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Der Psalmenstreit: Roman
 
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Der Psalmenstreit: Roman [Taschenbuch]

Maarten 't Hart , Gregor Seferens
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 3 (Dezember 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492252885
  • ISBN-13: 978-3492252881
  • Originaltitel: Het Psalmenoproer
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 297.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Maarten 't Hart
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wie der Autor Zeit- und Lokalkolorit mit dem Schicksal seines Helden verstrickt, in einer augenzwinkernd altertümelnden Sprache, mit teils historischen Nebenfiguren, die an Thomas Mann oder Theodor Fontane erinnern – das hat schon sehr viel Lesereiz.« Die Presse, Wien • »Maarten ’t Hart kleidet sein Wissen in ein geschmeidiges sprachliches Gewand. Aus seinen einprägsamen Formulierungen erwächst ein Panorama längst verstrichener Zeiten in satten Farben, in denen sich die Akteure Argumente zuspielen wie beim Pingpong.« Dresdner Neueste Nachrichten • »Allem religiösen Fanatismus abhold, ohne großes Interesse an seiner Reederei, liebt Roemer die Vogelwelt, vor allem die Musik und seine Anna. Eine literarische Konstellation, die ’t Hart die Möglichkeit gibt, auf der gesamten Klaviatur meisterlich zu spielen.« Kölnische Rundschau • »Man kann von ’t Harts Romanen einfach nicht genug bekommen.« Hessischer Rundfunk, Literatur • »Der großartige Querkopf der niederländischen Literatur.« Die literarische Welt

Kurzbeschreibung

»Zwei Schiffe mehr, du wirst Gott loben und preisen, du wirst der größte Reeder von Maassluis sein.« So einfach stellte sich seine Mutter das vor. Doch um diese Schiffe zu bekommen würde Roemer Stroombreeker zunächst einmal Diderica heiraten müssen, ein abscheulicher Gedanke, denn Diderica überragte ihn um Haupteslänge, und ihr Geruch erinnerte ihn an einen riesigen Heilbutt. Natürlich, man schrieb das Jahr 1739, der Heringsfischerei war keine goldene Zeit beschieden in diesen Tagen, und auch die Reederfamilie der Stroombreekers mußte schauen, wo sie blieb - aber sollte Roemer dafür auf die Liebe der mittellosen Anna Kortsweyl verzichten? Am Vorabend des grimmigen Aufruhrs um eine neue Bibelübersetzung beginnt Maarten't Harts detailreicher und eleganter historischer Roman. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht nur Psalmenstreit 12. November 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr holländisches Buch:
1. Das Ambiente: Dämme und Kanäle, Hafen und Schiffe, Farben und Bewegungen und Geruch des Meeres, das Kopfsteinpflaster, die Brücken, die Kirchen mit den großen Orgeln.
2. Das Leben der Bewohner von Maassluis: Die Armut der Fischer, die stets von Arbeitslosigkeit bedroht sind, die Sorgen der -gar nicht so reichen- Reeder, die Rolle, die die Religion spielt.
3. Die Namen: Stroombreker, Schelvisvanger, Willem van der Jagt, Bartholomeus Ouboter:
4. Die schwierige Historie: Der Erbprinz, der Krieg mit England, die Verbindung der Häuser Preußen und Oranje.
5. Die Atmosphäre des 18. Jds, die -im Original- bis in die Sprache getroffen ist, mit ihren -heute fast unverständlichen- pseudoreligiösen Auseinandersetzungen, hinter denen sich massive soziale Probleme verstecken.
Feinfühlig gezeichnete Charaktere: der von Jugend auf skeptische, unabhängig denkende, kunstsinnige Roemer, der in eine schreckliche Ehe gezwungen wird, nur weil die Braut zwei Schiffe als Mitgift bringt, der in einem der wenigen kurzen Momente des Glücks mit Anna einen Sohn zeugt, zu dem er sich nicht bekennen darf. Der ironisch überlegene Lehrer, einziger Freund Roemers. Die lavierenden, feigen, entschlußarmen Ratsmitglieder der Stadt, die nur wenig über den dumpfen, keinem Argument zugänglichen Fischern und Handwerkern stehen. Und schließlich die Meute der brüllenden, plündernden jungen Männer, zu denen auch Roemers Sohn zählt.
Eine Lebens- und Liebesgeschichte, in die die religiösen, politischen und sozialen Probleme und Katastrophen eingewoben sind, die von den armen Fischerhütten in Maassluis bis in das Palais von Amsterdam in der Begegnung mit Napoleon führt, die von der ersten Begegnung mit Anna bis zur letzten, wortlosen des alten Mannes mit seinem immer noch vom Haß gezeichneten Sohn am Ende des Romans reicht.
Ein Gemälde, so satt wie ein Breughelbild, aber wie beim Maler ist das Bild gestört, durch Aufruhr, blinde Gewalt auf der einen und Feigheit und Prinzipienlosigkeit auf der anderen Seite.
Ein sehr holländisches Buch? Viel mehr niederländische Farben als in den großartigen Geschichten, die Gijs Ijlander (Der Skandal) oder Jan Siebelink (Knielen...) erzählen. Und, obwohl historischer Roman von grandioser Wucht, eine sehr aktuelle Geschichte über unversöhnlichen, alles zerstörenden Radikalismus, der scheinbar aus dem Nichts entsteht. Ein Roman mit viel hintergründigem, hinterkünftigem Humor und feiner Ironie, man lese mehrfach die Reden der Maassluiser Abgesandten vor Wilhelm V. und dessen Antwort.
Schade ist es, daß der Übersetzer den Witz, die feine Ironie, die bildreichen Metaphern des Originals nur schwer vermitteln kann.
Man muß nach der Lektüre nach Maassluis und Delft fahren.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Gott, Musik und Mensch - dies sind die Themen, die so ziemlich alle Bücher der großartigen niederländischen Schriftstellers Maarten't Hart wie ein roter Faden durchziehen. Das gilt auch für den neuen Roman "Der Psalmenstreit".
In diesem Roman entführt uns der Autor in seine Gebrutsort Maassluis und in das Jahr 1739. Historisch verbürgt zu dieser Zeit und in diesem Ort ist ein heftiger Streit um die Frage, wie langsam oder schnell die Psalmen im Gottesdienst gesungen werden dürfen. Um Musik geht es also und um Religion, um Tradition und Moderne.
Maarten't Hart hat sein Thema gefunden. Ohne allerdings den Blick dafür zu verlieren, was sich um diesen Streit herum in Maassluis entwickelt: Ein Kampf um das wirtschaftlicher Überleben der Fischer, um den Reichtum der Reeder, um Dumpinglöhne. Ein Kampf auch, dem sich die Hauptfigur Roemer ausgesetzt sieht. Er, der die übergewichtige Didercia heiraten musste und die Netzflickerin Anna liebt, steht mitten im Konflikt. Ein unheldischer Held jedenfalls und dennoch eine sehr sympathische Figur.
Diese literarische Konstellation hat der Autor brillant genutzt. Er spielt auf der gesamten Klaviatur seinen Könnens, sprachlich und dramaturgisch. Und das meisterlich.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Was tut ein freier Schriftsteller, wenn er mehrere durchaus erfolgreiche Bücher geschrieben hat und nun nach einem neuen Thema sucht? - Er erinnert sich seines Geburtsorts!

Maarten 't Hart ist in Maassluis geboren. Und eben diesem Ort widmet er seinem im Jahre 2006 erstmals erschienenen Roman. Als wissenschaftlich ausgebildeter Biologe fällt ihm Quellenstudium nicht schwer. Für diesen über 400 Seiten starken Roman, vermutlich der umfangreichste bisher, hat 't Hart umfangreiche Recherchen betrieben. Seine Quellen stellt er dem Leser im Nachwort zur Verfügung. Dass dem Leser nebenbei die gesamte Vogelwelt von Maassluis vorgeführt wird, wundert treue 't Hart Leser spätestens seit "Ein Schwarm Regenbrachvögel" nicht. Sie wissen auch, dass ihr Autor aus einem streng calvinistischem Elternhaus stammt, das es in anderen Romanen verarbeitet hat.

Und so arbeitet sich 't Hart belletristisch durch sein eigenes erlebnisreiches Leben. Viel Fiktion hat er nie gebraucht, nur eben sein Talent, diese Geschichten mehr oder weniger spannend zu erzählen.

Im also keineswegs erfundenen "Psalmenstreit" werden historische Fakten zum einem dokumentarischen Roman verarbeitet. Selbst die handelnden Personen sollen so gelebt haben. Mit ein bisschen Phantasie und einem erträglichen Schuss Herz-Schmerz entsteht so ein Zeitdokument des 18. Jahrhunderts, das mir um vieles lieber ist, als die seit Jahren grassierende Historienromanpest der Massenliteratur. Dafür nehme ich eine etwas reduzierte Spannung in Kauf und freue mich an 't Harts Erzählstil, der einem breiten, mäandernden und langsam fließenden Fluss gleicht.

Fazit: Nur geeignet für Liebhaber der Romane von Maarten 't Hart und Lesern von belletristisch aufbereiteten historischen Romanen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Eine große Enttäuschung
Leider kann der "Psalmenstreit" mit keinem anderen Buch Maarten't Harts auch nur annähernd mithalten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Arundodonax veröffentlicht
Hörbuch
"Der Psalmenstreit" ist eine sehr ruhige Geschichte. Demgemäß liest Max Volkert Martens das Hörbuch auch. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Villette veröffentlicht
historisch, niederländisch
Ich las das Buch und besuchte Maasluis, der Ort des Romans. Hier spielt er und auf einmal fühlte ich mich zeitversetzt. Das war toll. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Maria Conlan veröffentlicht
Historischer Roman mit viel Zeit- und Lokalkolorit
In mancherlei Hinsicht ist dieser Roman mit etlichen anderen verwandt, die Maarten 't Hart zuvor geschrieben hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von B. Gutleben
Ein guter alter Bekannter
Maarten 't Haarts Roman "Der Psalmenstreit" ist wie das Treffen mit einem guten alten Bekannten. Das Thema des Romans ist typisch für 't Haart, die Ausführung gewohnt... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Februar 2009 von Pamina
Die Vogelwelt von Maassluis
Maarten 't Hart fühlt sich als Jahrgang 44 wohl bemüßigt, in der Geschichte seines Heimatortes Maassluis zu forschen und daraus seine Inspiration zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2008 von Joachimski
Ungewohnt aber trotzdem gut
Maarten 't Harts Romane spielen fast immer in seiner Heimat, der Region südlich von Rotterdam. Es ist faszinierend, wieviel Stoff 't Hart aus dieser unspektakulären... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. April 2008 von Marcus Assindia
endlich wieder was von hart!
egal worüber hart schreibt - es ist gut. dieser roman auch. es kommt gar nicht so sehr auf den inhalt an. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2007 von Linda Spring
Eher ein durchschnittlicher 't Hart
"Der Psalmenstreit" ist überhaupt nicht mit den meisten tollen Büchern von Maarten 't Hart-Büchern zu vergleichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2007 von Hamburger Deern
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