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Der Rattenzauber Taschenbuch – 1998


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 349 Seiten
  • Verlag: Heyne (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453131088
  • ISBN-13: 978-3453131088
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.517.555 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.

INTERVIEW:

Wieso schreiben Sie phantastische Romane?

Weil die phantastische Literatur mehr Farben bietet als die realistische. Und weil alles, was wir uns vorstellen und in Gedanken ausmalen können, ebenso real ist wie die konkrete "wirkliche" Welt um uns herum. Unsere Phantasie (d.h. Wünsche, Träume, Ziele) beeinflussen unseren Alltag weit mehr als die konkrete Entscheidung, welches Auto wir uns kaufen. Oder welches Brötchen beim Bäcker.

Immer wieder wird über den Sinn und die "Legitimität" von Fantasy diskutiert. Wie sehen Sie die Rolle der Fantasy heute?

Im besten Fall ist Fantasy Symbolismus, vermischt mit guter Unterhaltung. Manchmal ist sie nur das eine, manchmal nur das andere, und viel zu oft leider keines von beidem. Aber so ist das immer, wenn ein Genre erfolgreich wird. Es gibt gute und schlechte Thriller, gute und schlechte romantische Komödien. Das trifft genauso auf die Fantasy zu. Wenn die Qualität stimmt, muss man über Legitimität nicht diskutieren.

Welches Ihrer Bücher würden Sie am ehesten empfehlen?

Dazu müsste ich den einen speziellen Leser kennen, der diese Frage stellt. Und seine Interessen oder zumindest seinen Geschmack. Generell: ARKADIEN ERWACHT. Fantasy-Fans sind sicher mit der STURMKÖNIGE-Trilogie gut bedient, Horror-Leser mit DIE VATIKAN-VERSCHWÖRUNG, DAS ZWEITE GESICHT oder GÖTTIN DER WÜSTE. Historische Romane mit phantastischem Einschlag: DAS BUCH VON EDEN und LORELEY. (Fast) reine Historie: HERRIN DER LÜGE. Jemandem aus der Gothic-Szene würde ich DIE ALCHIMISTIN empfehlen. Jugendlichen eine der anderen Trilogien. Aber das ist alles sehr verallgemeinernd.

Wie kam Ihnen die Idee zu Ihren ARKADIEN-Romanen?

Ich arbeite seit jeher gern mit mythologischen Elementen. So entstanden irgendwann die Arkadischen Dynastien - eigentlich ein mehr oder minder erfundener Mythos, der aber wie ein echter erscheinen soll. Als mir klar war, dass es um Gestaltwandler aus der Antike gehen würde, die auch in unserer Zeit als Familienclans im Verborgenen weiterexistieren, führte mich das recht schnell zur Mafia - eine der letzten dynastisch organisierten Machtstrukturen der Gegenwart. Zudem fand ich es interessant, dass die Cosa Nostra selbst im Geheimen operiert, zugleich aber den Deckmantel für etwas noch sehr viel Rätselhafteres und Gefährlicheres abgeben sollte.Das war der Hintergrund, den ich mir vage zurechtgelegt hatte. Dann erschien Rosa auf der Bildfläche und krempelte alles um. Plötzlich kreiste die Geschichte vor allem um sie und ihre Beziehung zu Alessandro Carnevare. Das war für mich eines der ersten Male, dass ein Charakter derart zwingend den Plot umgeformt hat. Etwas Ähnliches ist mir nur zwei, drei Mal vorher passiert, vor allem in DIE ALCHIMISTIN. Unter anderem deshalb hat Aura Institoris in ARKADIEN BRENNT einen kurzen Gastauftritt, auch die inhaltlichen Querverbindungen wurden im zweiten Band immer offensichtlicher.

Wie verläuft ein Arbeitstag bei Ihnen?

Aufstehen um sechs, frühstücken, mit dem Hund draußen auf den Feldern spazieren gehen, gegen acht, halb neun am Schreibtisch sitzen und die ersten E-Mails beantworten. Dann überarbeite ich meine Seiten vom Vortag und versuche, zehn neue zu schreiben. Oft klappt das, aber nicht immer, weil ich mich genau wie alle anderen von Anrufen, E-Mails und dem Internet im Allgemeinen ablenken lasse. Es ist in den letzten Jahren auch ein ziemlich hoher organisatorischer Aufwand hinzugekommen, trotz meiner Agentur: Ich schreibe oder überarbeite Rückseitentexte, diskutiere über Coverentwürfe, korrigiere Manuskripte meiner Hörspieladaptionen usw.

Wie lange schreiben Sie im Schnitt an einem Buch?

An ARKADIEN ERWACHT habe ich ungefähr fünf Monate geschrieben - im Anschluss an eine etwa ebenso lange Phase der Konzeption. Ich erarbeite über mehrere Monate ein sehr genaues Exposé der Handlung, das im Fall von ARKADIEN ERWACHT etwa vierzig Seiten dick war. Im Fall von ARKADIEN BRENNT hatte das Exposé rund fünfzig Seiten, beim dritten Band fast sechzig. Die Arbeit daran dauert meist zwischen zwei und vier Monaten.

Sie verwenden oft starke Mädchen und Frauen als Hauptfiguren. Warum entscheiden Sie sich für weibliche Protagonisten?

Die WOLKENVOLK-Trilogie hat einen männlichen Protagonisten, die WELLENLÄUFER- und die MERLE-Trilogien nahezu gleichwertige männliche Nebenfiguren. Frauen schreiben ja auch aus der Sicht von Männern, letztlich ist das gar nicht so schwierig. Man muss sich nur in andere hineinversetzen können, dann spielt das Geschlecht keine große Rolle mehr. Ich weiß nicht genau, woher der Eindruck rührt, dass ich nur über Mädchen und Frauen schreibe. Die Frage danach taucht immer wieder auf. Aber niemand will von J.K. Rowling wissen, warum ihre Bücher "Harry Potter" und nicht "Hermione Granger" heißen.

Haben Sie einen Ratschlag für alle, die mit dem Schreiben beginnen möchten?

Schreiben ist in erster Linie kein Beruf, kein Status, kein Ziel und keine Erfolgsformel - Schreiben ist eine ganz konkrete Tätigkeit. Also erzähle mir keiner: "Irgendwann schreibe ich auch mal ein Buch." Ich sage ja auch nicht zu einem Chirurgen: "Irgendwann arbeite ich auch mal am offenen Gehirn." Wer schreiben will, muss es vor allen Dingen tun. Jetzt. Dann zeigt sich recht schnell, ob man tatsächlich das Talent dazu hat oder nicht. Schreiben bedeutet zu einem erheblichen Teil Selbstdisziplin. Manchmal muss man sich zwingen, sich hinzusetzen und loszulegen. Oder weiterzumachen. Wer das nicht kann, braucht auch nicht davon zu träumen, mal ein Buch zu veröffentlichen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von scriberix am 1. März 2005
Format: Taschenbuch
Rezensionen sind immer nur mehr oder weniger subjektiv - bei diesem Buch eher mehr als weniger. Durch die in diesem Fall stark missverständliche Einordnung des Romans als "historischem Roman" ist dieses Buch in meinen Händen gelandet. Es ist zwar historisch, und der Autor gibt zum Schluss sogar eine grobe Einordnung, wie glaubwürdig die beschriebenen Geschehnisse sind, doch hauptsächlich ist dieses Buch ein Gruselroman. Wer also gerne schaurige, düstere Geschichten mit Magie und Unheimlichem liest, wird diesem Buch sicherlich mehr abgewinnen als ich. In diesem Sinne einen Tadel an den Verlag, denn aus Klappentext und Untertitel lässt sich der hohe Gruselfaktor nicht entnehmen.
Die Geschichte als solche ist so lala: Zwar hat der Autor sich eine interessante Variante überlegt, warum und wie die Hamelner Kinder verschwunden sind, doch die Auflösung dieses Rätsels, das Herumstochern der Hauptpersonen im Hamelner "Sumpf", ist oft sprunghaft, wirkt beliebig und ist für den Leser schlecht nachzuvollziehen. Obwohl der Autor es zum Ende hin schafft, alle losen Enden miteinander wieder zu verknüpfen, entsteht der Eindruck von einer grob skizzierten Handlung, die dann mit viel Phantasie und ad hoc Einfällen ausgefüllt wurde.
Da das Buch sich trotzdem recht gut liest, sofern man die erste Hälfte überstanden hat, und ich normalerweise keine Gruselromane lese und insofern diesen Aspekt schlecht beurteilen kann, gebe ich dem Buch 2,5 Sterne, aufgerundet also drei.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dodo HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 21. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Kai Meyer findet tatsächlich eine ebenso gruselige wie plausible Erklärung für das Verschwinden der Kinder von Hameln, die zugleich auch verständlich macht, warum darüber Schweigen herrschte. Natürlich ist die Erklärung fiktiv und darauf weist Meyer auch gleich im Vorwort hin. Aber dies ist ein Roman und kein Sachbuch. Und als Fiktion gelingt Meyers spannendes Geflecht aus Detektiv- und historischen Roman gut.

Typisch für Meyer ist, historische Persönlichkeiten in seine Romane einzubinden (wie Goethe und Schiller in "Die Geisterseher") und so tauchen hier u.a. Dante und Heinrich der Löwe auf, der allerdings leider eine Hintergrundrolle behält.

Erzählt wird der Roman aus der Ich-Pespektive des jungen Ritters, der, so glaubt er es, nach Hameln geschickt wurde, um eben das rätselhafte Verschwinden der Kinder aufzuklären. Dahinter steckt jedoch eine Intrige, die sich erst am Ende etwas abrupt, doch letztlich stimmig aufklärt.

Entsprechend dem Charakter des "Helden" ist der Stil der Erzählung: oft etwas prahlerisch, allzu selbstbewusst (oder man tut wenigstens so...) und um eine blumige Ausdrucksweise bemüht. ("Liebe Leute, ich erzähle euch hier immerhin eine ungeheuerliche Maere!") Das klingt mitunter ein bisschen wie ein Student, der versucht, seinen Dozenten zu imitieren. Gerät der Erzähler jedoch in Angst, ändert sich der Stil und man hat den "echten" jungen Menschen vor sich, der eigentlich irgendwann nur noch hofft, aus der ganzen Sache mit seinem Leben davonzukommen.

Denn grausige Dinge spielen sich in Hameln ab, das sich gerade auf ein großes Mysterienspiel vorbereitet, bei dem es hofft, einen Stadtheiligen vom Papst zu bekommen...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "jackslostlife" am 23. Mai 2003
Format: Taschenbuch
Mein erster Meyer war "Der Schattenesser", der mir auf Anhieb ganz gut gefallen hat.
Vorneweg: Meyer nimmt historisches, mystisches und antike Sagen, teilweise derb genau beschriebene Gewaltszenen und kleidet das ganze in einen nicht sehr ausgefeilten, dafür aber um so mehr atmosphärischen Schreibstil. Das bedeutet, man muss die oben genannten Elemente mögen und sich darauf einlassen um Meyer akzeptieren zu können.
Wenn man dies aber tut, so wird man von Meyer begeistert sein!
"Der Rattenzauber" war somit mein zweites Buch des Autors und hat mich glatt umgehauen, ich habe es regelrecht verschlungen und beim zweiten mal lesen in kurzem abstand, ich las es meiner Freundin vor, fesselte es mich erneut.
Über die rückblickende Ich-Perspektive schildert Meyer mit den Worten des Protagonisten Robert von Thalstein diesen schaurigen Mittelalterlichen Fantasy Mysterie Horror Krimi.
Der Leser kann sich kein Bild auf die mögliche Auflösung des Buches machen weil er immer wieder mit neuen Fakten konfrontiert wird und zusammen mit dem Ich Erzähler an dessen geistiger Gesundheit zweifelt. Die überraschende Auflösung ist logisch (natürlich im Rahmen der zugrunde gelegten Fantastik des Buches!) und keineswegs an den Haaren herbeigezogen, da etliche zur Lösung benötigte Elemente dem Leser schon von Anfang an vorgeführt werden und ihm nur der größere Zusammenhang verwehrt bleibt um das Rätsel selbst lösen zu können.
Grandios spannend und aufgrund seiner grauenhaften Detailliertheit und Atmosphäre manchmal sogar unangenehm fesselnd.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. Mai 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch und eigentlich alle, die ich bis jetzt von Kai Meyer gelesen habe, ist absolut süchtigmachend und spannend. Er verknüpft die Legende so glaubwürdig mit seiner Romanerzählung, daß man sich irgendwann einbildet, daß es vielleicht wirklich so gewesen sein könnte. Und wer weiss, was daran nicht doch alles wahr ist? Sehr empfehlenswert für die, die gerne historische Romane lesen.
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