Als der junge Jurastudent Rudy Baylor, der kurz vor seinem Abschluss steht, während einer kostenlosen Rechtsberatung bei einer Gruppe alter Leute das Ehepaar Dot und Buddy Black kennenlernt, hat er seine ersten Mandanten kennengelernt. Der Sohn der Blacks ist an Leukämie erkrankt, doch die Versicherung weigert sich, die Kosten für die Behandlung zu tragen, die dem Sohn das Leben retten könnte. Ziemlich schnell begreift Baylor, daß er es hier, wenn er die Geschichte vor Gericht bringt, es hier mit einer der spektakulärsten und auch lukrativsten Gerichtsprozesse zu tun hat, die einem, wenn man vor Gericht erfolgreich war, nebenbei noch einem das ganz große Geld einbringen kann. Doch Baylor hat ein Problem: Er ist pleite und kann, nachdem er sein Studium beendet hat, keinen Job bei einer Kanzlei finden. Und bei seinem ersten Fall vor Gericht hätte er es gleich mit einem der erfahrensten, gerissensten und erfolgreichsten Verteidiger der USA zu tun. Grisham hat mit dem „Regenmacher" ein vorzügliches Buch über das amerikanische Rechtssystem geschrieben. In ihm wird die harte Ellenbogengesellschaft der Anwälte geschildert, die vor nichts zurückschrecken, um an einen Fall zu bekommen, die aber auch jeden erdenklichen Trick skrupellos anwenden, um ihren Mandanten zu schützen. Grisham schreibt das ganze Buch durchwegs spannend und überrascht einen mit immer neuen Wendungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)