Kurzbeschreibung
Zu Zeiten, als es in Deutschland noch echte Räuber gab, um 1800, lebt der 16jährige Claus Ullmann, der Räuberlehrling wider Willen wird. Mit einem fiesen Trick hatten ihn die Wttgensteiner Husaren 'angeworben' und verschleppt.
Wir erleben die Welt der "Kochemer", der Fahrenden, Vaganten und Räuber um 1800 - und wie der französische Zentralismus den wilden Banden den Garaus machte. Wir können die soziale Situation der Armen verstehen und uns mit dem unschuldig-naiven Claus Ullmann identifizieren, der in das schmutzige Räuberhandwerk nur geschlittert ist, weil er als Deserteur keine andere Wahl hatte.
Klappentext
"Der 16jährige Claus Ullmann ist Räuberlehrling wider Willen. Mit einem fiesen Trick hatten ihn die Wittgensteiner Husaren "angeworben" und verschleppt. Jetzt ist er Deserteur. Aber nicht nur die Husaren haben ihre Häscher im Lande, auch bei den großen Räuberbanden wird durch listige Zuführer das Personal aufgesteckt. So landet er beim "Herrn Pindray", einem Kaufmann. Der fragt den Ullmann: "Willst handeln, fetzen und malochen?" Ja, das will er, aber auf der ersten "Geschäftsreise" merkt er, daß er in ein forsches Räuberkollektiv geraten ist ..." Reinhard Osteroth, DIE ZEIT
Autorenportrait
Michail Krausnick, 1943 in Berlin geboren und in Hannover aufgewachsen, studierte Literaturwissenschaft und Soziologie und lebt heute als freier Autor in Neckargmünd. Er hat zahlreiche, mit vielen Preisen ausgezeichnete Romane und Sachbücher, Theaterstücke, Hörspiele und Drehbücher veröffentlicht. Für sein Buch "Die eiserne Lerche" erhielt er 1991 den Deutschen Jugendliteraturpreis.