Pressestimmen
"Seine nach 1963 entstandenen Gedichte sind in einer mustergültigen Ausgabe des Suhrkamp Verlages erschienen, und sie summieren sich zu einem geräuschvollen Karnevalszug, in dem Endler als unerschrockener Solist mit Karacho unter den sozialistischen Tribünen vorbeizieht. So entlarvt er die sozialistische Ständegesellschaft. Unverwechselbar ist sein Gelächter."
(Sybille Cramer
Frankfurter Rundschau )
"Dieser Band [...] ist [...] der bedeutendste Gedichtband vom Ende dieses Jahrhunderts."
(Jens Jessen
Berliner Zeitung )
"Endlers ›Pudding der Apokalypse‹, ob nun bundesdeutsch schwarzrotgold oder auch maßvoll von Hammer und Zirkel gerahmt, diese himmlische Texterscheinung glüht […] in den schillerndsten Farben."
(Frauke Meyer-Gossau
Die Tageszeitung )
"Man sollte sich das [...] Sprachwerk in diesem Buch nicht entgehen lassen."
(Sabine Brandt
Frankfurter Allgemeine Zeitung )
"Es sind [...] höhnische, fratzenhafte Texte, Gedichte, die kichern, grunzen, schwadronieren."
(Manfred Papst
Neue Zürcher Zeitung )
"Die in ›Der Pudding der Apokalypse‹ versammelten Gedichte Adolf Endlers haben mir aus vielen Gründen Freude gemacht, einer liegt mir besonders am Herzen [...]. Seine Sammlung enthält [...] nicht nur Spiel, sondern auch [...] Unterhaltung, ja Belustigung. Wer da spielt? Selbstredend der Dichter. Womit? Natürlich mit der Sprache. Gegen wen? Gegen die Sprache und sich selbst. Zu wessen Unterhaltung? Vorerst zur eigenen, sodann, wenn das Spiel funktioniert, auch zu der des Lesers [...]. Statt sich überkommenen Regeln zu fügen, und das auch noch sklavisch, ist er so frei, selber Regeln zu erfinden und im Gedicht, meist nur in einem einzigen, zu erproben."
(Robert Gernhardt
Die Zeit )
Über den Autor
1930
geboren in Düsseldorf
1955
Übersiedlung in die DDR
1955 bis 1957
Studium am Johannes R. Becher Institut Leipzig (heute Leipziger Literaturinstitut)
Adolf Endler ist freiberuflich als Lyriker, Kritiker, Essayist und Prosaist tätig. Er lebt in Berlin.
Auszeichnungen:
1978 Förderpreis Literatur zum Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin (West)
1990 Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste (Ost)
1994 Brandenburgischer Literaturpreis
1995 Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau
1996 Verleihung der Rahel Varnhagen von Ense Medaille
1998 Ehrengabe der deutschen Schillerstiftung
2000 Bremer Literaturpreis
2000 Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik
2003 Hans-Erich-Nossack-Preis für das Lebenswerk