Um ihrem drohenden Ruin zu entgehen, beschließt Sarah Kelling, ihr Bostoner Stadthaus in eine Nobelpension umzuwandeln. Auch wenn ihr Dienstmädchen und das Haus echt sind, der Butler ist ein arbeitsloser Schauspieler und somit in seiner Rolle perfekt, und hinter der Köchin verbirgt sich die Eigentümerin selbst. Dennoch erwartet Sarah zumindest von ihren Gästen Wahrhaftigkeit, wird aber bitter enttäuscht: eine der Damen wurde von einer längst verstorbenen Verwandten empfohlen, und der angebliche Kunstexperte und Author ist ihr alter Bekannter Max Bittersohn, der eher Experte für die Wiederbeschaffung von Kunstschätzen ist. Als der Bewohner des ehemaligen Rauchsalons, der mit jedem auf Kriegsfuß zu stehen scheint und sein Gift hauptsächlich schriftlich in der Zeitung verspritzt, unter tragischen Umständen stirbt, ist Sarah froh, recht zügig einen Nachmieter zu finden. Doch dann wird ihr zugetragen, daß der Unfall des Erstmieters Mord war, und auch der Nachmieter wird bald ermordet. Zudem verärgert die Schwester des zweiten Opfers Sarah, indem sie zunächst den Salon belegt, dann jedoch unangemeldet große Beerdigungsnachfeiern ansetzt und sich auch sonst recht aufreizend verhält. Wer ist der Mörder, der Sarahs Pension unerbittlich in den Schlagzeilen hält? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)