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Der Rabbi: Roman Taschenbuch – 1. November 2000


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (1. November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442448425
  • ISBN-13: 978-3442448425
  • Originaltitel: The Rabbi
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 426.204 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Noah Gordon, 1926 in Worcester, Massachusetts, geboren, arbeitete lange Jahre als Journalist beim 'Boston Herald'. Mit 'Der Medicus' gelang ihm ein Weltbestseller, der in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Auch seine nachfolgenden Romane wurden sensationelle Erfolge. Zuletzt, vor neun Jahren, erschien bei Blessing 'Der Medicus von Saragossa'. Noah Gordon hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Boston.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Noah Gordon, 1926 in Worcester, Massachusetts, geboren, arbeitete lange Jahre als Journalist beim »Boston Herald«. Mit »Der Medicus« gelang ihm ein Weltbestseller, der auch in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Seine nachfolgenden Romane wurden ebenso sensationelle Erfolge. Noah Gordon hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Boston.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 17. Januar 2006
Format: Taschenbuch
Gordon erzählt die Chronik einer neureichen, jüdischen Familie in den USA 1925-65. Vielerorts ist ein Verfall jüdischer Werte und Traditionen zu sehen. Großvater Isaac, ein strenggläubiger Rabbi, ist entsetzt. Doch er pflanzt den Keim des Glaubens in seinem Enkel Michael, der zum eigentlichen Helden dieses Buches wird. Michael Kind wird zum orthodoxen Rabbi der kommenden Generation ausgebildet und setzt sich in den folgenden Jahren in verschiedenen Gemeinden und Staaten für die Erhaltung des Glaubens ein. Das tut er sehr aktiv, und nicht immer diplomatisch - wie Gordon nett darstellt.

Das Buch ist aus dem Jahr 1965, und das merkt man dem Stil etwas an. So ausführlich und plätschernd würde heute nicht mehr geschrieben. Gordon selbst hat im "Medicus" & Co. das Tempo erhöht. Auch die Symbolik ist noch etwas penetrant: bei netten Leuten schmeckt stets das Essen gut, bei unsympathischen ist das Bier warm etc. :-) Das Rabbi Kind seine eigene Frau gegen ihren Willen dauernd mit Elektroschocks behandeln lässt, obwohl sie nur depressiv ist, fand ich auch komisch - es ist aber ein über den ganzen Roman gestrecktes Thema. Vielleicht zeigt sich in ihrer letztlich unter erheblichem psychologischem Druck erfolgten Einwilligung der übertriebene Missionierungseifer, der Kind inneliegt. Faszinierend sind auf jeden Fall die Einblicke in die jüdische Kultur, hierin sehe ich den großen Pluspunkt des Buches.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "-pain-" am 2. September 2003
Format: Taschenbuch
'Der Rabbi' erzählt von dem aus einer jüdischen Familie stammenden Michael Kind, den man durch seine Jugend begleitet, bis er sich seinen Wunsch erfüllt und Rabbi, also Prediger jüdischer Gemeinden, wird. Abwechselnd wird von seinem Leben als solcher erzählt und auf seine Vergangenheit zurückgeblickt; außerdem wird teilweise aus der Sicht von anderen Personen erzählt, wodurch man Vorgeschichten und sonstiges für das Hauptgeschehen nötige Wissen erhält. Die Geschichte spielt im Amerika der zwanziger bis sechziger Jahre, also auch teilweise in der Zeit des Krieges, was aber als Thema kaum angeschnitten wird.
Das Buch enthält eine unterhaltsame Geschichte, nicht besonders spannend oder fesselnd, aber durchaus interessant und - wie schon erwähnt - unterhaltsam. Die Handlung fließt mehr oder weniger dahin und lässt keine auffallenden Höhepunkte erkennen, doch das verzeiht man dem Autor.
Alles in allem eine nette Lektüre, vollgepackt mit Informationen über das Judentum - für mich nichts, um eine Nacht zu durchwachen, aber doch, um ein paar Stunden zu füllen.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. März 2001
Format: Taschenbuch
Es passiert nicht besonders viel in diesem Roman, auch wenig Aufregendes. Dennoch ist es äußerst packend zu lesen, eine Lebensgeschichte, und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Gibt tiefe Einblicke in die jüdische Gesellschaft in den Vereinigten Staaten, ihre Bräuche, ihr Denken, ihre Traditionen, ihre Grenzen. Bis ins Detail bilderreich geschildert und beobachtet.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Duracell Hase am 9. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Michael Rivkind, später Michael Kind, ist der Sohn jüdischer Einwanderer, die unter stark wachsendem Antisemitismus, ihre europäische Heimat verlassen müssen, um sich in Amerika niederzulassen. Sein Schicksal, sowie Schicksal seines Großvaters, seiner Eltern, seiner großen Liebe, Leslie, aber auch Vielzahl anderer Menschen, die seinen Lebensweg kreuzen, wird mit viel Wärme, Wehmut, Charme und Witz erzählt. Die Charaktere wirken sehr lebensecht, besonders „sejde", also Michaels Großvater, mit seinem langen Bart und wunderlichen Geschichten, die er seinem Enkel Michael erzählt, sticht durch seine Authentizität aus der Menge hervor.
Oft werden der jüdische Stolz und die strenge Tradition dem Teenager Michael zu Verhängnis, doch paradoxerweise sind es genau die zwei Sachen, die sein Leben verändern und ihn dazuverleiten, ein richtiger Rabbi zu werden.
Nichtsdestotrotz ist die Geschichte ein wenig Moral predigend und stellenweise zu dick aufgetragen. So zum Beispiel verprügelt der kleine Michael seinen Peiniger Stash - der ihn tagtäglich misshandelt hat und als dreckigen Juden beschimpft hat - mit dem Rohrstock seines Lehrers. Als er dem Lehrer den Stock zurückgab, sagte er, dass er ihn ausgeborgt habe, um ihn an einem Antisemit auszuprobieren.
Später spricht der Rabbi in seiner Gemeinde die Rassentrennung an und macht sich sehr stark für die Schwarzen, die keinerlei Rechte haben, wobei er ständig an seiner Frau Leslie meckert, die ihm zuliebe ins Judentum konvertiert ist. Nach dem Motto: Wasser predigen, aber Wein trinken!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H. Oetting am 4. August 2014
Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Eine Anmerkung am Anfang: Wer eine Beschreibung des orthodoxen Judentums sucht, der könnte evtl. enttäuscht werden. Der Titel und auch die Abbildung auf dem Cover, könnten darauf hindeuten! Sollte jemand so etwas suchen, dann seien ihm die Bücher von Isaac Bashevis Singer an Herz gelegt! Der Roman von Noah Gordon, schildert das Leben des Rabbiners Michael Kind und seiner Familie. Die Handlung spielt in der Zeit von 1925 bis 1964, an verschiedenen Orten der USA. Die Lebensbeschreibung reicht von der Kindheit bis zum reifen Familienvater. Die Familie des Rabbi Kind kam ursprünglich aus einem osteuropäischen Land in die USA. Sie mussten wie so viele Juden, vor Verfolgungen flüchten. Der Großvater von Michael Kind gehörte noch dem orthodoxen Judentum an. Michaels Vater wird in den USA Unternehmer. Eigentlich sollte Michael in die Firma seines Vaters eintreten. Aber er entscheidet sich für den Lebensweg eines Rabbiners. Noah Gordon beschreibt in seinem Roman ein vorwiegend reformiertes Judentum. Es erinnert total an die Verhaltensweisen der meisten Christen in der westlichen Welt. Man ist in eine Religion hineingeboren worden, man steht zu seiner Religion, aber auf Gottesdienste hat man eigentlich keine Lust! Wie die Christen zumeist nur bei der Taufe, der Konfirmation, der Hochzeit, Beerdigung und Weihnachten in die Kirche gehen, so ist dies auch bei den reformierten Juden der Fall. Auch sie gehen nur noch zu wenigen wesentlichen Festen in ihren Tempel. Aber, die Angelegenheit ist vielschichtig, sie stehen überwiegend fest zu ihren Wurzeln. Michael Kind lebt in diesem Umfeld, kommt in diesem Umfeld zurecht. Aber, er erinnert sich auch gut an die alten Traditionen.Lesen Sie weiter... ›
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