Zum Inhalt läßt sich sagen, daß ein Richter aus Clanton, von seinem Sohn Ray Atlee tot in seinem Haus gefunden wird. Wenige Tage später findet Ray drei Millionen Dollar in dem Haus. Eine Summe, die der Richter nie auf ehrlichem Wege hätte verdienen können. Jetzt stellt sich die Frage woher das Geld kommt. Plötzlich bekommt Ray Drohungen von Unbekannten und fühlt sich verfolgt.
Zuerst mal das positive an diesem Buch. Das Buch hat einen interessanten und vielversprechenden Anfang und es ist angenehm geschrieben und flüssig zu lesen. Das ist aber auch schon alles positive was man zu diesem Buch sagen kann.
Eigentlich ist diese Buch nur eine Kritik an Massenklagen, die der Autor zum Ausdruck bringen will.
Es werden im Laufe des Buches eine ganze Reihen von Dingen angesprochen, die für den Fortgang der Geschichte völlig unwichtig sind und nur dafür Sorgen, daß Fragen entstehen, die später nicht geklärt werden. z.B. die Ex-Frau von Ray Atlee und ihr neuer Ehemann oder eine mögliche Affäre mit einer Studentin. Kollegen vom Flugplatz, die plötzlich unwichtig sind. Einen Fall, den der Richter verhandelt hat und für den Ray recherchiert, der aber dann nicht mehr erwähnt wird. usw.
Die Story ist sehr mager und der übliche Knalleffekt wie sonst bei Grisham Bücher fehlt. Das Ende kommt ganz plötzlich und ist aus der Luft gegriffen. Es bleiben eine ganze Menge offener Fragen unbeantwortet.
Also wirklich schwach für einen Grisham...