Dieses Buch konnte mich nicht überzeugen. Weder Venetia noch Marcus wurden mir im Laufe der Geschehnisse sympathisch und ich konnte mich nicht in die Geschichte fallenlassen. Das komplette Vergessen meiner Umgebung, hier ist das nie vorgekommen. Die Sprache war mir zu direkt, zu unverblümt. Scheints ich mag eher etwas poetischere Beschreibungen der körperlichen Liebe. Der Sex war ausgefallen und vielfältig in seiner Erscheinung. Die Krimihandlung anfangs kaum vorhanden, gegen Ende der Geschichte jedoch doch noch für den einen oder anderen Spannungsmoment gut.
Ein Buch, das ich schnell hinter mir lassen möchte.
London, 1818. Venetia Hamilton ist die Tochter eines berühmt berüchtigten Malers von Erotika. Seit ihr Vater nicht mehr in der Lage ist, seine Bilder fertigzustellen, ist sie für ihn eingesprungen. Würde der Gesellschaft ihr Geheimnis offenbart, wären sie und ihre beiden unverheirateten Schwestern für alle Zeiten ruiniert. Deshalb ist sie mehr als erschrocken, als ihr Vater ihr berichtet, dass er von seiner Mätresse erpresst wird. Venetia will die Frau zur Rede stellen, doch diese ist gerade zu einer Orgie sexueller Ausschweifungen aufs Land gefahren. Venetia überredet Marcus, den Earl of Trent, sie dorthin zu mitzunehmen. Marcus will die junge Malerin vor ihrer eigenen Neugier beschützen und erliegt doch nach und nach den Reizen dieser Frau. Doch er will ihre Jungfräulichkeit nicht gefährden und so geben sich beide erotischen Spielen der besonderen Art hin.
Währenddessen spielt die Erpresserin ein gefährliches Spiel.