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Der Rabe: Mit dem Essay 'Die Methode der Komposition' (Insel Bücherei)
 
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Der Rabe: Mit dem Essay 'Die Methode der Komposition' (Insel Bücherei) [Gebundene Ausgabe]

Edgar Allan Poe , d'Aragues , Hans Wollschläger , Ursula Wernicke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 91 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 13 (16. Oktober 1982)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458190066
  • ISBN-13: 978-3458190066
  • Originaltitel: The Raven
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,3 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 139.909 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Edgar Allan Poe wurde am 19. Januar 1809 in Boston geboren. Nach dem Tod seiner Eltern 1811 wuchs er bei dem reichen Kaufmann John Allan auf. Poes Stiefvater verweigerte ihm ausreichende finanzielle Unterstützung, so daß er sein Studium an der Universität Virginia und seine Ausbildung an der Militärakademie West Point nicht abschließen konnte. Poe schrieb bereits zu Studienzeiten Gedichte, jedoch mit geringem Erfolg. Nach der Hochzeit mit seiner 13jährigen Cousine Virginia Clemm begann er für verschiedene Zeitschriften zu arbeiten. Seine Rezensionen und Artikel machten ihn als Autor bekannt, die Familie lebte jedoch in armen Verhältnissen. Berühmt wurde er mit dem Gedicht The Raven (Der Rabe, 1845). Seine Gedichte und Kurzprosastücke gelten als Wegbereiter des Symbolismus, seine Kurzgeschichten und Erzählungen zählen zu den Meisterwerken des Genres. Heute ist er vor allem als Verfasser von Detektiv- und Schauergeschichten, wie The Murders in the Rue Morgue (Der Doppelmord in der Rue Morgue, 1841), bekannt. Mit C. Auguste Dupin schuf er außerdem eine der bekanntesten Detektivfiguren der Kriminalliteratur. Edgar Allan Poe starb am 7. Oktober 1809 unter ungeklärten Umständen.



Hans Wollschläger, geboren am 17. März 1935 in Minden, war Schriftsteller, Herausgeber, Übersetzer, Musiker und Literaturkritiker. Er starb am 19. Mai 2007 in Bamberg.
http://de.wikipedia.org

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die wenigsten Leute, die Poe lesen, wissen eigentlich, wen sie vor sich haben. Die Gerüchte, er sei opiumsüchtig gewesen und hätte seine Werke in irgendwelchen Rauschzuständen geschrieben, reißen einfach nicht ab. Die Demontage seines Rufes, den Poe seinen zeitgenössischen Schriftstellerkollegen zu verdanken hat, weil er diese zurecht seiner messerscharfen Literaturkritik unterzog, dauert bis heute an. Selbst unter seinen Liebhabern hält sich dieses falsche Bild.

Eines war Poe sicher: ein Quartalssäufer, und man kann ihn daher zurecht als Alkoholiker bezeichnen. Mit Opium hatte er nachweislich jedoch überhaupt nichts zu tun. Das Laudanum, was er im Leben nahm, nahm er nur als Medizin.

Sicher merkwürdig, warum ich bei einer Rezension zu diesem Buch so explizit darauf hinweise, aber es hat unmittelbar auch mit dem Werk zu tun. Denn in seiner Philosophy of Composition demontiert Poe höchstselbst dieses peinliche Dichterklischee vom Genie, das in einer Art schönem Wahnsinn seine Werke niederschreibt. Damit war er der allererste, der einen so tiefen Einblick in seine Dichterschmiede gewährt hat. Wie viele mögen hier wohl überrascht sein, mit wieviel Kalkül, mit welchem methodischen, ja fast mathematischem Aufbau er seine Werke (der Rabe hier im speziellen genannt) komponierte. Allein schon dafür gebührt ihm höchstes Lob und tiefer Respekt. Ich bin selbst Dichter und weiß, wovon ich rede.

Poe war nicht bloß ein talentierter Horrorautor, er war es, der den Symbolismus in der Lyrik und somit die Moderne darin einläutete; er war es, der die moderne Detektivgeschichte auf den Weg brachte; er war es, der die Wege für Jules Verne, H.G. Wells und zahlreiche andere ebnete. Es gibt Erzählungen und Abhandlungen von ihm, die selbst heutige Physiker mit Respekt betrachten. Und nebenbei war Poe auch ein verdammt guter Satiriker und Literaturkritiker. Die meisten wissen gar nicht, wie witzig Poe oft auch geschrieben hat. Das alles sollte mal erwähnt sein, um ihm in irgendeiner Weise gerecht zu werden.

So zeigt uns seine Philosophy of Composition / Die Methode der Komposition, wie er beim Gedicht The Raven / Der Rabe zu Werke ging. Neben dem, dass es für Dichter und Schreiber überhaupt sehr interessant ist, wird es auch den meisten Lesern erhellende Einblicke geben, wie eigentlich ein Werk entsteht, das solche Wirkung hinterlässt und mit einer scheinbaren Leichtigkeit geschrieben wurde. Diese Leichtigkeit ist harte Arbeit. Mehr dazu in Poes Ausführungen selbst.

Das Gedicht The Raven liegt hier zum Glück in der Übersetzung von Hans Wollschläger vor, die ich für die einzig wahre deutsche Version halte. Wer also des Englischen nicht besonders mächtig ist, hat zumindest die brauchbarste Übersetzung seiner Landesssprache zur Hand.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Quote the raven... 14. August 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Als ich dieses Gedicht zum ersten Mal hörte, wusste ich nicht, vom wem es war. Ich hörte es in einer Halloween-Folge der "Simpsons", bei der ich den Großteil verpasst hatte. Doch selbst Wochen später verfolgte mich der "Rabe" noch in meinen Gedanken. Bis ich eine Wiederholung der gleichen Folge sah, in der gesagt wurde, wessen Gedicht da gelesen wurde.
Ich ging am nächsten Tag in eine Bücherei im ersten Wiener Gemeindebezirk und bestellte sofort dieses Buch. Der Buchhändler beäugte mich ein wenig irritiert, er war wohl nicht gewohnt, meinen Jahrgang mit einem solchen Buch zu assoziieren.

Doch nun zum Gedicht selbst:
Das englische Original ist (natürlich) weit besser als die deutsche Übersetzung, die des Reimes willen doch stark verstümmelt wurde. Zugegeben, im Original verstehe ich nicht jedes Wort, doch das ist auch gar nicht notwendig. Die Atmosphäre, die Poe in jedem Satz auf- un ausbaut ist einfach fantastisch. Eine düstere Atmosphäre, die niemand nach ihm je vollbracht hat. Es scheint, als hätte er es in einem durch geschrieben, in einem seiner berühmten Opium- Rausche. Doch das Essay "Die Methode der Komposition" belehrt den erstaunten Leser eines besseren: es ist ein sorgfältig durchkomponiertes Gedicht, für dessen genaueste Abstimmung er penibel gesorgt hat.
Im Endeffekt gelingt es ihm mit dem komponierten Gedicht eine Gänsehaut zu erzeugen, ohne Schockeffekte nötig zu haben, die heute nur allzugern verwendet werden.

Fazit: Dieses fantastische, schaurig-schöne Gedicht gehört in jede gut sortierte (private) Bibliothek. "The Raven" ist das fantastischste Gedicht, dass Poe jemals geschrieben hat und wahrscheinlich das atmosphärischste, das je verfasst wurde.

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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sagt der Rabe... 16. März 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Nun, auch wenn die Zeiten in der die Geschichten von Edgar Allan Poe noch Angst einjagten offenbar vorbei sind, lohnt es sich dennoch sie wohlbehütet im Bücherschrank zu verwahren. Denn die Tiefgründigkeit, die in ihnen steckt, ist immernoch erschreckend.

Es macht einfach Spaß diese Sprache zu lesen (oder besser noch: vorzulesen!) und langsam aber sicher hinter die Geheimnisse der Geschichte zu kommen. Solch Intensität kann meines Wissens heutzutage kein Autor mehr erzeugen. Und auch wenn seine anderen Erzählungen, wie "Das verräterische Herz" oder "Der Untergang des Hauses Usher" ebenfalls genial sind, so ist mir "Der Rabe" doch immernoch die Liebste!!

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Die neuesten Kundenrezensionen
Jagd dem Leser einen wohligen Schauer über den Rücken
Der Rabe ist meiner Meinung nach immer noch Poe's beste arbeit.
Ich finde es faszinierend, mit welcher Wortgewandheit er es schafft, die düstere und tragische Geschichte... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Andre Kramer
Düstere Seelen
In Berührung kam ich mit dem Meisterwerk der (sprachlichen) Komposition durch eine (genial umgesetzte) Halloweenfolge der Simpsons. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von Christian
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Zuerst will ich mal die schlechte Kritik von "Haubentaucher" dementieren. Es ist sehr wohl die Version von "den Simpson", wenn man es so will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2007 von Jürgen St.
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Veröffentlicht am 5. März 2006 von b-w-grue
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Veröffentlicht am 18. November 2004 von Schulthe, Hendrik
wunder (schön?)
kennen sie das? sie lesen etwas und es gefällt ihnen, aber sie verstehen es nicht!? so geht es mir mit dem raben. ich fand dieses gedicht immer toll. Lesen Sie weiter...
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