb gut ?

Fazit: Ein lesenswerter Erstling, aber kein Muß !

Es grüßt - Reinhard Busse

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heinz Herbert TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Blick in den reichhaltigen Journalistenfundus des mich immer überzeugenden Ulrich Wickert und schwupps, ist ein guter Plot gefunden, den der Autor gekonnt aufpeppt zu einem wirklich guten Krimi.
Bei Wickert als Fan der Seine-Metropole ist es nicht verwunderlich, dass er Protagonist und Untersuchungsrichter Jacques Ricou hinter die Kulissen Frankreichs blicken und manch schamhaft verschwiegenes Geschehen gnadenlos aufdecken lässt. Und, es scheint, dass der Autor auch eine gewisse Vorliebe für die französischen Gebiete, weit weg vom Mutterland, hier die französische Antilleninsel Martinique, hat. Offenbar nicht nur für das landschaftliche Flair, sondern auch für die dortige Damenwelt, insbesondere in Person der geheimnisvollen Kreolin Amadée.
Ansonsten geht es um mit Schmiergeldern gefüllte Parteienkassen, wohl ausgehandelte, regelmäßige Gnadenerlässe für allerlei Straftaten, mit denen sich insbesondere auch Politiker selbst beschenken und die Verstrickungen Frankreichs im Indochinakrieg, wo die sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckerten. Ricous Neugierde und Aufklärungszwang ist sprichwörtlich, und nichts hält ihn von seiner Arbeit ab.
Mit aufbereiteten Fakten geht Wickert großzügig um, und der schnell gebannte Leser erfährt Dinge hinsichtlich politischer Machenschaften, die ihm den Atem stocken lassen. Manch einer wird darüber nachdenken, wie das wohl in Deutschland gehandhabt wird.

Der anfänglich vielleicht etwas zäh daherkommende Plot gewinnt bald an Fahrt und wird mit einem furiosen Finale abgeschlossen. Es gibt nicht viele Journalisten, die gute Krimis schreiben können. Ulrich Wickert gehört zweifelsohne dazu. Bravo. Leseempfehlung von mir. HMcM
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Normalerweise lese ich nicht gerne Krimis, aber Ulrich Wickerts Auftritt in der "Harald Schmidt Show" hatte mich neugierig gemacht. Dort schilderte er die Geschichte so unterhaltsam, dass ich mir das Buch gleich nach der Sendung bestellt habe. - Und ich war wirklich positiv überrascht!

Der Anfang liest sich leider ein wenig zäh, aber hat man sich erstmal durch die ersten Seiten gekämpft, nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf. Nach hundert Seiten konnte ich das Buch kaum noch weglegen, und habe es letztendlich binnen zwei Tagen zu Ende gelesen. (Das ist bei mir war besonderes!)

Interessant fand ich, dass Herr Wickert reale Probleme der französischen Politik aufgegriffen hat. So dreht sich die Hauptgeschichte um einen weit reichenden Finanzskandal hochrangiger Politiker und deren schwarze Kassen. Dazu kommt das verdrehte Privatleben des Hauptcharakters Jaques Ricou. Geschieden von seiner ersten Frau lebt er in einer "lockeren" Beziehung mit einer Journalistin, wobei er sich unsicher ist, was er von dieser Beziehung halten soll. Bei seinen Recherchen auf Martinique lernt er dann die junge Witwe eines gerade verstorbenen Verdächtigen kennen, und verliebt sich unsterblich in sie.

Fazit: Ein toller Krimi mit Tiefgang! Sehr empfehlenswert!

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Ein gelungenes Buch zwischen Fiktion und Wahrheit
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Veröffentlicht am 13. November 2008 von Silke Schröder, hallo-buch.de
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Eigentlich wollte ich ja nicht unbedingt hingehen... Eine Freundin hat mich zu einer Autorenlesung mit U. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von E. Kampmeier
Geschichte lebt von Wickerts Francophilie
Bezüglich des Inhalts verweise ich auf die vielen guten Rezensionen. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass Wickert in erster Linie mal rüberbringen will, wieviel er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2008 von Peter
Spannend
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Veröffentlicht am 25. Juli 2008 von Karl Schlicke
Kein Krimi, wie man ihn erwarten könnte
Ulrich Wickerts Sachbücher über Frankreich sind stets seriös und profund. Seine Kenntnisse über das Land hat er in vielen Büchern und Berichten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2007 von securo
Schön, die Stimme von Herrn Wickert mal wieder zu hören.
Ich war damals sehr überrascht, dass Buch in den Charts zu sehen. Ich habe es damals trotzdem bewußt nicht gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2007 von Nils Behrens
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