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Der Räuber Hotzenplotz
 
 
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Der Räuber Hotzenplotz [Gebundene Ausgabe]

Otfried Preußler
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Räuber Hotzenplotz
OA 1962 Form Kinderbuch Epoche Gegenwart
Mit Der Räuber Hotzenplotz schrieb Otfried Preußler einen Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur für Kinder. Grundlage der Kasperlfigur ist die Personage des Wiener Volkstheaters des 18. Jahrhunderts.
Inhalt: Der Großmutter von Kasperl wird ihre Kaffeemühle vom Räuber Hotzenplotz geraubt. Kasperl und Seppel kommen überein, ihn mit einer List zu fangen. Sie füllen eine undichte Kartoffelkiste mit Sand und tragen sie durch den Wald, wo Hotzenplotz vermutet wird. Hotzenplotz nimmt beiden die Kiste ab und schleppt sie in seine Höhle. Dort bemerkt er, dass der auslaufende Sand eine Spur hinterlassen hat. Er legt eine zweite Spur zu einer Fallgrube. Kasperl und Seppel verfolgen die Spur und legen sich durch Vertauschen ihrer Kopfbedeckungen eine Verkleidung zu. Beide werden gefangen, jedoch als Person verwechselt. Hotzenplotz behält den falschen Kasper bei sich und verkauft den falschen Seppel an den Zauberer Petrosilius Zwackelmann.
In Abwesenheit des Zauberers erkundet Kasperl dessen Schloss und entdeckt die verzauberte Fee Amaryllis in einem Verlies. Um das Schloss verlassen zu können, muss Kasperl ein Kleidungsstück im Schloss lassen; er entscheidet sich für den Seppelhut. Als seine Fucht bemerkt wird, versucht Zwackelmann, ihn mittels des Huts herbeizuzaubern und beschwört dessen Besitzer herbei. Da es sich jedoch um Seppels Hut handelt, erscheint der echte Seppel, der den Zauberer über die Verwechslung aufklärt; daraufhin lässt Zwackelmann Hotzenplotz erscheinen. Zur Rede gestellt, erklärt der Räuber, dass Kasperl nicht herbeigezaubert werden kann, weil er dessen Hut verbrannt hätte. Hierfür wird Hotzenplotz in einen Gimpel verwandelt und in einen Käfig gesteckt. Zwackelmann merkt bald, dass Kasperl zurückgekehrt ist, um der verzauberten Fee ein Kraut zur Rückverwandlung zu geben. Er kann dies nicht verhindern und versinkt im Verlies. Amaryllis schenkt den Rettern einen Wunschring, mit dem sie sich die Kaffeemühle zurückwünschen.
Aufbau: Das Buch ist in kurze, für Kinder sprachlich leicht erfassbare Kapitel gegliedert. Die Figuren sind dem Kasperltheater entlehnt und ebenso prototypisch beschrieben: ein Kasperl mit Mutterwitz, ein polternder, ungehobelter Räuber, ein offiziöser Wachtmeister. Die Figur des Hotzenplotz weist auch moderne Züge auf: Er sorgt sich um seinen »Beruf«, weil er nichts mehr einbringt.
Wirkung: Mit seinem Werk gelang Preußler eine äußerst erfolgreiche Neubearbeitung des Kaspermotivs. Nach Erscheinen des Buchs entstanden mehrere Folgebände. Die berühmteste Verfilmung ist der gleichnamige Film von 1964 mit Gert Fröbe als Hotzenplotz.

Kurzbeschreibung


Die Jagd nach der Kaffeemühle
Kasperl und Seppl machen sich auf, den wilden Räuber Hotzenplotz zu fangen, der Großmutters Kaffeemühle gestohlen hat. Unglücklicherweise geraten sie dabei in die Hände des Räubers und des bösen Zauberers Zwackelmann. Keine Frage, dass die Geschichte trotzdem gut ausgeht."Hmmm - das hat gut geschmeckt!" sagte Hotzenplotz nach dem Essen und stieß einen Rülps aus. "Nun könnte ich einen Kaffee vertragen ..." Er ging an die Truhe und kramte die Kaffeemühle hervor. Großmutters Kaffeemühle! Die füllte er mit Kaffeebohnen. "Da!" rief er Seppel zu, "mahle!" Und Seppel musste auf Großmutters Kaffeemühle für Hotzenplotz den Kaffee mahlen. Dazu spielte die Kaffeemühle "Alles neu macht der Mai ..." Das war schlimm für ihn - schlimmer als alles andere, was er an diesem Unglückstag erlebt hatte.

Autorenporträt

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Preußler, Otfried dt. Schriftsteller *20.10.1923 Reichenberg (Preußen) Der Räuber Hotzenplotz, 1962 Otfried Preußler ist einer der meistgelesenen deutschen Kinderbuchautoren. Klassiker wie Die kleine Hexe (1957) oder Der Räuber Hotzenplotz wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Preußler stammt aus einer böhmischen Lehrerfamilie. Nach dem Schulbesuch wurde er 1941 zur Wehrmacht eingezogen und geriet drei Jahre später in Kriegsgefangenschaft. 1949 kehrte er zurück zu seiner Familie, die sich nach dem Krieg in Bayern niedergelassen hatte. Ab 1953 arbeitete Preußler als Volksschullehrer, später als Rektor in Rosenheim. Seit 1970 ist er freier Schriftsteller. Preußlers erste Bücher waren vom direkten Umgang mit seinen Kindern und Schülern inspiriert. 1956 erschien Der kleine Wassermann, ein Jahr später Die kleine Hexe. Der Erfolg stellte sich 1962 mit der Kasperlgeschichte Der Räuber Hotzenplotz ein. Der Rückgriff auf tradierte Motive ist prägend für das Werk des Autors, sei es das Kasperltheater beim Hotzenplotz oder die Orientierung an überlieferten Sagen im Jugendroman Krabat (1971). Die Handlung der Geschichten ist stets klar entwickelt, die Sprache im Stil der Volksmärchen gehalten. Biografie: H. Pleticha (Hrsg.), Otfried Preußler. Leben und Werk, 1983

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Hmmm - das hat gut geschmeckt!" sagte Hotzenplotz nach dem Essen und stieß einen Rülps aus. "Nun könnte ich einen Kaffee vertragen ..." Er ging an die Truhe und kramte die Kaffeemühle hervor. Großmutters Kaffeemühle! Die füllte er mit Kaffeebohnen. "Da!" rief er Seppel zu, "mahle!" Und Seppel musste auf Großmutters Kaffeemühle für Hotzenplotz den Kaffee mahlen. Dazu spielte die Kaffeemühle "Alles neu macht der Mai ..." Das war schlimm für ihn - schlimmer als alles andere, was er an diesem Unglückstag erlebt hatte.
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