Zunächst einmal, ich habe lange keinen so dichten Roman mehr gelesen. "Der Reiher" ist eine Art Beichte eines jungen Amerikaners an seine Fast-Verlobte über einen Mord an einem Kriegskamaraden. Zusammen mit drei anderen Personen hat der junge Mann auf der Flucht aus dem besetzten Frankreich des WW II auf einem Dachboden gelebt. Nach vielen Verdachtsmomenten führt seine Aussage schließlich zum Tod eines der vier, den man für einen deutschen Spion hält. Was als einfacher Bericht beginnt, wird immer mehr zu einer Tragödie, und nichts ist am Ende mehr so, wie es schien. Absolut empfehlenswert, man sollte mal über eine Neuauflage nachdenken!