Pressestimmen
»Gibran war ein romantischer, manchmal sentimentaler Dichter, gewiß auch ein Künstler ... gleichzeitig aber gehört er zu den maßgeblichen exil-arabischen Autoren seiner Zeit, und sein Leben und Werk verkörpern beispielhaft die Einsamkeit der Fremde und ihre Erhöhung in der Dichtung. ... Gibrans gesamtes Werk entfaltet sich in einer dreifachen Sehnsucht: nach der fernen Heimat im Libanon, nach einer höheren Welt mystischer Wahrheit und einer utopischen Gesellschaft der Liebe. ... Der Glaube an die ›Einheit des Seins‹, an die Idee der Liebe als Zweck und Bestimmung der Existenz macht Gibran zum Fackelträger universaler Brüderlichkeit. ... Letztlich bleibt Khalil Gibran ein Enigma – in einem zeitlosen Universum schwebend, in dem sich Menschen ziellos aufeinander zubewegen und wieder voneinander entfernen.«
Süddeutsche Zeitung 02.10.1998, Rezension anläßlich einer Biographie über Khalil Gibran)

